Posts Tagged ‘WordPress’

WordPress: Problem mit leerer Suche

Freitag, September 17th, 2010

Durch den Feed von Tanja Preuße bin ich auf eine unschöne Sache bei WordPress aufmerksam geworden. Wenn jemand in das Artikel-Suchfeld nichts eingibt und trotzdem auf die Suchen-Schaltfläche drückt, wird die Startseite aufgerufen, allerdings mit einem Anhang in der Adressleiste. Dies könnte von Suchmaschinen als doppelter Inhalt interpretiert werden, was sich, vereinfachend gesagt, ungünstig auf die Seiten-Indizierung in den Datenbanken der Suchmaschinenbetreiber auswirken könnte.

Genauer wird das bei officetrend.de erklärt. Doch es gibt Lösungen. Die meiner Meinung nach einfachste hat ein Kommentator namens Thomas Scholz vorgeschlagen, denn er schreibt:

Aus meiner .htaccess:

RewriteCond %{QUERY_STRING} ^s=$
RewriteRule ^ /? [L,R=301]

Dann muß man nicht erst WordPress anwerfen …

Stimmt, das klappt. Die .htaccess-Datei ist ja eine Datei, mit der sich bestimmte Einstellungen des Apache-Webservers vornehmen lassen, der von den meisten Webhostern eingesetzt wird. Doch nicht jeder Hoster erlaubt seinen Kunden die Erstellung einer solchen Datei. Bei T-Online zum Beispiel ist die Nutzung dieser Datei nicht möglich.

WP-Plugins

Dienstag, September 7th, 2010

Ich bin ja nur bedingt ein Freund von WordPress-Plug-ins. Zu viele Plug-ins können eine Krankheit sein (ich nenne sie die »Pluginitis«), die schlimme Entzündungen deines Blogs hervorrufen kann.

In vielen Fällen produzieren sie nämlich unsauberen Code, der dann nicht XHTML-konform ist und so vom W3C-Validator auch zu Recht beanstandet wird. »Mir egal«, könnte man sagen, »meine Website läuft ja auch so.« Aber je mehr unsauberen Code man hat, desto negativer kann sich das auf die Suchmaschinenergebnisse auswirken. Wenn du jetzt sagst, »Mir auch wurscht, ich will einfach für mich selbst schreiben und nicht unbedingt gefunden werden«, dann … hm, okay, dann ist dieser Artikel für dich uninteressant.

Das andere und sicherlich gravierendere Problem ist, dass sich manchmal Plug-ins gegenseitig in die Quere kommen und dann irgendwas nicht mehr rund läuft. Viele Köche verderben eben den Brei. Den Fehler zu finden kann langwierig sein. Deshalb ist es besser, nur die nötigsten und wichtigsten Plug-ins einzusetzen und kleinere Erfordernisse durch eigenhändige Änderung des Quellcodes selbst zu erledigen.

Natürlich trauen sich die meisten wahrscheinlich an so was nicht ran. Sie sind Blogger und keine Webentwickler. Ein paar Sachen kann aber jeder mit Hilfe einer kurzen Anleitung wirklich selber machen. Zum Beispiel kann man, falls das eigene Favicon nicht angezeigt wird (also das Favorite Icon, dieses kleine Symbol, das oft im Browser-Tab und in der Adresszeile zu sehen ist) eine einzige Zeile Code in die Datei »header.php« des eingesetzten Themas (theme) einsetzen, statt ein Plug-in zu bemühen.

<link rel="shortcut icon" href="<?php bloginfo('template_url'); ?>/favicon.ico" type="image/x-icon" />

Das Favicon muss bei diesem Beispiel in deinem Template-/Theme-Verzeichnis gespeichert sein.

oEmbed in WordPress 2.9

Dienstag, April 20th, 2010

Einige bekannte Video-Plattformen bieten oEmbed an. Systeme wie WordPress ab Version 2.9 können dies von Haus aus erkennen. WordPress-Benutzer mit den Rechten »Administrator« oder »Redakteur« können so mit einer einzigen Zeile Code multimediale Inhalte in ihren Artikeln einbinden.

Standardmäßig ist diese Fähigkeit aber abgeschaltet – wahrscheinlich aus Sicherheitsgründen, damit nicht versehentlich Schadcode eingeschleust wird. Das Plugin Enable oEmbed Discovery schaltet die verborgene oEmbed-Erkennungsfähigkeit aber ein.

Natürlich sollte man sich der möglichen Gefahren bewusst sein und nur Material aus seriösen Quellen einbinden – also etwa ein eigenes, bei YouTube oder einer ähnlichen Plattform selbst hochgeladenes Video!

Außerdem funktioniert es nicht bei jedem Webhoster – es müssen bestimmte PHP-Einstellungen eingeschaltet sein, zum Beispiel »allow_url_fopen()«. Ansonsten erscheinen unschöne Fehlerhinweise in deinem Blog.

Nachtrag:
Man kann oEmbed auch mit einer einzigen Zeile JavaScript (am besten im Head der HTML-Seite) einbinden: http://api.embed.ly/tools/script. So braucht man also noch nicht einmal ein Plugin. Ich werde das in den nächsten Tagen ausprobieren.
Danke für den Tipp an Art von Embedly (siehe Kommentarbereich).

oEmbed in WordPress ab Version 2.9

Samstag, Januar 16th, 2010

Ich hatte gestern mal ausprobiert, Videos mittels dem in WordPress 2.9 eingeführten Standard »oEmbed« einzubinden (siehe auch blog.wordpress-deutschland.org).

Das Plugin NFB Video Plugin von Audrey-Rose Savard vom National Film Board of Canada macht dies sehr einfach. Hat man es installiert und aktiviert, muss man in seinen Artikel nur den Link zum Film oder Bild einfügen mit den zwei Buchstaben »oe« vor dem »http«, aber ohne das übliche HTML-Tag-Paar »a« (für die Kennzeichnung von Hyperlinks) und ohne die spitzen Klammern!

Außerdem muss die Plattform, von der man ein Bild oder Video auf diese Weise einbinden will, diesen Standard auch unterstützen. Der Fall ist das beispielsweise bei NFB.ca (National Film Board of Canada), YouTube und Vimeo. Bisher musste man ja Videos etwas aufwändiger mit Hilfe des HTML-Tags »object« einbinden.

Das Blöde ist: bei meinem Provider, wo »Im Bett« läuft, sind offensichtlich bestimmte PHP-Funktionen zum Zugriff auf das Dateisystem gesperrt, die zum Einbinden per oEmbed nötig sind. Nun gut, vom Sicherheitsgedanken her ist das vielleicht sinnvoll, trotzdem bin ich sickig darüber. Bei einem meiner anderen Webhoster, wo ich ebenfalls das oben Beschriebene ausprobiert habe, klappt aber alles.

Vielen Dank an dieser Stelle an CeKaDo und Follygirl für ihre Fehlerhinweise! Der Testartikel war wohl nicht gelöscht worden und hat sich heute morgen automatisch selbst veröffentlicht. Das Video, das ich auf herkömmliche Weise eingebunden habe, funktioniert aber, wie ihr im vorigen Artikel seht.