Sackmühle

Sack mir, wo die Mühlen sind

Spam: ICH HABE EINE SPENDE

2018-07-19 von Torsten in Kategorie Prügel vom Windmühlenflügel

»ICH HABE EINE SPENDE VON 5 MILLIONEN EURO FÜR SIE..KINDLICH E-MAIL MIR ZURÜCK, UM DIESE SPENDE ANZUWENDEN.ANMERKUNGEN, DASS ICH EINE LÖSUNG IM JANUAR DIESES JAHRES 2018 GEWONNEN HABE, UND DANN IST MEIN LEBEN NIE WEITERHIN BLEIBT. ICH HABE ENTSCHLOSSEN, DIE MENSCHHEIT ZU HELFEN DAS IST, WARUM ICH DIESE SPENDE VERGEBEN MUSS, UM DIESE SPENDE ANZUWENDEN-«

– Aus einer Junk-Mail

SCHREI MICH NICHT SO AN, DU HUNDESOHN, DER KEINE KLEINBUCHSTABEN KENNT!

Strafe für süße Limo

2018-07-17 von Torsten in Kategorie Ganz vorn mit Korn

In der Juni-Ausgabe von Schrot & Korn las ich, dass in verschiedenen Ländern Abgaben auf zu süße Limonadengetränke erhoben werden. Das hat dazu geführt, dass die Hersteller den Zuckergehalt ihrer Getränke reduziert haben, um eben diese Abgaben nicht bezahlen zu müssen. Geht doch! Nur in Deutschland geht es offensichtlich nicht, weil unsere Bundesregierung es sich anscheinend nicht mit der Getränkeindustrie verscherzen will. Wie mit so vielen anderen Industriezweigen auch nicht. Wirtschaft über Gesundheit, könnte man zusammenfassend sagen.

Brockenbahn-Romantik

2018-07-16 von Torsten in Kategorie Dinkel im Winkel

In der Fernsehzeitschrift prisma findet man ja nicht nur Werbung für Treppenlifte, Schlankheitspulver und Potenzmittel, sondern manchmal auch zum Beispiel für »wunderschöne« Puppen und andere kitschige Dinge. Und vor einiger Zeit wurde eine Wanduhr in der Art einer Kuckucksuhr beworben. Nur dass im Fall dieser »romantischen« Uhr kein Kuckuck zur vollen Stunde erscheint, sondern eine Miniatur der Brockenbahn, die es im Harz gibt, aus einem Tunnel hervorkommt, und zwar »mit Pfiff und Fahrgeräuschen«, wie es unter der Abbildung heißt. Ich erspare euch hier die Abbildung, nicht allein aus urheberrechtlichen Gründen.

So eine Uhr kostet knapp 200 Euro – doch keine Angst, man kann sie auch in vier Monatsraten bezahlen. Ich kann mir jedoch weniger gruselige Dinge vorstellen, für die man 200 Mäuse hinlegt. Zum Beispiel bräuchte ich dringend mal einen neuen Staubsauger. Nur bitte möglichst ohne aufdringliches Pfeifen oder gar allzu laute Fahr-, Saug- oder sonstige Geräusche.

Linsen-Chips

2018-07-15 von Torsten in Kategorie Ganz vorn mit Korn

Es müssen ja nicht immer Kartoffelchips sein. Die enthalten natürlich gewaltig viele Kohlenhydrate und Fett, sind also Dickmacher. Gemüsechips schmecken mir hingegen meistens nicht. Neulich habe ich Linsenchips entdeckt, siehe Bild, in Bio-Qualität. Dieses Knabberzeug fand ich sehr lecker. Allerdings ist der Kohlenhydrate-Gehalt noch gewaltiger als bei Kartoffelchips, und das Fett liegt so etwa im Bereich sogenannter Kessel- oder Ofen-Kartoffelchips. Na ja, lassen wir’s, ich will ja schlank bleiben. Obwohl … ab und zu mal …

Linsen-Chips

Spam: Mein Name ist James Wu

2018-07-11 von Torsten in Kategorie Prügel vom Windmühlenflügel

»Hallo,

Mein Name ist James Wu, Executive Officer und Direktor des Taiwan Far Eastern International Bank (FEIB).

Ich schreibe heimlich, um Ihnen mitzuteilen, dass ein Kunde namens Engr. Carl gestorben ist.
ohne Hinterbliebene. Seine Konten bei meiner Bank sind derzeit gesperrt, um an die
Das taiwanesische Finanzministerium kurz vor Ende des Monats.

Als Leiter der Abteilung meiner Bank auf der Suche nach Überlebenden des toten Kunden zu erben das Geld für
Jahre ohne Erfolg. Mir ist aufgefallen, dass Sie beide einen ähnlichen Nachnamen haben. Also, ich will das Gesetz von China befolgen.
und das Bankensystem, stellen Sie als den einzigen überlebenden Verwandten des toten Kunden dar, der die
auf der ganzen Welt. Ich habe mir alle Rechts- und Bankvereinbarungen genau überlegt.

Es ist streng geheim. Ich würde nur eine Antwort erwarten, wenn Sie interessiert sind, bitte kommen Sie mit Ihrem Namen und
Telefonnummer für weitere Informationen.

Grüße
James Wu.«

– Aus einer Junk-Mail

Mein lieber Herr Gesangsverein, Entschuldigung, ich meinte: Herr Wu, sagen Sie mal, leiden Sie – ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen – an einer kognitiven Störung? Mein Name, Torsten Sackmüller, hat mit dem Namen des angeblich Verstorbenen so viel Ähnlichkeit wie Ihr Name mit Gesangsverein, Scholli oder Schwan.

Aber das soll ja jetzt mal egal sein. Doch möchte ich Ihnen, natürlich streng geheim, gerne mitteilen, dass ich Ihnen von den Millionen, die ich wohl erbe, erst einmal einen Deutschkurs oder wahlweise auch die Dienstleistung eines professionellen Übersetzungsbüros spendieren werde.

Doch zunächst muss ich die Kohle ja anfordern. Also, mein Name ist, wie gesagt, Torsten Sackmüller, und meine Telefonnummer, E-Mail-Adresse, volle Wohnadresse und Kontodaten gebe ich Ihnen in Kürze auch noch durch, denn ich will möglichst schnell die viele Asche absahnen! Und ich weiß, Sie machen nur gewissenhaft Ihre Arbeit, aber trotzdem möchte ich Ihnen sehr herzlich für Ihre Bemühungen danken, mich zu einem reichen Sack zu machen!