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Akku-Bohrschrauber mit bürstenlosem Motor

2024-02-17 von Torsten in Kategorie Dinkel im Winkel

In herkömmlichen, eher preiswerten Akku-Bohrschraubern werden Motoren mit Kohlebürsten verwendet. »Bürsten« empfinde ich als einen etwas seltsamen Begriff, da es sich nicht um Bürsten im Sinne von Reinigungsutensilien mit Borsten handelt, sondern vielmehr um eine Art Stäbchen. Die sorgen jedenfalls für einen Polwechsel im Motor. Bürstenlose Motoren hingegen verfügen über einen Regler, der diese Aufgabe übernimmt.

Das ist ziemlich technisches Zeug – für mich weitgehend »böhmische Dörfer«. Meine Akku-Bohrschrauber haben jedenfalls Kohlebürsten, waren recht preiswert und tun zuverlässig ihren Dienst. Allerdings bin ich auch nur Heim- und nicht Berufs-Handwerker. Für letztere mögen die bürstenlosen Geräte aufgrund der höheren Leistungsfähigkeit und Haltbarkeit sicherlich von Vorteil sein.

2 Antworten zu »Akku-Bohrschrauber mit bürstenlosem Motor«

  1. CeKa sagt:

    Ich habe mich wahrhaftig jahrzehntelang mit meinen günstig eingekauften Akku-Schraubern aus dem Baumarkt herum geärgert.
    Wenn ich darüber nachdenke, wie viele dieser Geräte ich in meinem Heimwerkerschraubtum verschlissen habe, kann ich nur den Kopf schütteln.
    Zwei Schwachpunkte haben sich in diesen ungezählten weggeworfenen Dingern herausgestellt: Die Akkus und die Getriebe.

    Mindestens zwei Geräte sind mitten im Betrieb plötzlich durchgedreht und sind zwar hörbar gelaufen, jedoch ohne den Bohr-/Schraubkopf noch zu bewegen. Alle anderen, ungezählten Günstig-Schraubgeräte sind an sich selbst stets immer mehr entladenden Akkus verstorben.

    Irgendwann vor einigen Jahren wünschte ich mir von meiner Familie ein Ende des Dramas und ein bekanntes Markengerät, das mehr als 50 Prozent aller Bauarbeiter professionell nutzen. Was soll ich sagen? Seitdem arbeite ich bürstenlos, mit stets geladenen und die Spannung haltenden Akkus und mit einem selbst nach Jahren noch einwandfreiem Getriebe.

    Inzwischen habe ich meinen kleinen Werkzeugpark mit Geräten der gleichen Marke aufgerüstet und bin durchgehend zufrieden.

    Ich verzichte gern auf Markenartikel, so lange der Ersatz funktioniert. Doch bei Werkzeugmaschinen lasse ich mich auf Ersatz nicht mehr ein.

  2. Torsten sagt:

    Ja, es kommt ja immer darauf an, wie intensiv man die Maschinen benutzt. Die Lithium-Ionen-Akkus sollte man nach einiger Zeit der Nichtbenutzung mal wieder aufladen.

    Getriebeschäden hatte ich öfters auszutauschen, als ich noch in dem Bereich gearbeitet habe. Wobei man den Geräten teilweise ansah, dass sie von den fleißigen Heimwerkern einfach überlastet worden sind.

    Klar, die Handwerker, die zu mir nach Hause kommen, haben eigentlich immer die blauen Geräte mit dem japanischen Namen, aber ich will hier keine Schleichwerbung machen.

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