Sackmühle

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Sauerampfersuppe

2015-07-18 von Torsten in Kategorie Ganz vorn mit Korn

So köstliche Rezepte, wie ihr sie auf der Rezepte-Seite von Schrot & Korn findet, kann ich euch leider aus eigener Feder nicht bieten. Aber ich versuche immer wieder, etwas Schmackhaftes ohne Fleisch und ohne aufwändige fremde Vorlage zu kreieren. Heute habe ich mich mal an Sauerampfersuppe versucht.

Sauerampfer habe ich mal im Garten angepflanzt, und die drei Pflanzen wachsen wie bekloppt. Zusätzlich habe ich noch einen weniger sauren Blutampfer, der aber leider längst nicht so stark wächst. Eine der großen Pflanzen habe ich also heute geerntet, das heißt, ich habe alle Blätter abgeschnitten. Die werden bald wieder nachwachsen.

Ich hatte in einem Fernsehbeitrag mal von Sauerampfersuppe gehört, und als ich neulich mit einem Freund am Telefon sprach, kannten er und seine Frau diese Suppe auch. Die Art der Zubereitung blieb ein wenig geheimnisvoll, aber eine Mehlschwitze sollte wohl ein ganz guter Ausgangspunkt sein. Meine Mehlschwitze brannte leider an, weil ich für ein paar Minuten den Herd unbeaufsichtigt ließ und wie so oft die Zeit vergaß; aber beim zweiten Versuch klappte es. Dann gab ich eine Gemüsebrühe hinzu und schnippelte die gewaschenen Sauerampferblätter hinzu. Anschließend pürierte ich das Ganze, um eine schön feine und cremige Suppe zu erhalten.

Leider war die Gemüsebrühe viel zu salzig. Meine Idee, zur Abmilderung saure Sahne hinzuzugeben, nahm zwar tatsächlich den zu salzigen Geschmack etwas weg, führte aber zu einer gewissen Klumpenbildung. Und beim Abschmecken dachte ich, nur sauer und salzig zu schmecken könne ja nicht das Wesen einer Suppe sein, und so gab ich noch ein bisschen selbst getrocknete Küchenkräuter aus dem Garten hinzu.

Die Frau meines Freundes hatte damals am Telefon noch gesagt, ein hartgekochtes Ei würde gut zu dieser Suppe schmecken, und so machte ich es denn auch – und ich muss sagen, das passt wirklich sehr gut zusammen.

Nun, der Geschmack der Suppe war nicht gerade ein Hit, aber in Ordnung. Die Farbe jedoch unterschied sich deutlich von dem appetitlichen Grün, das ich in der Fernsehsendung gesehen hatte. Na ja, ich bin halt kein Spitzenkoch, eher ein stümperhafter Amateur, und meine Suppe sah in gewisser Weise auch grün aus, aber mehr bräunlich-grün, nicht frisch-grün. Vielleicht lag es an der doofen Mehlschwitze.

Beim nächsten Mal muss ich mir eine andere Zubereitungsart ausdenken. Zwei gut gediehene Sauerampfer-Pflanzen sind ja neben der abgeernteten im Garten noch vorhanden.

Sauerampfersuppe (Bild 1)
Sauerampfersuppe (Bild 2)
Sauerampfersuppe (Bild 2)
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