Sackmühle

Sack mir, wo die Mühlen sind

Weg mit der Seitenleiste

2017-11-01 von Torsten in Kategorie In Mühlen wohl fühlen

Irgendwie hat mich die Seitenleiste, im Neudeutschen auch Sidebar genannt, genervt. Denn sie erstreckte sich ja über die gesamte Höhe der Seiten. Auf der Startseite, die die aktuellen Blogartikel beinhaltet und dadurch eben ziemlich lang oder hoch oder so ist, nahm diese Seitenleiste einfach unnötig viel Platz weg, da sie, wenn man nur weit genug herunter rollte, einfach keinen Inhalt mehr trug. Da hatte man rechts neben den Texten also nur noch eine leere weiße Fläche. Und bei Geräten mit kleinen Displays rutschte diese Seitenleiste – ganz im Sinne eines responsiven Webdesigns – nach unten, unter die Blogartikel, war also zunächst einmal gar nicht sichtbar.

Also alles sehr unschön. Doch nun habe ich für die Links zu anderen Blogs und Websites eine eigene Seite erstellt; ich habe die Auflistung der Kategorienamen wegfallen lassen, denn die findet man auch noch auf der Seite Über …; und was dann noch übrig war, nämlich erstens die Links zu den Feeds, Twitter und PayPal, zweitens die Artikel-Suchleiste und drittens eine kurze Liste der neuesten Kommentare, ist annähernd an Ort und Stelle geblieben, in einer Art Pseudo-Seitenleiste, besser gesagt: in einer Box. Diese wird vom Hauptinhalt, also den Blogartikeln, umflossen, bleibt aber, anders als vorher, auch auf Mobilgeräten immer oben sichtbar. Auch das hat gewisse Nachteile und sieht auf sehr kleinen Smartphones oder so was nicht so richtig schön aus, aber im Großen und Ganzen gefällt es mir so besser.

Ich möchte mich halt in meiner Sackmühle wohlfühlen und hoffe, dass meine Leserinnen und Leser das auch tun.

2 Antworten zu »Weg mit der Seitenleiste«

  1. Adelhaid sagt:

    Hast Recht! Diese elenden Sidebars. Ich hab meine beim letzten Themewechsel im März auch verschwinden lassen, vielmehr versteckt. Sie fährt jetzt nur noch aus, wenn jemand sie ausfahren möchte. Da ich selbst kein ordinäres Wischkäsdla oder andere mobile Kleinstcomputer für die große Hosentasche habe, wusste ich von dieser Verschiebungarien im Übrigen auch erst, nachdem ich mein reponsives Design mal an Fremdgeräten testete. Ab da war für mich klar es bei Zeiten mal zu ändern.

  2. Torsten sagt:

    Ach, du sprichst mir aus der Seele. Ich hasse diese kleinen Scheißdinger auch. Eine Tastatur und ein Bildschirm können für mich gar nicht groß genug sein. Und ich weiß auch gar nicht, was das soll, dass man ständig und überall sein oder ihr Wischkästchen, wie du es so ungefähr nennst, dabei haben muss. Kann man nicht einfach mal im Bus aus dem Fenster schauen? Sind die Nachrichten, die ständig eintrudeln, so wichtig, dass sie bei jeder Besprechung und bei jedem gemütlichen Beisammensein gelesen werden müssen? Kann man nicht auch mal ohne Musik auf den Ohren durch die Straßen laufen? Rhetorische Fragen, ich weiß.

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