Kaufe nie die Mühle im Sack

CO2-Rechner des Umweltbundesamtes

Der ökologische Fußabdruck in Bezug auf Kohlen­stoff­dioxid dürfte bei fast jedem/r Bundesbürger/in zu hoch sein. Meiner liegt zwar ein wenig unterhalb des Bundesdurchschnittes, wohl weil ich keinen eigenen PKW besitze, keine Flugreisen unternehme und auch keine übertrieben große Wohnung habe, aber zu hoch ist er trotzdem immer noch. Der CO2-Rechner des Umweltbundesamtes berechnet ihn nach den Daten, die man eingibt. Doch es werden, und das ist das Gute daran, auch Vorschläge gemacht, wie man diesen Fußabdruck verkleinern kann. Etliche dieser Anregungen dürften auch gut umsetzbar sein, sofern man denn willens ist.

Zum Beispiel ist es ja recht einfach, Obst und Gemüse weitgehend regional und saisonal einzukaufen. Momentan, Ende Mai, gibt es zum Beispiel sehr preiswert die vitamreichen Radieschen und Kohlrabis. Die heimische Spargelzeit hat auch begonnen. Und im Sommer wird es Beeren und anderes Obst geben. Alle diese leckeren Lebensmittel wachsen hier in Deutschland, die muss man nicht in der ausländischen, per Flugzeug um den halben Erdball transportierten Variante kaufen, oder?

Viren sind wie Menschen

Viren sind wie Bakterien und wie Menschen: die meisten sind ungefährlich, manche sogar nützlich. So wie ich bestimmte Viren aber nicht in mir haben möchte, möchte ich bestimmte Menschen nicht um mich haben. Denn manche Menschen sind nicht gut für mich, sie sind schädlich. Emotionale Vampire schüttele ich ab, so gut es geht, halte mich von ihnen fern, lasse sie nicht eindringen in meine Sphäre, in meinen Raum.

Und so mag ich auch etliche Viren nicht gern in mich eindringen lassen. Denn es gibt schlimme unter ihnen, zum Beispiel diverse Corona-Viren; die leben in Tieren, vielleicht seit Jahrhunderten, doch deren Abwehrsystem kommt mit ihnen so gut zurecht, dass die Tiere gesund bleiben – so habe ich es aus einer wissenschaftlichen Sendung erfahren.

Virus

Solche Viren sind für uns Menschen hingegen oft alles andere als ungefährlich; da gilt es – auch bei einer grundsätzlichen Liebe zu allem, was die Natur hervorgebracht hat – sie unschädlich zu machen. Wenn wir also bestimmte Viren bekämpfen, ist das in Ordnung, solange wir den Großteil entweder friedlich mit uns zusammen leben lassen, weil sie uns nichts tun, oder da, wo es möglich ist, unser Immunsystem die Arbeit erledigen lassen, was es ja oft genug mit erstaunlichem Erfolg tut.

Spam: Einkaufsgutschein

Hallo ,
Vor drei Tagen haben wir Ihnen mitgeteilt, das wir Ihnen einen möglichen EDEKA Einkaufsgutschein
im Wert von 500 € zusenden könnten.

Bisher haben Sie den möglichen Gutschein nicht angefordert. Besteht Ihrerseits kein Interesse mehr?

Das Angebot gilt nur noch 3 Tage!

Ihre Vorteile:
– in allen Filialen einlösbar
– sofort, einfach und unverbindlich
– 100% kostenlos

Falls Sie also als Gutscheinempfänger ausgewählt wurden, hier nachsehen […]

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Gewinner Team

– Aus einer Junk-Mail

Hallo,

besteht Ihrerseits kein mögliches Interesse mehr, die verdammte Spammerei möglichst mal sein zu lassen? Mögliche 500 € könnten Sie doch auch durch mögliche Arbeit verdienen.

Ihre Vorteile:

  • Sie sind glücklich, anderen Menschen nicht länger auf den Sack zu gehen.
  • Niemand wünscht Ihnen mehr, Ihnen würden Ihre verfluchten Spammer-Hände abfaulen.
  • 100 % sicher, keine Prügel vom Windmühlenflügel für Ihr schändliches Tun zu bekommen.

Freundliche Grüße?
Nicht an Sie!

Alles wird gut

Sind wir nicht alle ein bisschen Bluna? Das fragt sich auch Fanta, und sie muss es wissen, denn orangig schmeckt sie allemal. Eines Tages nun begab es sich, dass die beiden, also Funa und Blanta, einem Zwerg über den Weg liefen, der an Riesenwuchs litt. Sie hänselten und mobbten ihn deswegen aber nicht, denn sie waren wohlerzogen, und außerdem interessierten sie sich nicht für Zwerge, wie groß auch immer diese geraten sein mochten, sondern sie konnten sich nur für Einhörner begeistern. Das kränkte aber den riesigen Zwerg so sehr, dass er vor Gram seine Kampfaxt schwang und einen dicken Ast von einem Apfelbaum abschlug. Der entschloss sich, kurz vor dem Sturz in die Tiefe noch schnell seine Äpfel abzuschütteln, und diese trafen unglücklicherweise Blana und Fantu jeweils so hart am Kopf, dass beide auf geniale Ideen kamen und wahnsinnige physikalische Theorien aufstellten, die erst zweihundert Jahre später oder so durch Experimente bewiesen werden sollten. Und wenn Balnu und Tanfa heute noch leben, so sind sie nicht gestorben. Aber das kann ja noch kommen.

In der Übung liegt die Kraft

Ich schrub (schrieb) einst, nachdem ich um Rat gefrugt (gefragt) worden war:

»Bisschen sorgfältiger mit den Zeitformen umgehen, ansonsten schön.

Vielleicht könnte man die Frau noch genauer charakterisieren: warum ist sie denn so verbittert und bösartig? Nur weil sie den Mann im Krieg verloren hat und geflüchtet ist (wie Tausende von anderen Frauen)? Oder hat sich das erst später eingestellt?
Und wie äußert sich die Verbitterung sonst noch – außer dem »hageren Gesicht«? Strenge, schlichte, dunkle Kleidung? Wortkargheit?
Ich finde, gerade am verwilderten Garten könnte man das desolate Seelenleben schön beschreiben – denn eigentlich erobert sich nicht die Natur den Garten zurück, sondern die Frau lässt ihn ja verlottern, weil sie vielleicht keine Freude daran empfinden kann (ohne ihren Mann).

Na, das sind so meine Gedanken dazu, doch nun muss ich ins Bett. Prima, dass du ab und zu Geschichten schreibst, weiter so. In der Übung liegt die Kraft, oder so ähnlich.«

Kohlrabiih!

Kohlrabi mochte ich als Jugendlicher gar nicht, aber so was von überhaupt gar nicht. Es lag vermutlich daran, dass meine Mutter ihn einfach nicht lecker zubereiten konnte, obwohl sie eigentlich viele Sachen sehr köstlich kochte. Kohl gehörte aber eben nicht dazu. Wie auch immer – heutzutage mag ich Kohlrabi ganz gern. Und meiner Bloggerkollegin Anne ging es wohl recht ähnlich wie mir, denn sie schreibt in einem ihrer Rezept-Blogartikel:

Kohlrabi ist für mich ein Gemüse, das vollkommen unterschätzt wird. Lange Zeit verband mich damit eine Art Hassliebe. Heute ist nur noch die Liebe übrig.

Von Liebe zu Kohlrabi kann ich vielleicht in meinem Fall auch heute noch nicht reden, aber roh mag ich ihn doch sehr gerne, er schmeckt ja so ein bisschen süßlich, eher mild, und ist auch schön wässerig, das finde ich angenehm. Und ich koche ihn mir auch manchmal, mit Soße ist er tatsächlich für mich genießbar. Leicht anbraten geht auch.

Lieben tue ich allerdings beispielsweise Spargel. Da könnte ich mir einen Wolf dran fressen, ebenso wie an Bärlauch, dessen Zeit ja nun bald wieder vorbei ist, schade. Doch zurück zu Kohl. Was ich ein bisschen lieber als Kohlrabi mag, zumindest in der gekochten Form, das ist Brokkoli (um Himmels willen nicht zu lange kochen!), aber auch Rotkohl, Blumenkohl und vielleicht noch Wirsing und Rosenkohl. Ich denke, wenn Kohl, egal welcher, nur kurz gekocht wird, sodass er noch ordentlich Biss hat, dann mag ich eigentlich fast jeden mehr oder weniger. Meine Mutter kochte aber Kohl grundsätzlich so eklig weich, und dann schmeckt er einfach nicht mehr, und das hat mir vermutlich auch die Freude am Kohl so ein bisschen vermiest.

Vielleicht hätte ich schon als Jugendlicher mehr selber kochen sollen, anstatt bei Muttern zu futtern.

Spam: Buy medical disposable face mask

Hey there

Buy medical disposable face mask to protect your loved ones from the deadly CoronaVirus. The price is $0.99 each. If interested, please visit our site: pharmacy[…].[…]

Enjoy,

– Aus einer Junk-Mail

Hey, you bloody bum,

solche fuckfaces wie du sollten eins auf die Maske bekommen, nicht Masken zum Kauf anbieten.

Enjoy!