
Spam: Herr Robert Jackson
»ich bin Herr Robert Jackson von SKY GROUP FINANCE INC, Ein registrierter und rechtmäßiger privater Darlehensgeber. Ich erbringe Finanzdienstleistungen (Darlehen) und ich gebe einen Kredit mit einem Zinssatz von 2% zu einem günstigeren Zinssatz für Behinderte aus, Einzelpersonen, Firmen, Branchen, Firmen und Menschen in der Gesellschaft. Und sponsern Sie auch, um Ihr Talent selbstlos zu machen und Ihr Ziel zu erreichen,Wir vergeben Kredite von € 10.000,00 Euro bis zum Maximum von € 500.000.000.Euro. Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen zu diesem Kreditprogramm.
Ich werde auf Ihre schnelle Antwort warten.
Gott segne.
Grüße«
– Aus einer Junk-Mail
Sie sind also Herr Jackson. Schön für Sie, Sie Arschloch von einem Spammer. Registriert und rechtmäßig – hui, ganz toll, alle Achtung, Sie komischer Meister Lampe!
Sie vergeben also Darlehen für Menschen in der Gesellschaft, aha. Ja, für wen denn auch sonst? Für Menschen außerhalb der Gesellschaft etwa? Das wäre für Sie möglicherweise ein Verlustgeschäft, nicht wahr, Sie Intelligenzbestie?
Ach ja, ein selbstloses Talent wollte ich immer schon mal haben, aber ich bin durch und durch egoistisch veranlagt, da passt Ihr großzügiges Darlehen wohl leider nicht auf mich. Schade. Wie soll ich denn jetzt mein Ziel erreichen? Was auch immer für ein Ziel ich überhaupt habe.
Sie werden also auf meine schnelle Antwort warten, ah ja. Auch das ist schön für Sie. Nur – da können Sie lange warten; bis zum Sanktnimmerleinstag nämlich, wie man so schön sagt. Aber dieses Wort verstehen Sie sowieso nicht. Wie auch immer: Geben Sie sich am besten selbst ein Darlehen und kaufen Sie sich ein neues Leben, Sie Vollpfosten, Sie!
Datenbanklos
Es gibt heutzutage etliche datenbanklose Content-Management-Systeme – doch was sind überhaupt die Vorteile, auf eine Datenbank zu verzichten?
Nun, ein Grund könnte sein, dass man einen spärlich ausgestatteten Webhosting-Vertrag hat, der keine Datenbanken beinhaltet. Ein anderer Grund könnte sein, dass man Datenbanken generell nicht mag, sondern die Inhalte lieber als Textdateien vorliegen hat, was natürlich auch die Datensicherung vereinfacht: man muss die Inhaltsdateien lediglich vom Server per FTP auf den eigenen Rechner herunterladen. Im Falle eines Falles kann man seine Inhalte somit auf eine sehr simple Weise wiederherstellen – einfach hochladen und gut ist.
Hier einige solcher Flat-File-CMS, die ich gut finde:
Bludit
FlatPress
Flextype
GetSimple CMS
Grav
Mecha CMS
minim
Typemill
Typesetter
Da dies hier kein Fachblog ist, werde ich nicht näher auf die Stärken und Schwächen der oben genannten Systeme eingehen; Interessierte mögen sich die entsprechenden Websites ansehen und die Systeme vielleicht selbst ausprobieren. Es sei nur so viel gesagt: Nicht alle haben ein Administrations-Backend und nur wenige ermöglichen das Anlegen mehrerer Benutzer. Wer ein umfangreiches Redaktionssystem mit ausgefeilten Benutzerberechtigungen benötigt, sollte doch eher auf datenbankgestützte Lösungen zurückgreifen. Bludit eignet sich meiner Meinung nach aber schon recht gut auch für mittelgroße Projekte.
Die Sackmühle läuft übrigens auf einem CMS mit Datenbankanbindung, nämlich ClassicPress, einem Fork von WordPress. Auf ein datenbankloses Blogsystem umzustellen, wäre wohl mit erheblichem Aufwand verbunden, und den scheue ich. Außerdem verhält sich WordPress seit Jahren stabil, und dasselbe erwarte ich von ClassicPress, also gibt es für mich derzeit keinen Grund zu wechseln. Bei neuen Projekten setze ich jedoch gern auf Bludit.
Veganer Wein
Ich habe mich einst gewundert, warum auf manchen Weinflaschen »vegan« drauf steht. Weinbeeren sind ja selten tierischen Ursprungs, dachte ich mir. Aber eine Veganerin hat es mir erklärt, und im Stern-Artikel Das Tier im Wein kann man es nachlesen: »Winzer setzen tierische Klärmittel ein, um Weine von Trübstoffen zu befreien und sie zu filtrieren.« Hm, leider sehe ich selten Weine, die das Vegan-Siegel tragen.
Vegetarische Salami
Es gibt immer mehr vegetarische Wurst-Alternativen, und das finde ich gut so.

Manchmal findet man sogar vegane Wurst, die also völlig ohne tierische Bestandteile auskommt und trotzdem nach Wurst schmeckt. Warum eine Vegetarierin oder ein Veganer überhaupt nach Fleisch oder Wurst schmeckende Ersatzwaren benötige, wurde ich unlängst gefragt, das sei doch paradox.
Nun, ich denke, für Menschen, die sich seit ihrer Kindheit vegetarisch ernähren, ist so etwas tatsächlich Unsinn. Aber für Leute, die in der Vergangenheit gern Fleisch gegessen haben, jetzt aber darauf verzichten möchten (aus welchen Gründen auch immer), kann vegetarische Wurst eine gute Sache sein, denn sie finden den gewohnten Geschmack vor und haben auf diese Art weniger das Gefühl, auf etwas verzichten zu müssen. Und viele der heute erhältlichen vegetarischen Wurstwaren sind sowohl vom Geschmack als auch von der Konsistenz her so gut wie gar nicht mehr von normaler, fleischhaltiger Wurst zu unterscheiden.
Ich persönlich fahre insbesondere auf die Salzigkeit von Salami total ab. Aber auch andere vegetarische Wurstsorten schmecken mir gut, insbesondere diejenigen der Marke Rügenwalder Mühle. Die Produktpalette wird zudem ständig erweitert. Weiter so! Denn je mehr Fleischesser nach und nach umsteigen, desto besser ist es für die Tiere.
PAN Germany
Heute möchte ich euch einmal auf PAN Germany aufmerksam machen. Es handelt sich um eine gemeinnützige Organisation, die über die negativen Folgen des Einsatzes von Pestiziden informiert und sich für umweltschonende, sozial gerechte Alternativen einsetzt. PAN Germany ist Teil des internationalen Pesticide Action Network (PAN).
Bier endlich mal ohne »Premium«-Schwachsinn
Man kann ja über Bier der Marke Oettinger denken, was man will. Aber immerhin haben die es nicht nötig, dem bescheuerten Trend zu folgen, dass so ziemlich jede Brauerei ihre Biere als premium bezeichnet.
