Sack mir, wo die Mühlen sind

Daten auf großem USB-Stick zerschossen

2015-12-07 von Torsten in Kategorie Dinkel im Winkel

Ich hatte mir vor einiger Zeit einen USB-Stick mit 64 GB Kapazität gekauft, und zwar den SanDisk Ultra USB 3.0. Darauf kopierte ich Fotos von mehreren älteren, recht kleinen SD-Karten und löschte diese Karten anschließend. Gestern benutzte ich den Stick, um Daten von einer aus dem Notebook ausgebauten Festplatte darauf zu kopieren, und zwar unter Linux. Anschließend waren die Fotos und sonstigen Dateien auf dem Stick futsch und er ließ sich auch nicht mehr als Laufwerk erkennen, weder unter Linux noch unter Windows.

Bisher war mir so etwas noch nie passiert, aber ich hatte bisher auch immer nur kleinere USB-Sticks. Diejenigen bis 32 GB Kapazität sind gewöhnlich werkseitig mit dem Dateisystem FAT32 formatiert, der SanDisk Ultra mit 64 GB aber mit exFAT. Nur hatte ich mir über so etwas bisher keine Gedanken gemacht. Jedenfalls ist exFAT ein patentiertes Dateisystem von Microsoft und wird von Linux nur schlecht unterstützt, im Gegensatz zu dem älteren FAT32. Und das war wohl auch das Problem. Das Lesen klappte ja noch einwandfrei, aber ich hätte wohl nicht unter Linux Daten auf den Stick schreiben sollen.

Zum Glück habe ich die Fotos auch noch auf einer Festplatte, sonst wären sie jetzt wohl im Datennirwana. Das Neuformatieren des Sticks klappte tadellos, aber ich werde ihn wohl nun bloß noch unter Windows verwenden. Als FAT32 formatieren kann man ihn nicht, zumindest geht das nicht mit Windows-Bordmitteln, wie ich gelesen habe.

Wieder ein bisschen schlauer geworden. Der Volksmund hat wie immer Recht: Aus Schaden wird man klug.

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