Na ja, netter Versuch. Was fällt uns bei der oben abgebildeten Müllnachricht auf?
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
Wir möchten Sie informieren, dass wir Ihr Paket leider am 4/28/2026-13:51:14 nicht zustellen konnten.
– Aus einer Junk-Mail
Zunächst einmal springt die allgemeine Anrede ins Auge. Dann die Formatierung des Datums, denn Monat/Tag/Jahr ist im deutschsprachigen Raum doch eher unüblich. Wir schreiben T.M.JJJJ oder nach internationaler Norm ISO 8601 gern auch JJJJ-MM-TT.
Auch die Nachrichten-ID ist auffällig: <[…]@mailgw.yahoowebhostinglight.jp> – in aller Regel sollte als Domainname doch derjenige des Unternehmens erscheinen, das die E-Mail verschickt hat. Und verfasst wurde die Nachricht zu allem Überfluss mit Facebook Zuk Mailer3.5.1 – was soll das sein? Gewöhnlich schreiben mir Leute zum Beispiel mit Thunderbird, KMail, PHPMailer, Apple Mail oder Outlook, um die häufigsten zu nennen.
Fazit
Nicht gleich vor lauter Aufregung auf irgendeinen Link oder eine Schaltfläche klicken, sondern in aller Ruhe die Nachricht analysieren.
Thunderbird zum Beispiel kann man so einstellen, dass alle Kopfzeilen empfangener Nachrichten angezeigt werden. Die sind sehr aufschlussreich. Und wenn eine Nachricht sich als Spam herausstellt, dann sollte man sie im E-Mail-Programm auch als solche kennzeichnen und gleich danach löschen.