Sackmühle

Mehl ins Getriebe

Biss

2011-05-23 von Torsten in Kategorie Dinkel im Winkel

Traum in der Nacht zum 23. Mai 2011:

Ich streichelte einen Hund und sagte zu ihm: »Ja, du bist der liebe Junge!« Er ließ es sich eine Weile gefallen, dann fing er an, an meiner Hand zu knabbern. Ich kenne dieses »Beißeln« von der Katze von Freunden, bei der es immer freundlich gemeint ist und nicht weh tut, und dachte mir also auch hier zunächst nichts dabei.

Dann biss der Hund aber richtig in meinen linken Handballen hinein, ließ nicht mehr los und zerrte an dem Fleisch, das sich wie eine Gummimasse dehnte. Ich rief: »Aus!« und versuchte, mit der freien Hand den Hund zu packen. Die umstehenden Menschen konnten oder wollten mir nicht helfen und ließen alles einfach geschehen.

Schließlich hatte der Hund meinen Handballen aus der Hand heraus gebissen, spuckte das Fleisch aber angewidert aus, sodass ich es vom Boden aufheben konnte. Ich wusste gar nicht, wo ich es aufbewahren sollte. Außerdem würde es sich wahrscheinlich im Krankenhaus nicht mehr annähen lassen, denn es war völlig zerkaut.

Ich besah meine Hand, der nun ein gutes Stück unter dem Daumen fehlte. Kein hübscher Anblick. Ich würde die Hand weiterhin gebrauchen können, dessen war ich mir ziemlich sicher; vielleicht sogar ohne besondere Beeinträchtigungen.

Dennoch: Nichts würde von nun an so sein wie vorher.

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