Hier ist meine Zeichnung für den Prototyp (Prototypen?) eines sogenannten oder auch Rattenstaubsaugers. Er heißt so, weil er vorne, also an der eigentlichen Saugvorrichtung, also dem Fuß, also … ach, ich kenne mich mit den Fachbegriffen noch nicht so aus. Also, er heißt so, weil er teilweise wie eine Ratte aussieht, dieser leistungsfähige Rattenstaubsauger.
Das Besondere oder auch gar nicht Besondere ist, dass er eine Schwenkvorrichtung längs/breit hat. Gut, also … mein Marketing-, Produkt- und Verkaufs-Manager kann euch das bei Bedarf alles ganz genau und dabei leicht verständlich erklären.
Ich habe mal über eine Zeitarbeitsfirma in einem Unternehmen gearbeitet, das Gas-, Wasser- und Stromzähler herstellt. Ich war zuerst in der Gaszähler-Abteilung, später in der Wasserzähler-Abteilung in einem anderen Gebäude in derselben Stadt.
Ich habe mir damals natürlich hier und da Notizen gemacht, was ich wie zu handhaben hatte.
Das ist alles noch gar nicht so lange her, wenige Jahre nur, aber ich weiß schon jetzt nicht mehr, was meine damaligen Aufzeichnungen eigentlich genau beschreiben sollten.
Na ja, netter Versuch. Was fällt uns bei der oben abgebildeten Müllnachricht auf?
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
Wir möchten Sie informieren, dass wir Ihr Paket leider am 4/28/2026-13:51:14 nicht zustellen konnten.
– Aus einer Junk-Mail
Zunächst einmal springt die allgemeine Anrede ins Auge. Dann die Formatierung des Datums, denn Monat/Tag/Jahr ist im deutschsprachigen Raum doch eher unüblich. Wir schreiben T.M.JJJJ oder nach internationaler Norm ISO 8601 gern auch JJJJ-MM-TT.
Auch die Nachrichten-ID ist auffällig: <[…]@mailgw.yahoowebhostinglight.jp> – in aller Regel sollte als Domainname doch derjenige des Unternehmens erscheinen, das die E-Mail verschickt hat. Und verfasst wurde die Nachricht zu allem Überfluss mit Facebook Zuk Mailer3.5.1 – was soll das sein? Gewöhnlich schreiben mir Leute zum Beispiel mit Thunderbird, KMail, PHPMailer, Apple Mail oder Outlook, um die häufigsten zu nennen.
Fazit
Nicht gleich vor lauter Aufregung auf irgendeinen Link oder eine Schaltfläche klicken, sondern in aller Ruhe die Nachricht analysieren.
Thunderbird zum Beispiel kann man so einstellen, dass alle Kopfzeilen empfangener Nachrichten angezeigt werden. Die sind sehr aufschlussreich. Und wenn eine Nachricht sich als Spam herausstellt, dann sollte man sie im E-Mail-Programm auch als solche kennzeichnen und gleich danach löschen.
Ach, ich liebe diese frischen WordPress-Installationen, die einfach noch nicht mit Inhalten befüllt worden sind. Und ich frage und wundere mich, warum die enthusiastische Betreiberin oder der forsche Möchtegern-Blogger dann nicht wenigstens einen Text hinein schreibt, so in der Art wie etwa:
»Ja, hallo, ich habe hier gerade meine erste Website installiert, und das war so schwierig und zeitaufwändig, dass ich mich jetzt erst mal hinlegen und eine Runde pennen muss. Aber in der näheren Zukunft werde ich hier auch Inhalte einstellen, seien es interessante Texte oder auch hübsche Bilder. Also schaut doch einfach noch mal in ein paar Tagen, Wochen oder Monaten vorbei.«
Na ja, und ich schaffe es in solchen Fällen einfach nicht, mich davon abzuhalten, unter Verwendung eines Pseudonyms einen wunderherrlichen Kommentar zu hinterlassen. – Und nein, gemeine oder verletzende Sachen schreibe ich nicht.
Du weißt nur, dass du real bist.
Ich weiß nur, dass du real bist.
– Von mir selber
Also … warum ich das mal notiert habe? Keine Ahnung. Komisch ist, dass ich dass noch mit ß geschrieben habe. Also muss diese Notiz schon uralt sein, von vor der Rechtschreibreform. Für das immense Alter spricht auch dieser rote Strich oben. Ich hatte nämlich mal so DIN-A5-Karteikarten, die so aussahen und inzwischen schon längst aufgebraucht sind.
Natürlich könntet ihr mich bitten oder gar auffordern, doch noch einmal gründlich nachzuschauen, ob ich nicht eventuell solche Karten noch irgendwo in einer meiner zahlreichen Schubkästen habe. Denn dann könnte man ja meine Theorie, meine Notiz wäre schon uralt, in Frage stellen. Aber, Freunde und Freundinnen der Nacht: Nicht jetzt. Das muss warten. Jetzt will ich mir erst mal einen Science-Fiction-Weltraum-Horrorfilm anschauen. Und danach gehe ich pennen bis in die Puppen. Schließlich ist dann Sonntag.