Sackmühle

Mehl ins Getriebe

Spam: Mega-Gewinner

2018-06-19 von Torsten in Kategorie Prügel vom Windmühlenflügel

»Lieber Freund,

Ich bin Herr Richard Wahl der Mega-Gewinner von $ 533M In Mega Millions Jackpot spende ich an 5 zufällige Personen, wenn Sie diese E-Mail erhalten, dann wurde Ihre E-Mail nach einem Spinball ausgewählt. Ich habe den größten Teil meines Vermögens auf eine Reihe von Wohltätigkeitsorganisationen und Organisationen verteilt. Ich habe mich freiwillig dazu entschieden, Ihnen den Betrag von € 2.000.000,00 EUR zu spenden eine der ausgewählten 5, um meine Gewinne zu überprüfen, finden Sie auf meiner You Tube Seite unten.

UHR MICH HIER: […]

Das ist dein Spendencode: […]

Antworten Sie mit dem Spendencode auf diese E-Mail: […]

Ich hoffe, Sie und Ihre Familie glücklich zu machen.

Grüße

Herr Richard Wahl«

– Aus einer Junk-Mail

Das ist toll, diese Drecksnachricht wurde nur an fünf glückliche Menschen versendet, richtig? Ja nee, is’ klar! Der Millionengewinn, ach ja … wer fällt denn auf solchen Blödsinn noch herein? Und hat irgendwer von meinen geschätzten Leserinnen und Lesern schon einmal davon gehört, dass ein Lottogewinner einen Teil seines plötzlichen Reichtums in irgendeiner Weise an zufällige Unbekannte verschenkt hätte? Nein? Ich auch nicht. Noch nicht mal an wohltätige Organisationen wird etwas abgezweigt, nein, man versäuft, verjubelt und verhurt lieber die ganze Kohle, und nach vielleicht zwei Jahren ist man ärmer als jemals zuvor, so läuft das doch immer ab.

Aber unser »Herr Richard Wahl« ist da natürlich ganz anders, ein wirklich ehrenwerter, grundguter Mann, dieser Spacko von einem Spammer. Lass dir den Popo ordentlich von den Windmühlenflügeln versohlen, du Vollpfosten, vielleicht kannst du dann wieder klar denken und entschließt dich, einer ordentlichen Arbeit nachzugehen, statt die Welt mit deinem Dreck zu verunreinigen!

Die Jugendsprache in dem Roman A Clockwork Orange

2018-06-17 von Torsten in Kategorie Mehlwurm auf’m Turm

In jungen Jahren habe ich mir mehrmals den brutalen und gleichzeitig faszinierenden Film A Clockwork Orange von Stanley Kubrick nach dem gleichnamigen Roman von Anthony Burgess angesehen, allerdings in der deutschen Fassung (und ich verstehe gar nicht, warum ich den Film nicht auf DVD habe; vielleicht hat ihn mir jemand geklaut). Später, als ich für drei Wochen in den USA war, habe ich mir den Roman als Buch in englischer Sprache gekauft, und zwar glücklicherweise in der originalen, ungekürzten ursprünglichen Fassung (in den USA war früher nur eine ums letzte Kapitel gekürzte Version erschienen – eine kastrierte Version, muss man sagen, auf welcher leider auch der Film basiert).

Jedenfalls verwendet der Ich-Erzähler – Alex (»Your Humble Narrator«) – eine teilweise recht unverständliche Jugendsprache, in die Russisch und andere Sprachen in abgewandelter, sozusagen verenglischter Form einfließen, und so ist das Lesen manchmal ein wenig anstrengend, auch wenn sich der Sinn der Wörter durch den Zusammenhang oft gut erschließt.

Doch wie komme ich überhaupt auf diese Thematik? Nun, neulich habe ich mir mal wieder das Album »The Glitterhouse« von Medium Medium angehört, und ein Stück nennt sich »Nadsat Dream«. Nun, ich wollte wissen, was Nadsat bedeutet, recherchierte im weltweiten Gewebe und stieß schließlich auf das Nadsat Dictionary, und so erfuhr ich (nach Jahrzehnten), dass sich die Jugendsprache in der Uhrwerk-Orange eben Nadsat nennt.

Und da sieht man mal wieder, wie das Buch von Anthony Burgess die Popkultur beeinflusst hat, insbesondere vermutlich die Rockmusik. Mehrere Rockbands beziehen sich in irgendeiner Weise auf dieses Werk (zum Beispiel Medium Medium, The Adicts, Die Toten Hosen, David Bowie, Madonna, Slipknot).

Petition: Gift für Seepferdchen, billiges Gemüse für uns

2018-06-16 von Torsten in Kategorie Prügel vom Windmühlenflügel

»Die einst artenreiche Lagune Mar Menor in Südspanien ist verseucht. Weil deutsche Handelsketten immer weiter die Preise drücken, leiten Landwirte Abwässer in die Natur, um Kosten zu sparen. Für unser billiges Obst und Gemüse aus dem Supermarkt sterben die Seepferdchen und viele andere Meeresbewohner. Wir fordern: Schluss damit!«

– regenwald.org

Zur Petition

Privatisierung der Streitkräfte

2018-06-10 von Torsten in Kategorie Prügel vom Windmühlenflügel

In bestimmten Bereichen kann man ja Privatisierungen befürworten, um etwa Staatsmonopole zu brechen, wie seinerzeit im Brief- und Paket-Zustellungsbereich oder der Telekommunikation. Aber dürfen Wasserquellen in der Hand von Privatunternehmen liegen, um nur ein markantes Beispiel zu nennen? Doch die Privatisierungswelle macht noch nicht einmal vor dem Militär halt, wie man am Dienstag, dem 12. Juni 2018 auf arte wird sehen können. Dem Bericht zufolge werden immer mehr militärische Dienste ausgelagert. Und da stellt sich die Frage, ob Rüstungskonzerne nicht viel zu viel Macht erlangen …

Zurecht kommen

2018-06-09 von Torsten in Kategorie Der Wind spinnt

Title: Gedanken
Date: 25/01/2015 15:08
Template: blog_post

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Hiermit müsste eigentlich jeder zurecht kommen. Reintext mit den nötigsten Markdown-Formatierungen kriegt wohl jeder Kunde (m/w) und jeder Hobbyist (m/w) hin, dazu muss man kein Webdesigner (m/w) sein, und eine Raketenwissenschaft ist es erst recht nicht.

  1. Es gibt keine Datenbank, alles wird in Dateien gespeichert.
  2. Es gibt kein Administrations-Backend oder Dashboard.
  3. Man findet keinen WYSIWYG-Editor vor, sondern schreibt reinen Text mit etwas Markdown-Formatierung.
  4. Wichtig ist eigentlich nur, dass diese Seiteninhalte mit der Dateiendung .md abgespeichert werden. Und natürlich sollte man »sprechende« Dateinamen vergeben.

    Neu erstellte Seiten müssen dann allerdings noch in die Navigation eingebaut werden. Aber das kann der Kunde ja meinetwegen dem Webdesigner überlassen, für den es nur ein kleiner Handgriff ist, den er teuer berechnen kann.

So, das haben wir schon mal

2018-06-09 von Torsten in Kategorie Der Wind spinnt

Title: Hallo
Date: 16/01/2014 16:08
Template: blog_post

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»Wie fügt man denn Bilder ein?«, könnte ein Kunde fragen oder könnte man sich selbst fragen. Nun, wie es per HTML-Syntax geht, weiß ich, aber Markdown habe ich einfach noch nicht so drauf. Doch ich habe ja schon angefangen, mir in meinem Lieblings-Editor eine Markdown-Bibliothek einzurichten. Wenn sie vervollständigt worden ist, wird alles sehr leicht von der Hand gehen.

So, das haben wir schon mal. Und wie fügt man jetzt Bilder ein? – Auch das ist ganz einfach. Schau in der Markdown-Dokumentation nach, dann wirst du es wissen.