Wenn man etwas schreiben will

2016-06-27 von Torsten

Wenn man etwas schreiben will, zum Beispiel für sein Blog, aber keinerlei Ahnung hat, was für ein Thema sich überhaupt anbieten könnte, dann ist das eine ziemlich schwierige Situation. Ich denke oft darüber nach, was Kreativität ist, wie man sie bei sich zu Tage fördern kann und so weiter. Sicherlich kann man sich verschiedener Stimulanzien bedienen – ich denke dabei nicht an Rauschmittel, aber an Musik zum Beispiel. Das klappt bei mir oft ganz gut.

Na ja, egal jetzt. Mir fällt nichts ein für einen Blogartikel. Und ich hab irgendwie auch gar keinen Bock. Tschüss.

Zitat der Woche: Perpetuum mobile

2016-06-26 von Torsten

»Die Wissenschaft such nach einem Perpetuum mobile. Sie hat es gefunden: sie ist es selbst.«

– Victor Hugo

Schlapp

2016-06-25 von Torsten

In der vergangenen Nacht musste ich mehrmals aufstehen und Wasser trinken, weil ich einen total trockenen Mund und einen tierischen Durst hatte. Gestern, an jenem schwül-heißen Tag, hatte ich wohl deutlich zu wenig getrunken. Das rächt sich schnell.

Doch verwunderlicher fand ich heute Vormittag, dass ich mich so entsetzlich schlapp fühlte. Ich war immer wieder eingeschlafen, und erst so kurz vor Mittag fühlte ich mich einigermaßen wach und stand auf. Aber als ich in der Küche Kaffee kochte, fiel mir der Grund schlagartig ein: Ich hatte gestern Abend selbstgemachte Speisen gegessen, die viel Knoblauch enthielten. Sehr viel. Und Knoblauch senkt den Blutdruck. Dass der dabei so sehr absacken kann, dass man sich eben völlig schlapp vorkommt, das hatte ich schon mehrmals in der Vergangenheit erfahren müssen. Na ja, was soll’s. Hauptsache lecker. Und gesund ist Knoblauch ja auch.

Müde

2016-06-23 von Torsten

Ich bin total müde gewesen den ganzen Tag lang, obwohl ich nichts besonders Anstrengendes unternommen habe und auch nicht das Gefühl habe, in der letzten Nacht besonders schlecht geschlafen zu haben. Kennt ihr das auch? Man möchte einfach nur noch pennen und kann sich schlecht auf die Arbeit oder sonst was konzentrieren. Komisch, ich weiß echt nicht, wovon das kommt – vielleicht von dem komisch schwülen Wetter. Ich hatte auch zeitweise so einen leichten Druck im Kopf.

Ja, und dann hatte ich gerade (es ist zehn Minuten nach Mitternacht) auch noch plötzlich Appetit auf Remoulade. Ich habe zum Glück welche im Kühlschrank und habe mir aus der Plastikflasche mehrmals welche auf den Mittelfinger gedrückt. Ja, genau: Stinkefinger mit Remou. Ist doch irgendwie cool. Gleich geh ich noch mal dran. Und dann Zähne putzen und ab in die Federn. Verdammte Müdigkeit. Hoffentlich bin ich morgen fitter, munterer, leistungsfähiger, frischer und wacher.

Aber jetzt muss ich erst mal pennen. Ich kriege auch nur noch kurze Sätze hin (während ich sonst doch ziemlich lange, komplizierte, verschachtelte Sätze schreiben kann, ich blöder Sack, der seine Leserinnen und Leser gern mit Sprachungetümen quält). Echt schlimm. Nacht!

Schriftart, die nicht existiert

2016-06-15 von Torsten

Der Warnhinweis auf Zigarettenpackungen soll spätestens ab Mai 2017 lauten: »Rauchen ist tödlich – hören Sie jetzt auf«. Nur – als Schrift wurde »Helvetika« gewählt; die gibt es aber gar nicht, sondern sie heißt in Wirklichkeit Helvetica. Dumm gelaufen. Näheres erfahrt ihr auf DiePresse.com.

PC auf dem Boden

2016-06-14 von Torsten

Warum stellt eine Blondine den PC auf den Boden? – Damit er nicht abstürzt.

Idee für

2016-06-14 von Torsten

Im aktuellen Prospekt von ALDI-Nord (ab Montag, 13.06.2016) findet man die bekannten Delikato-Soßen. Aber etwas ist neu, oder ich hatte es bisher noch nicht gewusst, weil ich fast nie bei ALDI einkaufe: Die Soßen heißen jetzt nämlich:

  • Idee für Backfisch
  • Idee für Schnitzel
  • Idee für Pommes Frites
  • Idee für Hähnchen
  • Idee für Currywurst
  • Idee für Frikadelle.

Ähm, nun ja. Früher hießen sie, wenn mich nicht alles täuscht, Remoulade, Ketchup und so weiter. Und eigentlich weiß ich ja, dass ich für Backfisch Remoulade nehme, für Schnitzel so was wie Zigeuner- oder Jägersoße, für Fritten wahlweise Ketchup oder Mayo oder gleich beides, für Hähnchen eine Curry- oder asiatische Soße, für Currywurst eine möglichst scharfe tomatige Curry-/Paprikasoße und für die Frikadelle was mit Senf oder Ketchup. Oder ist es euch schon mal so gegangen, dass ihr überlegen musstest, was jetzt eigentlich zum Fisch oder zum Klops passt? Musstet ihr dafür das Smartphone zücken und den Schatz zu Hause anrufen, oder habt ihr dafür eine Suchmaschine bemüht? Ich denke, eher nicht. Nur ALDI beziehungsweise deren Soßenhersteller oder die Werbefuzzis des Soßenherstellers meinen, wir Verbraucher seien total verblödet.

Aber wenn ich doch mal wieder zum ALDI gehe, kaufe ich mal die Idee für Pommes Frites. Damit ich erinnert werde, dass ich mal wieder Pommes essen könnte.

Therapeutische Videospiele für Senioren

2016-06-09 von Torsten

In einem Artikel der Mitgliederzeitschrift der Krankenversicherung Barmer GEK wird ein Modellvorhaben vorgestellt, das Personen, die an den Rollstuhl gefesselt sind, ermöglichen soll, therapeutische Videospiele zu zocken. Die Spielsteuerung soll über Gewichtsverlagerung und Gesten möglich sein.

Das finde ich eine gute Sache – vorausgesetzt, so etwas führt nicht letzten Endes dazu, dass die Patienten oder Familienangehörigen einfach nur noch ans Computerspiel gesetzt werden, anstatt persönlich betreut zu werden.

Quelle: PDF-Datei der Barmer GEK

Leute, die tausend Sachen schaffen

2016-06-08 von Torsten

Es gibt ja Männer und Frauen, die tausend Dinge auf die Reihe kriegen: Beruf, Haushalt, Familie, Vereine, Ehrenämter, Sport, Freundeskreis und wer weiß, was noch alles. Ich verstehe das nicht. Der Tag hat doch nur vierundzwanzig Stunden, von denen man acht Stunden pennt und acht Stunden arbeitet; bleiben also nur noch acht Stunden für die anderen Belange.

Hm, na ja, jetzt wo ich das so aufschreibe, merke ich, dass das doch gar nicht so wenig ist. In acht Stunden kann man doch Hobbys und alles Mögliche schaffen, oder? Nur bei mir klappt das irgendwie nicht. Ich habe immer das Gefühl, dass so ein Tag furchtbar kurz ist. Morgens steht man auf, man tut und macht, was so zu tun und machen ist, und – zack! – auf einmal ist schon wieder Abend, so später Abend, dass man ins Bett muss, und man denkt sich: Was habe ich jetzt eigentlich den ganzen Tag so getan und geschafft? Und das fühlt sich bei mir eben immer ziemlich dürftig an.

Prokrastination, das ist es bei mir. Dinge vor sich her schieben. Doch gestern habe ich endlich damit angefangen, alte Musik-Kassetten mit Jazz darauf in den Computer zu überspielen, also zu digitalisieren. Das kann man immer so nebenbei machen und im Hintergrund werkeln lassen. Aber es dauert natürlich ewig. Denn anders als beim Überspielen von digitalen Daten muss man ja hier die Kassetten in Echtzeit ablaufen lassen, also neunzig Minuten pro Band. Was da wieder Zeit bei drauf geht! Aber ich will dieses ganze Zeug endlich mal aus den Schränken und von den Kommoden weg haben. Das ist das Schöne: Eine Festplatte nimmt weniger Platz weg als Dutzende von Kassetten oder gar Tonbändern.

Cassetten digitalisieren

Ja, Tonbänder, auch die habe ich noch. Nur leider kein Tonbandgerät mehr. Mal sehen, wie ich diese Bänder alle digitalisiert kriege. Ist aber zunächst mal egal, jetzt müssen erst mal die Kassetten weg. Da wird sich die Müllverbrennungsanlage freuen. Ich denke, dass dieses Plastikzeug ganz gut brennt. Vielleicht schwelt es aber auch nur giftig vor sich hin. Egal, Hauptsache, Platz in der Hütte!

Aber, um aufs Thema zurückzukommen: Ich bin überzeugt, dass jede andere Person diese Musikbänder schon vor Jahren überspielt und entsorgt hätte und zumindest das nicht mehr im Kopf haben müsste. Na ja, die leiden alle nicht an Aufschieberitis. Andererseits: Fast jeder zweite Deutsche soll zum Aufschieben neigen!

Rückblick aufs BAP-Konzert

2016-06-07 von Torsten

Letzten Mittwoch, also am 1. Juni 2016, war ich mit einem Freund in einem Livekonzert der Kölner Gruppe BAP, und zwar handelte es sich um ein Konzert der Jubiläumstour zum vierzigjährigen Bestehen der Band (wenngleich von den Urmitgliedern außer Wolfgang Niedecken niemand mehr dabei ist). Mein Freund hatte nämlich zwei Karten durch ein Gewinnspiel des WDR gewonnen, und ich war der glückliche Auserwählte, der mitgehen durfte. Das Konzert dauerte ca. dreieinhalb Stunden, und zwar ohne Pause, das muss man sich mal vorstellen! Die Band spielte vorwiegend rockig, nur ein Block von vier sehr ruhigen Liedern zwischendurch langweilte mich ein bisschen. Und als Gäste kamen erst Nena und ziemlich am Ende Hans Süper, den die Kölner natürlich aus dem Karneval kennen, auf die Bühne.

BAP-Jubiläumskonzert

Die Stimmung der Musiker und der Zuhörer war super und insgesamt war es also ein gelungenes Konzert. Allerdings – es fand in der Lanxess-Arena statt, und das ist wohl eher eine Sport- als eine Konzerthalle. Kurzum, der Sound war grottenschlecht. Schade, sehr schade. Denn vor zwei Jahren hatte dieser Freund von mir auch schon mal Karten für BAP gewonnen, und auch damals schon war ich mitgenommen worden. Aber das fand damals in der Kölner Philharmonie statt. Nun, diese Halle ist natürlich speziell für Konzerte gebaut worden, ein altehrwürdiges Gebäude war das. Dort war der Sound einwandfrei.

Na ja, dafür kann man dort keine Sportwettbewerbe abhalten. Ist auch besser so. Konzerthallen sollten Konzerthallen sein und Sporthallen Sporthallen – und weiter gar nichts.