Sackmühle

Sack mir, wo die Mühlen sind

Im falschen Blog

2012-05-16 von Torsten in Kategorie In Mühlen wohl fühlen

Manchmal glaubt man, im falschen Film oder im falschen Märchen zu sein. Oder im falschen Körper. Oder im falschen Blog. Die letzten beiden Beiträge hätten sicherlich genauso gut oder besser in mein geschäftliches Blog gepasst, aber das war in den letzten Tagen gewissermaßen eine Baustelle. Denn ich war dabei, die Blogsoftware zu wechseln.

Doch ab jetzt geht es hier in der Sackmühle wieder privater zu. Obwohl die sachlichen Themen eigentlich mehr Besucher bringen. Hm. Manchmal ist man echt in der Zwickmühle, um bei der Mühlen-Thematik zu bleiben. Und meine CD-Spieler-Mühle dudelt und nudelt gerade Portishead, diese Band, die so langsam und melancholisch spielt.

Manchmal brauche ich solche Mucke, zum Beispiel auch so was wie das alte depressive Zeug von The Cure oder Joy Division oder Echo and the Bunnymen. Ach ja, oder Swans. Lange nicht gehört. Aber Portishead passt momentan am besten.

Eine Antwort zu »Im falschen Blog«

  1. CeKaDo sagt:

    Oh nein, bloß nicht einschränken! Die Mischung macht es doch. Ich erlebe es seit vielen Jahren, dass im Grunde nur die Blogger „ewigen“ Bestand haben, die eine gute Mischung aus allen Themen bringen, die sie bewegen.

    Spezialisten sterben dann aus, wenn ihnen der Grund für ihr Bloggen entzogen wird. Ich habe zwar schon eine Menge Blogs ins digitale Jenseits gehen sehen, doch das waren in den meisten Fällen einseitig orientierte Seiten. Oder solche mit Passwortschutz oder Zwangsanmeldung beim Kommentieren. Was jetzt im Übrigen gerade bei den WordPress-Blogs passiert und mich fies aufregt.

    Das Schwierige ist, diesen Gemischtwarenladen konsequent auch zu vertreten, wenn man in der Bloggerwelt schräg angeschaut wird. Das ist mir oft genug passiert und da ist mein „Totschlagargument“ meine monatliche Besucherzahl. Gerade vorgestern habe ich mit jemanden gesprochen, dem nach einer Kritik an meiner Bandbreite die Kinnlade fiel, als ich ihm erzählen musste, wie viele Besucher, Bots und Traffic ich mit diesem „Krempelblog“ so monatlich erzeuge.

    Obwohl für mich die Kommentare wichtiger als der Besucherstrom an sich ist, enden hier oft die Diskussionen über mein angeblich nicht vorhandenes Konzept. Wozu bräuchte ich auch ein solches? Ich müsste dann zwölf thematisch sortierte Blogs unterhalten und das ist mir zu dumm. Es reicht mir schon, dass ich für meine Bücher, meinen Beruf, meine Krankheit, mein Hobby jeweils eine Seite führe.

    Also kommt hier das Fazit meines frühmorgendlichen Kommentars: Mach doch, was Du willst und blogge munter, was Dir durch den Kopf geht. Es passt schon!

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