Sackmühle

Wir sind so durch den Wind

Your device needs the latest security updates

2018-01-12 von Torsten in Kategorie Dinkel im Winkel

Manchmal – aber nur sehr, sehr manchmal, und nur wenn es unbedingt sein muss – arbeite ich noch unter Windows (Windows 10 Professional), und es ist rührend, wie Microsoft um die Sicherheit ihrer oder seiner (ist Microsoft weiblich oder männlich?) Benutzerinnen und Benutzer besorgt ist. Gestern wurde dies und das aktualisiert, der PC musste neu gestartet werden, das Herunterfahren dauerte ewig, der Neustart auch … man kennt das ja. Warum nun heute das BIOS (meine alte Kiste hat noch ein BIOS, kein UEFI oder wie das heißt) auf Standardwerte zurückgesetzt wurde und ich alle Einstellungen neu vornehmen musste, weiß ich nicht, finde es allerdings seltsam. Die Batterie kann nicht schon wieder leer sein, ich habe vor wenigen Monaten erst eine neue eingesetzt. Gibt es also einen Zusammenhang mit diesen Windows-Updates? Na, sicherlich nicht, denn das ginge ja fast schon in den Bereich von Verschwörungstheorien.

Jedenfalls wollte/musste Windows heute schon wieder Updates ausführen. Ja, schön und gut, sehe ich ein: aktuell = sicher. Nur: nett, dass bei einer deutschen Windows-Installation die Meldung in englischer Sprache erscheint. Zwar bin ich dieser Sprache mächtig, aber dennoch hätte sich Microsoft doch mal die Mühe machen können, dieses Meldungsfenster in die verschiedenen Sprachen zu übersetzen, oder? Was ist denn mit Anwenderinnen und Anwendern, die Englisch eben nicht verstehen?

Your device needs

We’re doing our work behind the scenes, steht da. Wie wahr. Was Microsoft hinter den Kulissen immer so alles treibt, kann echt kein Mensch wissen. Feel free to keep working – ja, ja, ich lass mich schon nicht von der Arbeit abhalten; das Fenster lässt sich in den Hintergrund schicken, und so konnte ich diesen Blogartikel schreiben.

2 Antworten zu »Your device needs the latest security updates«

  1. Markus Lilienthal sagt:

    Hallo Thorsten,
    eine bedrohlich am Herzen erkrankte und schwer gehbehinderte 75 Jahre alte Dame erhielt
    heute die oben bezeichnete, angsteinflößende Nachricht, dass Windows 10 sowie et-
    liche Updates erneut auf ihr Notebook gespeichert werden würden. Dieses war aber wohl
    nicht möglich, da ihre junge Helfer O&O shut up auf ihr Notebook speicherten. Jetzt hat
    die aufgrund ihrer gesundheitlichen Bürden isolierte Freundin Angst vor Repressalien.

    Mit besten Wünschen
    Markus Lilienthal

  2. Torsten sagt:

    Ja, dieses Tool von O&O hilft ganz gut, sich gegen so einige unliebsame Dinge zu wehren. Aber Repressalien braucht die Dame doch nicht zu befürchten. Ihr Computer wird ja auch ohne die Updates weiter laufen. Allerdings sollten natürlich keine Sicherheits-Updates unterdrückt werden. Nur kann man das als Anwender ja meines Wissens gar nicht entscheiden, was genau installiert werden soll und was nicht. Da hat man als GNU/Linux-Benutzer(in) doch wesentlich mehr Kontrolle über den Computer.

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