Ist »privates Browsen« wirklich privat?

2017-10-04 von Torsten

In vermutlich jedem aktuellen Webbrowser kann man ja ein »privates Fenster« öffnen. Doch heißt das, dass man dann beim Browsen im Web nicht verfolgt wird? Nicht unbedingt. Es heißt bei vielen Browsern nur, dass keine Historie über Suchanfragen an Suchmaschinen und über besuchte Websites im Browser gespeichert werden, dass keine temporären Dateien angelegt werden und dass keine Cookies zugelassen werden. Doch um nicht durch Analysewerkzeuge wie Google Analytics oder Piwik erfasst zu werden, muss man das oftmals zusätzlich in den Browser-Einstellungen festlegen.

Darüber hinaus kann man aber immer noch verfolgt werden. Im Privatmodus von Firefox ist seit einiger Zeit ein Schutz vor Aktivitätenverfolgung inbegriffen. Dieser wird wie folgt erläutert:

Einige Websites verwenden Seiteninhalte, um Ihre Aktivitäten durch das ganze Internet zu verfolgen. Beim Schutz vor Aktivitätenverfolgung blockiert Firefox viele dieser verfolgenden Seiteninhalte, welche Informationen über Ihre Internetaktivitäten aufzeichnen könnten.

Zusätzlich ist es eine Überlegung wert, keine der weit verbreiteten Suchmaschinen wie Google, Bing oder Yahoo! zu verwenden, da diese das Surfverhalten aufzeichnen, sondern auf eine umzusteigen, die versichert, ihre Besucher eben nicht zu verfolgen. Ich benutze seit Jahren schon DuckDuckGo, und im DuckDuckGo-Blog werden in dem Artikel Is Private Browsing Really Private? Mythen und Fakten zum sogenannten »privaten Browsen« aufgeführt.

DuckDuckGo-Logo

Hinterlasse eine Antwort

* = erforderliche Angaben