Sackmühle

Wir sind so durch den Wind

Webseiten erstellen mit Microsoft Word 97

2019-08-17 von Torsten in Kategorie Der Wind spinnt

In 2015 noch im Netz gefunden: Eine Website, die mit Microsoft Word 97 erstellt worden war, wie man im Quelltext erkennen konnte.

Generator: Microsoft Word 97

Inzwischen existiert dieser schreckliche Webauftritt nicht mehr, aber ich hatte mir den Screenshot des Quelltextes aufbewahrt. Nach dem Schreiben dieses Blogartikels werde ich ihn aber löschen, denn ich bin an meinem Computer kräftig am Ausmisten (blödes Deutsch, ich weiß).

Jedenfalls, Microsoft Frontpage war ja schon ein schlimmes Tool, um Webseiten zu erstellen, aber Word ist ein Textverarbeitungsprogramm und kein HTML-Editor. Das sind unterschiedliche Dinge für unterschiedliche Zwecke. Manche Leute verstehen es einfach nicht. Die sollten dann aber einfach die Finger von so was lassen und eine Fachfrau oder einen Fachmann beauftragen. Oder sich zumindest eingehend mit der Materie beschäftigen, bevor sie solche Machwerke der Welt zumuten – denn die Website sah freilich auch noch zum Fürchten aus und entsprach in keiner Weise guter Usability, also Benutzerfreundlichkeit.

5 Antworten zu »Webseiten erstellen mit Microsoft Word 97«

  1. Ronald sagt:

    Nun ja, ich finde, dass Microsoft FrontPage doch etwas zu häufig disqualifiziert wird; ich hatte immerhin meine allererste Website ronaldfilkas.de damit erstellt bzw. ausgebaut, nachdem ich noch während meiner Weiterbildung eine erste Version mit Adobe Dreamweaver vorgebaut hatte. Vorausgesetzt, man blendet die HTML-Ansicht nicht komplett aus, denn die eignet sich sehr gut für die Detail-Korrekturen. Weiterhin vorausgesetzt, dass man sich mit HTML auskennt, was sowieso unverzichtbar ist! Und FrontPage hatte zudem noch sehr nützliche Extras, z. B. den Link-Checker, der sämtliche verwendeten Links, auch die externen, darauf prüfte, ob sie noch aktuell waren und nicht ins Leere führten! Die Aktualisierungen waren danach schnellstens ausgeführt.

    Mit Word Websites zu erstellen, das geht allerdings wirklich überhaupt nicht!

  2. Torsten Sackmüller sagt:

    Microsoft hat später einen viel besseren Web-Editor herausgebracht. Er hieß Expression Web und kann auch heute noch offiziell und kostenlos von Microsoft heruntergeladen werden.

    Mein Liebling, als ich noch unter Windows arbeitete, war der sehr leistungsfähige WeBuilder von Karlis Blumentals. Er ist zwar kostenpflichtig, aber nicht überteuert, und da ich ihn mehrere Jahre intensiv beruflich nutzte, war die Geldausgabe in Ordnung.

    Unter GNU/LInux verwende ich vorwiegend den kostenlosen Bluefish.

  3. Ronald sagt:

    Expression Web kenne und nutz(t)e ich auch; ist für einen kostenlosen HTML-Editor schon sehr gut. Und übrigens: Sehr viele der Features, die der WeBuilder anbietet, hatte schon FrontPage!

  4. Torsten Sackmüller sagt:

    Na, ich kann mich nach so langer Zeit nicht mehr so recht an FrontPage erinnern; aber er war doch ein reiner HTML-Editor, oder? Mit WeBuilder kannst du aber auch CSS, PHP, JavaScript und sonstige Websprachen bearbeiten. Und ich glaube nicht, dass man sich mit FrontPage seine eigenen Codeschnipsel spreichern konnte – aber wie gesagt, ich weiß es nicht mehr so genau.

    Ich habe vor WeBuilder lange Zeit Webocton Scriptly benutzt; der wurde dann aber irgendwann nicht mehr weiterentwickelt. Und davor diesen HTML-Editor Phase 5 oder wie der hieß. Ach, und da war noch einer – der hatte so eine Spinne als Logo. Er hieß Webweaver oder so ähnlich. Auch den CoffeeCup HTML Editor habe ich mal benutzt, ich hatte mir sogar die Vollversion gekauft. Na ja, das war alles vor dem Umstieg auf GNU/Linux.

  5. Ronald sagt:

    Zumindest CSS ging auch! Habe es tatsächlich sogar noch installiert, aber ewig nicht mehr benutzt, da ich meist auch unter Linux unterwegs bin und sowieso so gut wie nichts mit Website-Gestaltung zu tun habe. Zuletzt hatte ich nur noch Expression Web genutzt. Wenn ich mal wieder in Windows bin, rufe ich ihn mal wieder auf und gucke mal, was FrontPage sonst noch so bot.

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