Sack mir, wo die Mühlen sind

Industrie wächst und sorgt sich

Es stand in der Zeitung, in 2011, dem Jahr, in dem es wirtschaftlich wieder aufwärts ging:

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Gut beobachtet, liebe Reporter! Ja, hier in Deutschland wird nicht nur auf hohem Niveau gejammert, sondern nun sind offensichtlich Jammerei, Sorgen und Ängste so sehr kultiviert worden, dass wir uns auch in guten Zeiten einfach selbst die positive Stimmung kaputt machen.

Das ist eine Kunst, die uns das Ausland erst mal nachmachen soll! Da sind wir aber Meister drin, da wird uns so leicht keiner schlagen! Die Bildung ist im Keller, was soll’s, aber die Kunst des Jammerns wird zur Vervollkommnung getrieben: Mathe Fünf, Deutsch Sechs, Jammern Eins.

Ich finde es gut. Denn wozu soll man sich auch freuen, wenn es aufwärts geht? Die Talsohlen sind doch schließlich ein Grund zur Freude, nicht die Berggipfel! Denn nach der Wanderung im finsteren Tal kommt schließlich irgendwann wieder der Aufstieg. Aber wenn man oben auf dem Berg ist, dann – ja dann kann es doch nur noch abwärts gehen, ach herrje.

Und wie wusste Johann Wolfgang von Goethe schon: Nichts ist schwerer zu ertragen als eine Reihe von guten Tagen.

Haaaach …

Die Sackmühle ist keine Hure

Immer wieder werde ich angeschrieben, ob ich nicht einen Blogartikel schreiben und dafür ein T-Shirt bekommen will, ob ich nicht den Artikel eines Gastschreibers veröffentlichen möchte oder ob ich mich nicht mit irgendwelchen Business-Websites oder Portalen oder was auch immer verlinken mag.

Die Antwort: Nein.

Die Sackmühle ist keine Hure, die sich kaufen, ködern, tauschen, kommerzialisieren oder durchnudeln lässt. Das bedeutet nicht, dass sie niemals für etwas wirbt oder etwas empfiehlt oder Links setzt. Das tut sie. Aber sie tut es, falls, wann und mit wem es ihr passt. Und nicht, wenn man sie deswegen anbettelt oder ihr Geld auf den Nachttisch legt oder ihr ein Tauschgeschäft vorschlägt.

Also, kurz gesagt: Vergessen Sie’s!

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Boh nee, Schnee

Boh nee, jetzt hat es doch noch geschneit. Es ist ein Uhr nachts und die Straßen sind weiß, und ich weiß: Morgen früh, also heute früh, muss ich in aller Herrgottsfrühe so gegen sieben oder acht Uhr aufstehen und Schnee schippen.

Wie ich das hasse. Und ich sage: Verpiss dich, Schnee, verzieh dich, Winter, der du ja noch nicht mal angefangen hast, hau ab, Kälte! An den Polen können ja Schnee und Eis und bittere Kälte herrschen, meinetwegen, aber hier in meiner Stadt, hier wo ich wohne, hier soll immer paradiesisch schönes, warmes und sonniges Wetter die Oberhand behalten.

Ich will die totale Erderwärmung hier im Umkreis von, sagen wir mal, fünfzig Kilometern.

Sackmühle auf Twitter

Ich hatte auf meine Blogartikel in der Vergangenheit immer über meinen »normalen« Twitter-Account hingewiesen. Seit kurzem gibt es aber für die Sackmühle einen eigenen Kanal:
http://twitter.com/#!/sackmuehle.
Bisher folgen mir dort drei Leute. Immerhin. Schön wäre es natürlich, wenn es mehr werden würden. Also: nur zu, folgt mir, Freunde und Freundinnen der Nacht!

Was soll man tun?

Was soll man tun in einer einsamen Nacht von Samstag auf Sonntag, während es draußen zu fies zum Spaziergehen ist und drinnen zu warm zum Schlafen oder, besser gesagt, weil man sich beim Packen von Päckchen überanstrengt hat und nun kräftig schwitzt?

Richtig, man schreibt einen Blogartikel. Da kann man schön bei sitzen, muss sich körperlich nicht bewegen/anstrengen, auch geistig nicht allzu sehr bewegen/anstrengen, hält aber trotzdem das Gehirn in angeregter Konzentration und kann was Leckeres dabei trinken.

Aber was? – Nein, ich meine nicht das Getränk. Ich meine, was man schreiben soll. Aaaah, äääähm, aaaalsooo … unterhaltsam soll es sein (schwer!), jugendfrei (schwierig!), horrorfrei (fast unmöglich!) und nicht zu kurz, nicht zu lang (ja, wie jetzt?).

Tja, und da merkt ihr’s schon: früher war alles besser. Nämlich als ich noch keinen Computer hatte. Oder ich hatte noch keinen Internetanschluss. Blogs waren unbekannt, Twitter und Facebook gab es noch lange nicht. Das war ein leichtes Leben! Samstag? Na, Rockkonzert, Kneipe, Flipper spielen, Kino, Rockdisco oder einfach bei Freunden abhängen oder Freunde bei mir in der Bude abhängen lassen.

Aber heute? Heute haben sie alle Familie oder sind schlapp drauf oder die Frau will sie nicht aus dem Haus lassen oder sie sind weit weg gezogen oder sie sind tot. Oder ich habe keinen Bock mehr, was los zu machen. Wie gesagt: ist ja auch alles blöd draußen in der Welt.

Also: allein zu Hause. Bloggen.

Schädliche E-Mails mit gefälschtem eBay-Absender

Achtung, es sind mal wieder schädliche E-Mails unterwegs, die angeblich von eBay stammen. Mit heutigem Datum (14. Dezember 2011) warnt eBay (Auszug):

Liebe eBay-Mitglieder,

seit Kurzem werden an eine bisher unbekannte Anzahl von eBay-Mitgliedern E-Mails mit Schadsoftware im Datei-Anhang versendet. Wird dieser Anhang geöffnet, besteht die Gefahr, dass ein Virus den jeweiligen Rechner befällt.

Der Absender der E-Mail lautet service@ebay-deutschland.de und der Betreff „eBay: Bezahlvorgang erfolgreich abgeschlossen“.