Sackmühle

Kaufe nie die Mühle im Sack

Palmöl zum Heizen?

2019-05-13 von Torsten in Kategorie Prügel vom Windmühlenflügel

»Noch immer laufen in Deutschland einige mit Palmöl betriebene Blockheizkraftwerke – so auch in Kressbronn am Bodensee. Die Energieerzeugung auf Kosten der Regenwälder und ihrer Einwohner ist alles andere als umweltfreundlich. Die Palmöl-Kraftwerke gehören abgeschaltet oder sollten umgerüstet werden.«

– Quelle: Rettet den Regenwald

So was geht ja gar nicht, finde ich. Wie für uns Europäer seit Jahrhunderten so üblich, leben wir unseren Luxus aus auf Kosten Anderer. Auch ihr könnt euren Unmut äußern und die Petition online unterschreiben.

Spinnert

2019-05-10 von Torsten in Kategorie Dinkel im Winkel

Ich suche nach einem sehr flexiblen und dabei stabil laufenden und einfach zu bedienenden Content-Management-System, finde aber keins, und wenn doch, kostet es viel Geld; morgen, am Samstag (!) muss ich in aller Herrgottsfrühe zur Arbeit fahren und dann natürlich dort auch noch arbeiten, und dennoch gehe ich nicht früh zu Bett; in meiner Wohnung tauchen immer wieder Spinnen auf und ignorieren damit völlig meine Arachnophobie; und überhaupt ist das Leben manchmal äußerst seltsam, geradezu spinnert. Ja, ist doch wirklich wahr, Himmel noch mal …

Vollmilchschokolade Kürbis-Ingwer

2019-05-06 von Torsten in Kategorie Ganz vorn mit Korn

Der REWE bei mir in der Nähe hat immer mal Artikel im Wühltisch, die aus dem Sortiment geflogen sind und preisreduziert angeboten werden. Normalerweise ist da nichts Interessantes für mich dabei, aber neulich dann doch mal: Eine Vollmilchschokolade mit Kürbiskernen und Ingwer (Eigenschreibweise: »VOLLMILCH CHOCOLADE« – ähm, nun ja …).

Hachez Kürbis-Ingwer

Mit ganzen Kürbiskernen sogar! Mit ganzen Kürbissen wäre das mit dem Gewicht von 90 Gramm wohl nicht so ganz hingekommen. Ja, die Schokoladentafel hat nur 90 Gramm statt der üblichen 100 Gramm! Aber na gut, ich habe ja auch nur 50 Cent pro Tafel bezahlt. Und geschmeckt hat mir die Schokolade auch. Was will man mehr.

Nächtlicher Hubschrauber

2019-04-27 von Torsten in Kategorie Mehlwurm auf’m Turm

Am 4. Oktober 2017 wachte ich frühmorgens kurz nach fünf Uhr auf und musste zur Toilette gehen. Nachdem ich mich wieder hingelegt hatte, wurde ich wenig später von einem lauten, tiefen Brummen aufmerksam gemacht. Als es sehr laut geworden war, sprang ich aus dem Bett, riss das Fenster auf und schaute gen Himmel. Es war um die Uhrzeit und zu der Jahreszeit noch völlig dunkel, aber anhand der blinkenden Lichter und des Geräusches war mir klar, dass ein Hubschrauber über das Haus hinweg flog, und zwar recht tief und sehr langsam. Der Himmel war bewölkt, und die Maschine flog auf jeden Fall unterhalb der Wolkendecke. Ich legte mich schließlich wieder hin, aber kurze Zeit später näherte sich wieder dieses Brummen.

Ich konnte diesmal beobachten, dass der Hubschrauber an manchen Stellen in der Luft stehen blieb oder sich jedenfalls nur sehr langsam oder in sehr kleinen Kreisen bewegte, bevor er nach mehreren Minuten wieder in größeren Bögen weiter flog. Der Hubschrauber kreiste insgesamt mindestens eine Stunde lang über meiner Stadt (Remscheid) – ich hörte ihn jedenfalls ungefähr von 5:15 bis 6:15 Uhr.

Nächtlicher Hubschrauber

Nun frage ich mich doch:

  • Was war der Einsatzzweck dieses nächtlichen Kreisens über der Stadt?
  • War es ein Militärhubschrauber? Ich habe schon mehrmals welche über Remscheid gesehen, wenn es denn militärische waren, allerdings tagsüber.
  • War nur dieser Hubschrauber in der betreffenden Nacht unterwegs oder noch mehrere ähnliche über anderen Städten?
  • Wie oft kreisen Hubschrauber nachts über Städten, ohne dass es jemand bemerkt?

Die diskriminierende Unterhose

2019-04-26 von Torsten in Kategorie Dinkel im Winkel

Nachdem die Gummibänder etlicher alter Unterhosen dermaßen ausgeleiert waren, dass mir selbige ständig hinunter rutschten, entschied ich mich, endlich mal neue zu kaufen. Ich besorgte mir verschiedene in unterschiedlichen Geschäften – was eben gerade so im Angebot war. Manche haben einen Eingriff, andere nicht. Man mag sich fragen, ob Eingriffe in Männerunterhosen überhaupt noch zeitgemäß sind, da wir Männer doch beim Pinkeln eigentlich sitzen sollten, um Spritzwasser, oder besser gesagt: Spritzurin, zu vermeiden. Andererseits sind Herrentoiletten in Unternehmen oder Restaurants natürlich nach wie vor mit Urinalen, also Pinkelbecken, ausgestattet.

Aber worauf ich hinaus will: Es sind unter den neu erworbenen Unterhosen einige, die einen einseitigen, nicht beidseitigen Eingriff haben. Und dieser Schlitz ist an der rechten Seite (aus der Sicht des Trägers). Das empfinde ich als diskriminierend. Denn an ihren Dödel kommen hier ohne Verrenkungen nur rechtshändige Männer. Zwar gibt es freilich noch die Möglichkeit, das »beste Stück« durchs Hosenbein des Slips nach draußen zu befördern (bei Retro-Shorts mit diesen etwas längeren Beinen wird es schon schwieriger); doch allein die Tatsache, dass der Eingriff nur rechts eingearbeitet wurde, ist eine Diskriminierung der Linkshänder.

Diskriminierende Unterhose

Nicht diskriminierend sind nur Männerunterhosen mit entweder gar keinem Eingriff oder mit zwei Eingriffen, also rechts und links.

Ja, wollte ich jetzt einfach nur mal gesagt haben.

Spam: Herr Robert Jackson

2019-04-24 von Torsten in Kategorie Prügel vom Windmühlenflügel

»ich bin Herr Robert Jackson von SKY GROUP FINANCE INC, Ein registrierter und rechtmäßiger privater Darlehensgeber. Ich erbringe Finanzdienstleistungen (Darlehen) und ich gebe einen Kredit mit einem Zinssatz von 2% zu einem günstigeren Zinssatz für Behinderte aus, Einzelpersonen, Firmen, Branchen, Firmen und Menschen in der Gesellschaft. Und sponsern Sie auch, um Ihr Talent selbstlos zu machen und Ihr Ziel zu erreichen,Wir vergeben Kredite von € 10.000,00 Euro bis zum Maximum von € 500.000.000.Euro. Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen zu diesem Kreditprogramm.

Ich werde auf Ihre schnelle Antwort warten.

Gott segne.

Grüße«

– Aus einer Junk-Mail

Sie sind also Herr Jackson. Schön für Sie, Sie Arschloch von einem Spammer. Registriert und rechtmäßig – hui, ganz toll, alle Achtung, Sie komischer Meister Lampe!

Sie vergeben also Darlehen für Menschen in der Gesellschaft, aha. Ja, für wen denn auch sonst? Für Menschen außerhalb der Gesellschaft etwa? Das wäre für Sie möglicherweise ein Verlustgeschäft, nicht wahr, Sie Intelligenzbestie?

Ach ja, ein selbstloses Talent wollte ich immer schon mal haben, aber ich bin durch und durch egoistisch veranlagt, da passt Ihr großzügiges Darlehen wohl leider nicht auf mich. Schade. Wie soll ich denn jetzt mein Ziel erreichen? Was auch immer für ein Ziel ich überhaupt habe.

Sie werden also auf meine schnelle Antwort warten, ah ja. Auch das ist schön für Sie. Nur – da können Sie lange warten; bis zum Sanktnimmerleinstag nämlich, wie man so schön sagt. Aber dieses Wort verstehen Sie sowieso nicht. Wie auch immer: Geben Sie sich am besten selbst ein Darlehen und kaufen Sie sich ein neues Leben, Sie Vollpfosten, Sie!