Backofen-Pommes

2014-11-21 von Torsten

Wieso war mein Kot heute Morgen so weich und klebrig und hinterließ so extreme Spuren im Klo? Was habe ich falsch gemacht? Habe ich zu fett gegessen gestern? Und wieso bin ich zwei Kilo schwerer als noch vor einer Woche? Wieso habe ich zugenommen? Liegt es an der Party letzten Samstag? Oder an den Backofen-Pommes, die ich die letzten Tage ständig gegessen habe und die doch nicht so fettarm sind, wenn man ordentlich viel Cocktail- und Knoblauch-Soße aus dem Glas darüber kippt?

Na schön. Bananenmilch heute und Obst und Obst und Obst.

Deutschlandflagge

2014-11-18 von Torsten

Endlich haben die Spinner im Haus schräg gegenüber ihre riesigen Deutschlandflaggen, die an den Fenstern und an der Hauswand herab hingen, abgenommen. Wie lange ist die Fußball-Weltmeisterschaft her? Keine Ahnung. Halbes Jahr? Für mich kann sie gar nicht lange genug her sein, aber das nur am Rande.

Jedenfalls, wie kann man denn so krank sein, eine Scheiß-Landesflagge halb zerrissen Monate lang aus dem Fenster hängen zu lassen? Sind wir hier in den abgefuckten Vereinigten Staaten, wo zwar nicht Schwarz-Rot-Gold, aber die verschissenen Stars and Stripes an jedem dritten Haus und jeder Kirche hängen? Dort allerdings unabhängig von Fußball.

Die sind halt ununterbrochen bekloppt.

GRATIS Zugaben & Rabatte

2014-11-18 von Torsten

GRATIS Zugaben & Rabatte, so warb neulich ein Möbelhaus bei mir am Ort in seiner Zeitungsbeilage. Nun, zunächst frage ich mich, was das kaufmännische Und bei einer ganz normalen Aufzählung zu suchen hat. Denn »Zugaben & Rabatte« ist ja wohl keine Firmenbezeichnung, für die dieses Kaufmannsund oder Et-Zeichen gemäß der deutschen Orthographie und Mikrotypografie ausschließlich benutzt werden darf.

Doch es kommt noch schlimmer: Der gesamte Prospekt besteht nur aus Rabatten, Angeboten und Preisreduktionen. Aufgemacht ist das ganze, sagen wir mal, fast schon im Bildzeitungs-Stil. Chic und Eleganz sucht man vergeblich. Dafür wirken die Preise sehr, sehr gering. Ein Relaxsessel (»Spitzen-Preis!«) für fünf Euro vierundfünfzig? Nun ja, wenn man den eigentlichen Preis von 399 Euro abstottert – bei einer Laufzeit von 72 Monaten.

Sechs Jahre lang abbezahlen? Oder vierhundert Euro auf einen Schlag berappen? Och nö, lasst mal, Kinders. So furchtbar unbequem sind meine alten Sitzmöbel nun auch wieder nicht, wenn ich es mir recht überlege.

Zitat der Woche: Kriminelle behandeln

2014-11-18 von Torsten

Eine Gesellschaft sollte nicht danach beurteilt werden, wie gut sie mit ihren brillanten Bürgern umgeht, sondern wie sie ihre Kriminellen behandelt.
– Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Reden ist Silber, Schreiben ist Gold

2014-11-18 von Torsten

Reden ist ja schon schwierig manchmal. Denn nicht immer weiß man, wie man zu einer Konversation in unterhaltsamer Weise beitragen soll. Da ich allerdings ein verbales Improvisationstalent und ein Smalltalk-Könner bin (na ja …), fällt mir doch meistens, bevor eine peinliche Stille entsteht, doch noch etwas Geistvolles, Witziges oder, ehrlich gesagt, in den meisten Fällen wohl eher Banales ein.

Nur bei Fußball muss ich absolut passen. Wenn das Gespräch darauf kommt, gehe ich auf Toilette oder kaschiere sonst wie meine erschreckende Unkenntnis. Oder ich gebe mein absolutes Desinteresse an diesem – ähem – Prolo-Sport, wie an jedem Sport, einfach offen und frech zu.

Aber noch schwieriger als das Sprechen ist das Schreiben. Also, sagen wir mal, ständig Blogartikel zu schreiben. Klar, manchmal fällt einem ein reizvolles Thema quasi auf den Schreibtisch. Doch oft genug, will man die Bloggerei nicht gar zu sehr schleifen lassen, muss man sich etwas aus den Fingern saugen, wie beispielsweise just in diesem Artikel hier.

Also, um es ein wenig abzukürzen: Herum labern kann eigentlich, bis auf wenige sehr schüchterne Personen, jeder. Meist kommt dummes Zeug heraus, selten Hochintellektuelles. Und aus letzterem Grund wollen wir das Reden als die silberne Disziplin bezeichnen. Natürlich wäre Schweigen oft genug die bessere Wahl, und bei mancher Laberbacke denkt sich so mancher unfreiwillige Zuhörer: Boh, Alte(r), einfach mal die Fresse halten! Daher heißt es sprichwörtlich auch, Schweigen sei Gold und somit dem Reden vorzuziehen.

Aber ich halte beides lediglich für Silber, allein das Schreiben ist in meinen Augen wertvolles Gold. Kann halt nicht jeder. Und stänke Eigenlob nicht so fürchterlich, würde ich sagen, …

Na, lassen wir das. Sonst heißt es am Ende noch: Der Torsten Sackmüller ist ein ganz arrogantes Schloch.

EDV-Witz der Woche: Frauen

2014-11-17 von Torsten
  • Die Server-Frau: Sie ist immer beschäftigt, wenn du sie brauchst.
  • Die Windows-Frau: Du weißt, dass sie viele Fehler hat, aber du kannst nicht ohne sie leben.
  • Die Powerpoint-Frau: Sie ist ideal, um sie auf Feiern den Leuten zu präsentieren.
  • Die Excel-Frau: Man sagt, sie könne viel, aber du benutzt sie nur für die üblichen vier Grundfunktionen.
  • Die Word-Frau: Sie überrascht dich immer wieder, und es gibt niemanden auf der Welt, der sie wirklich versteht.
  • Die DOS-Frau: Alle hatten sie schon, und niemand will sie mehr.
  • Die Internet-Frau: Mann muss bezahlen, um sich Zugang zu ihr zu verschaffen.
  • Die Backup-Frau: Du glaubst, sie hätte alles, aber wenn es darauf ankommt, fällt dir auf, dass ihr etwas fehlt.
  • Die Scandisk-Frau: Wir wissen, dass sie Gutes tut und dass sie nur helfen will, aber im Grunde weiß niemand, was sie wirklich kann.
  • Die Screensaver-Frau: Sie hat keine wirklich wichtige Funktion, aber es macht Spaß, sie anzuschauen.
  • Die Harddisk-Frau: Sie erinnert sich an alles, zu jeder Tageszeit.
  • Die E-Mail-Frau: Von den zehn Dingen, die sie erzählt, sind neun absoluter Quatsch.
  • Die Virus-Frau: Wenn du es am wenigsten erwartest, installiert sie sich in deiner Wohnung. Wenn du versuchst, sie zu deinstallieren, wirst du sehr viele Sachen vermissen; wenn du es nicht tust, verlierst du alles.

(Autor unbekannt)

Zitat der Woche: Die Kunst des Einfangens

2014-11-16 von Torsten

»We have both learned the art of capture; maybe we are learning the art of embracing; maybe we are learning the art of letting go.«
– Sarah Kay (Poetess/Storyteller)
Sarah Kay performs (YouTube)

(»Wir haben beide die Kunst des Einfangens gelernt; vielleicht lernen wir die Kunst des Umarmens; vielleicht lernen wir die Kunst des Loslassens.« – Übersetzung: Torsten)

Sie werden sofort

2014-11-13 von Torsten

Wenn man bei der Hotline des Tele­kommu­ni­ka­tions-Unternehmens Versatel anruft, ist selten auf Anhieb ein Mitarbeiter frei, sodass man in der Warteschleife landet. Dort sagt in gewissen Zeitabständen eine Computerstimme, die weiblich, nett und nach einer attraktiven Dame klingt: »Sie werden sofort mit einem freien Mitarbeiter verbunden!«

Und das ist gelogen. Denn »sofort« bedeutet so viel wie: jetzt, gleich, unmittelbar, in diesem Moment oder zumindest im allernächsten Augenblick. Dieser nächste Augenblick, an dem ein Support-Mitarbeiter das Gespräch eröffnet, kommt aber nicht. Jedenfalls nicht sofort und auch nicht innerhalb von zwei oder drei Minuten.

Ähnliche Sprachverhunzungen und verbale Mogeleien, ja selbst regelrechte Verbraucher-Verarschungen kann man quasi überall entdecken. Und natürlich ist alles, aber auch wirklich alles, nur zum Vorteil des geschätzten Kunden. Schon klar.

Hubschrauber

2014-11-12 von Torsten

Am letzten schönen Tag im Oktober
Am letzten sonnigen Tag im Jahr
Da kreiste ein Hubschrauber über uns
Er kreiste ziemlich tief umher

Die Leute unten wunderten sich
Sie glotzten und motzten
Und fragten sich: Was will der hier
Und liefen wild herum und riefen:

Hubschrauber Hubschrau
Verpiss dich vom Himmel
Wir wollen dich nicht
Du Libelle aus Stahl

Die fünfte Jahreszeit

2014-11-11 von Torsten

Heute, am 11.11. um 11:11 Uhr, beginnt ja wieder die närrische Zeit, die gern auch als fünfte Jahreszeit bezeichnet wird. Die politisch-satirischen Wagen zu den Karnevalsumzügen, später im Februar, finde ich oftmals ganz gut und witzig. Politik muss doch einfach mal ordentlich durch den Kakao gezogen werden dürfen – wie übrigens auch Religion.

Aber das andere Drumherum finde ich blöd. Die künstliche Fröhlichkeit, die Saufereien, die doofen Verkleidungen. Fast so blöd wie Fußball-WM.