Ich wundere mich immer wieder, dass unzählige Menschen ihr Smartphone auf eine Art und Weise benutzen, dass man leicht die Inhalte auf dem Display sehen oder lesen kann. Neulich im Bus habe ich so etwas mal wieder erlebt. Der ältere Fahrgast auf dem Sitz vor mir hielt sein Smartphone so hoch, dass ich über seine Schulter hinweg deutlich lesen konnte: »Ich transportiere dein Rad bis Wuppertal auf dem Auto.« Er hatte die Schrift allerdings auch sehr groß eingestellt.
Nun ist das freilich kein besonders intimer Inhalt gewesen. Aber trotzdem. Es könnte ja auch mal etwas sehr Privates dabei sein, das eigentlich fremde Leute nichts angeht.
Und – so leid es mir tut – für so viel Privatgetue im öffentlichen Raum will ich einfach mal meine Windmühle Prügel mit dem Flügel austeilen lassen.
Die Hinterbeine (leider sieht man nur eines) sind ein bisschen dünn. Trotzdem hält sich das Tier (es wird wohl ein Schaf oder so was sein) wacker aufrecht. Das ist (meiner Meinung nach) anerkennenswert.
Das Deutschlandticket wird nächstes Jahr noch einmal teurer, aber der äußerst klimaschädliche Flugverkehr soll nach Plänen der Regierung subventioniert werden – wie passt denn das zusammen? Es würde sich dabei um 350 Millionen Euro pro Jahr handeln, und zwar durch Rücknahme der in 2024 durchgeführten Steuererhöhung.
»Statt durch eine Senkung der Flugsteuer Billigflüge zu subventionieren, müssten Union und SPD in die marode Bahn investieren und für günstige Zugtickets sorgen.«, heißt es bei Campact. Und weiter: »Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) und SPD-Fraktionschef Matthias Miersch müssen sich der geplanten Steuersenkung entgegenstellen – sie können das Steuergeschenk für Airlines noch stoppen.« Und zu diesem Zweck wird zu einer Unterschriftenaktion aufgerufen, siehe den ersten Link weiter unten.
Laut Recherchen von Survival gibt es weltweit mindestens 196 unkontaktierte indigene Völker oder Gruppen. Die Hälfte von ihnen könnte innerhalb der nächsten zehn Jahre verschwinden, wenn nicht gehandelt wird. Setzt du dich für ihr Überleben ein?
Nun ja, ich muss gestehen, dass ich den Text verändert habe. Im Original heißt es »Hochwertiger Sensor«, und bei dem Gerät handelt es sich um einen Kohlenmonoxid-Melder von WORKZONE, den es wohl mal bei ALDI gab.
Mir ist nur kürzlich die leere Verpackung in die Hände gefallen, und beim ersten flüchtigen Drüberschauen habe ich tatsächlich »Senior« statt »Sensor« gelesen. Und als ich meinen Irrtum erkannt hatte, da dachte ich halt: Hey, das manipuliere ich mal, sodass es zu meinen verqueren Gedanken passt.
Hochwertiger Senior,
Lebensdauer 10 Jahre
Das hab ich dann einen Moment später sogar noch auf mich bezogen. Aber – 10 Jahre Lebenszeit noch, puh, viel ist das nicht …