Rapunzel Nirwana, die leckere und faire Bio-Schokolade

2015-08-03 von Torsten

Ich esse längst nicht mehr so viel Süßes wie in jungen Jahren. Ich muss nicht jeden zweiten Tag eine Tafel Schokolade verzehren. Aber ab und zu doch. Und dann darf es ruhig mal eine etwas teurere Tafel aus dem Bioladen sein.

Meine neueste Entdeckung ist eine Sorte von Rapunzel. Diesen Hersteller kannte ich bisher eher als Hersteller von köstlichen pflanzlichen Brotaufstrichen, aber Schokolade herstellen können sie auch, das muss man schon sagen. Die Sorte Nirwana Milchschokolade mit Trüffelfüllung schmeckt schön haselnussig-noisetteartig, ist aber nicht so eklig weich wie ähnliche Schokoladen.

So, und jetzt habe ich noch Honig-Mandel-Krokant und Ingwer im Kühlschrank. Die nächsten Kaffeepausen kommen bestimmt.

Zitat der Woche: In den Wäldern

2015-08-02 von Torsten

»In den Wäldern kehren wir zur Vernunft und zum Glauben zurück.«
– Ralph Waldo Emerson, Natur (Nature), zitiert nach der deutschen Übersetzung von Harald Kiczka, Zürich 1988, S. 16

Die süßesten Trauben

2015-08-01 von Torsten

»Die süßesten Trauben hängen am Nächsten«, war in einer Werbeanzeige zu lesen. Oh. Das ist ungewöhnlich. An all meinen Kumpels, männlichen Verwandten und sonstigen Nächsten hängen Eier oder Nüsse oder Klötze, soweit ich weiß. Aber Trauben? Das ist ja ekelhaft.

Bild: Die süßesten Trauben

Süß, aber dennoch

2015-07-31 von Torsten

»Süß, aber dennoch mit wenig Säure«, so werden in einer Werbung bestimmte Tomaten beschrieben. Aha. Sauer, aber dennoch mit viel Säure, hätte ich nicht so lecker gefunden.

Bild: Süß, aber dennoch mit viel Säure

Wahrscheinlich

2015-07-29 von Torsten

Ein Politiker erkundigt sich vor einer Fernreise bei einem Mathematiker, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass eine Bombe im Flugzeug ist.
Der Mathematiker rechnet eine Woche lang und verkündet dann: »Die Wahrscheinlichkeit ist ein Zehntausendstel!« Dem Politiker ist das noch zu hoch, und er fragt den Mathematiker, ob es nicht eine Methode gibt, um die Wahrscheinlichkeit zu senken.
Der Mathematiker verschwindet wieder für eine Woche und hat dann die Lösung: »Nehmen Sie selbst eine Bombe mit! Die Wahrscheinlichkeit, dass zwei Bomben an Bord sind, ist dann das Produkt (1/10.000) × (1/10.000) = Eins zu Hundertmillionen. Damit können Sie beruhigt fliegen!«
– Autor unbekannt

Mathematik

2015-07-29 von Torsten

Drei Männer fahren in einem Heißluftballon und verirren sich in ein Tal.
Einer von ihnen sagt: »Ich hab’ eine Idee: Wir rufen um Hilfe, und das Echo hier verstärkt unsere Stimmen. Dann sind wir bestimmt auch über eine große Distanz zu hören.« Also lehnen sich alle drei über den Korbrand und brüllen: »Hiiiiiiiiiiiiiiiiilfäääääääääää! Wo sind wir?« Rund 15 Minuten später hören sie eine Stimme: – »Haallooo! Ihr seid verloren!«
Einer der Männer meint: »Das war bestimmt ein Mathematiker.« Die anderen beiden sind etwas verwirrt: »Wieso das?«
»Aus drei Gründen: Erstens brauchte er lange für die Antwort, zweitens hat er absolut recht und drittens war seine Antwort total überflüssig.«
– Autor unbekannt

Xoverholt

2015-07-27 von Torsten

Chabbalucka dildo doldi,
hatzlipatzli humbug holdi,
harleking duck hotzlipo,
wackawacka potzliho.

Nazis essen heimlich Falafel

2015-07-27 von Torsten

Funkhaus Europa hat über eine Aktion der politischen Künstlergruppe Dies Irae (Tag des Zorns) in Freital berichtet, und es gibt auch ein Audio-Interview. Doch was und wo ist Freital, und um was geht es bei der Aktion?

Freital ist irgendein Nest in Sachsen, und dort hat es Gewalttätigkeiten seitens des braunen Gesocks gegen Flüchtlinge in einem für Asylanten errichteten Heim gegeben. Die Künstlergruppe hat daraufhin Anti-Rassismus-Plakate in Werbeplakathalterungen platziert. Beschädigt wurden die Halterungen dadurch nicht und auch die Werbeplakate wurden nicht beschädigt oder entfernt. Die mehr oder minder illegal angebrachten Plakate sind zwar schnell wieder entfernt worden, doch im Netz hat die Aktion viel Aufmerksamkeit erregt. Denn die Plakate waren aussagekräftig, witzig (etwa mit Sprüchen wie »Nazis essen heimlich Falafel«) und von recht hohem künstlerischen Wert. Und ich muss sagen, mir gefallen solche Aktionen, zumal wenn nichts dabei beschädigt oder zerstört wird.

Kunst und politische Aussage im Sinne einer freiheitlichen, demokratischen und toleranten Gesellschaft muss einfach auch mal zeitweise den Interessen kommerzieller Unternehmen vorangestellt werden dürfen.

Nähere Informationen:
Funkhaus Europa
Dies Irae auf Facebook
T-Online

Lisa’s Kartoffel-Chips

2015-07-26 von Torsten

Ja, ich weiß, dass man im Deutschen keinen Apostroph im Genitiv setzt, aber ich habe die Eigenschreibung des Herstellers ist nun mal so. Doch nun zur Sache, Schätzchen:

Lisa’s Kartoffel-Chips gibt es bei meinem Biohändler zu kaufen, und zwei Mal habe ich sie mir auch schon dort besorgt. Die Geschmacksrichtung, die der Bioladen vorrätig hatte, war Rosmarin & Meersalz. Eine Tüte mit 110 Gramm kostet € 1,89, und das finde ich für Bio-Chips in Ordnung – die erleseneren Sorten von Markenfirmen, Kesselchips zum Beispiel, sind ja nicht wesentlich billiger. Jedoch werden die Kartoffeln für die Lisa-Chips, nach Angaben des Herstellers, von Hand verlesen und sogar von Hand gekocht.

Bild: Lisa’s Kartoffel-Chips

Das hatte ich beim ersten Kauf gar nicht auf der Tüte gelesen, aber ich war erstaunt, wie gut diese Chips schmecken. Sie sind sehr knusprig und kommen irgendwie sehr natürlich »kartoffelig« daher. Auf der Website lisachips.com heißt es: »Kein Brei, nichts Gepresstes! Nur so ist gewährleistet, dass der volle Kartoffelgeschmack erhalten bleibt.« Und man hat auch kein Stück darunter, bei dem man denkt, hier wäre aber eine schlechte Kartoffel in den Kessel geraten. Gewürzt sind die Chips sehr lecker. Sie schmecken einfach nicht so künstlich wie die herkömmlichen, und ich habe am nächsten Morgen nicht diesen sonst üblichen fiesen Geschmack im Mund.

Rosmarin mag ich generell sehr gerne, und ich habe noch keine anderen Kartoffelchips mit Rosmarin gefunden. Jetzt bin ich bloß neugierig auf die anderen Geschmacksrichtungen.

Zitat der Woche: Quelle des Glücks

2015-07-26 von Torsten

»Der Kaffee ist die Quelle des Glücks und der Intelligenz.«
– William Harvey auf seinem Totenbett