Wir sind so durch den Wind

Magen verdorben

Kollege (hält sich den Bauch): »Ich glaub, ich hab gestern Abend irgendwas gefressen, was nicht gut war.«
Ich: »Schweinefleisch?«
Kollege: »Nee, Gemüse.«
Ich (scherzhaft): »Gemüse soll man ja auch nicht essen, das ist viel zu gesund.«
Kollege: »Mmmpf!«

Blumenkohl

Der Teufel ist ein Fettsack

Der Teufel wird immer groß und schlank dargestellt. Er ist aber in Wirklichkeit eine ganz schön fette Tonne. Das mit den Hufen, Hörnern und dem Schwanz stimmt aber. Und er hat einen Buckel oder so was, der Ärmste.

Teufel, gemalt mit Kleki

Ich bin ihm neulich an einem rosafarbenen Tag begegnet und habe ihn für euch aus dem Gedächtnis gemalt, und zwar mit Kleki, einem Malprogramm, das man kostenlos benutzen darf und das über den Webbrowser bedient wird. Auch Hexen, Monster und Hieroglyphen kann man damit hinkleckern oder auch hinklotzen. Wie man will.

BASF: Patent auf Wassermelonen

Wie Umweltinstitut München e. V. meldet, hat der Riesenkonzern BASF ein Patent auf Wassermelonen angemeldet. Melonen mit besonderen Wuchseigenschaften waren zufällig gefunden worden, und BASF hat diese Pflanzen lediglich mit herkömmlichen Methoden so weitergezüchtet, dass sie jetzt kernlos sind. Wenn aber Patente auch auf herkömmlich gezüchtete Pflanzen vergeben werden, bedeutet das eine weitere Ausdehnung der wirtschaftlichen Macht von Großkonzernen.

Wassermelone

Der Seestern

Es war einmal ein kleiner Seestern, der wollte nicht immer nur im Wasser leben. Also ließ er sich bei Flut an den Strand spülen und ging an Land. Als Beine benutzte er zwei seiner fünf Zacken. Er fand es ziemlich kalt an Land, jedenfalls nicht viel wärmer als im Wasser. Er hatte ja auch dummerweise gerade den Winter erwischt, aber ein Seestern weiß eben nicht allzu viel über Jahreszeiten.

Schließlich fand er aber ein Haus, das irgendwie so eine Art Gemütlichkeit ausstrahlte. Und auch Licht strahlte durch die Fensterscheiben. Das fand der Seestern gut, und so quetschte er sich unter der Haustür durch, kroch durch den Flur und landete schließlich in der Küche, wo gerade Weihnachts­plätz­chen gebacken wurden. Den Menschen fielen aber nicht besonders viele Formen für ihre Kekse ein. Und alles war nur so ein Zeug mit Zacken daran: ein Weihnachtsbaum, der Weihnachtsmann mit Zipfelmütze, eine Gabel und ein Kirchturm.

Da sahen sie auf einmal den armen Seestern, wie er sich so mühselig über den Küchenboden robbte, denn im Meer war es irgendwie leichter, voran zu kommen.

»Ist der süß!«, rief das kleine Mädchen, und der Junge sagte: »Das ist doch ein Stern, wie kann der süß sein!«, der Vater warf ein, Sterne gäbe es nur draußen im Weltraum oder Weltall oder wie das hieße, aber die kluge Mutter schlug vor: »Das ist doch ein Seestern, lasst ihn uns in die Badewanne voller Wasser legen, aber schön kalt oder besser lauwarm, jedenfalls nicht zu warm oder gar heiß, und dann überlegen wir mal, wie wir ihn wieder zum Meer zurück bringen. Und ihm zu Ehren wollen wir Plätzchen backen, die so aussehen wie er!«

Seestern

Ja, gute Idee. So entstanden die Zimtsterne. Wieder was mit Zacken, aber egal, dafür halt zusätzlich mit Zimt.

Und da das hier jetzt eine Weihnachtsgeschichte ist, Weihnachten aber seit Wochen vorbei ist und wir schon wieder Januar haben, müsst ihr wohl oder übel diese Geschichte bis zum nächsten Dezember aufbewahren. Oder zumindest euch merken. Oder nein, sagen wir mal so: Wenn ihr Zimtsterne backt zur Adventszeit, fällt euch die Geschichte bestimmt wieder ein, wetten?

LED-Lampen sind wenig energieeffizient?

Ich muss gestehen, dass ich mich nicht wenig gewundert habe, als LED-Leuchtmittel in den Werbeheftchen der Supermärkte und Discounter in den meisten Fällen nur noch eine Energieeffizienzklasse von F erreichen. Ich wusste zwar, dass diese Klassifizierung irgendwann in 2021 geändert worden war und dass es keine Abstufung innerhalb der A-Klasse mehr gibt, also nur noch A, aber nicht mehr A+ und A++.

Lampe

Ja, na gut, wären die LED-Lampen dann halt nach B oder C gerutscht, hätte das keine Verwunderung bei mir hervorgerufen. Aber gleich nach F oder sogar G? Wo wären denn dann die ausgedienten Glühbirnen anzusiedeln? Irgendwo am Ende des Alphabets wahrscheinlich.

Aber keine Sorge, es gibt schon neue, energieeffiziente LED-Lampen mit Filament-Stäben, die in Kategorie A fallen.