Sackmühle

Sack mir, wo die Mühlen sind

Die Hand

2010-03-27 von Torsten in Kategorie Der Wind spinnt

Eine Hand, die ins Leere greift, taugt zu nichts. Eine Hand soll zeigen, greifen und handeln, denn wozu hat sie fünf Finger. Mach dich nützlich, kleine Hand, und zeige der Welt, wozu du fähig, bereit und willens bist! Was wäre eine Handlung ohne die Hand, was nützte der Handel ohne die Hände?

Natürlich sind auch die Füße wichtig, doch die Hände machen den Menschen aus, unterscheiden ihn vom Tier. Außer vom Affen. Der hat ähnliche Hände wie der Mensch, aber ist dennoch nur ein Tier, weil er die Sprache nicht hat. Na gut, der Mensch ist auch ein Tier, ein Säugetier, aber ein Tier, das mit dem Mund sprechen und mit den Händen etwas herstellen kann. Das ist großartig.

Ach, wie gut, dass ich ein Mensch zu sein das Glück habe; dass es mir vergönnt ist, Mensch zu sein und nicht Pflanze, Tier oder unbelebte Materie. Einem Stein nützte auch die schönste Hand nichts, und ein Stern mit Händen wäre albern. Ein Seestern auch. Und ein Zimtstern sowieso.

Die Hand

Die andere Hand – ja, dazu gibt es nicht mehr viel zu sagen. Sie ist einfach nur spiegelverkehrt. Aber das macht nichts, das muss halt so sein.

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