Sackmühle

Mehl ins Getriebe

Schublade aufgeräumt

2015-02-10 von Torsten in Kategorie Dinkel im Winkel

Ich habe gerade meine Schublade aufgeräumt. Oder, besser gesagt, eine meiner Schubladen aufgeräumt. Oder, noch besser gesagt, eine meiner Schubladen versucht aufzuräumen. Nun gut, man bekommt sie jetzt wieder ohne Fummelei zugeschoben. Aber leer oder halb leer ist sie immer noch nicht. Weit davon entfernt.

Warum kann ich mich nicht von Zeug trennen, das ich seit meiner Jugendzeit habe. Aber nie verwendet habe. Sondern einfach nur aufbewahrt habe. Wenn es wenigstens Comichefte von damals wären. Die könnte ich verkaufen. Jeweils sieben Stück für 200 Euro oder so. Aber ich habe nur wertloses Zeug in dieser verdammten Schublade.

Also gut: vielleicht kann ich eine andere Schublade besser aufräumen. Aber ich habe doch schon alle fünfzehn Stück durch, die von heute mitgerechnet. Wenn eine oder zwei davon geleert werden könnten, könnte ich auch Zeug, das auf dem Schreibtisch liegt, dort verstauen. Aus den Augen, aus dem Sinn.

Bis ich in dreißig Jahren, so mit knapp Mitte Achtzig, die Schublade von heute erneut aufräume. Oder, besser gesagt: versuche aufzuräumen.

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