Dackel
Samstag, November 26th, 2011Mir fällt auf, dass ich oft von Tieren träume.
Letzte Nacht befand ich mich im Traum wohl in so einer Art Tierzuchtstation. Da wurden Tiere – Hunde, Katzen, was weiß ich – wie am Fließband produziert, was ich nicht gerade toll fand. Aber dann drückte mir die Züchterin ein Hundebaby in den Arm. Es war ein Dackel.
Das ist nun nicht gerade meine Lieblingshunderasse. Aber ich gewann das kleine, freundliche Wesen gleich lieb. Und dann wachte ich wohl auf oder träumte was anderes.
Komischer Traum. Keine Reflexion von irgendetwas Erlebtem, keine Problemverarbeitung oder was, auch nichts anderweitig besonders Bewegendes. Was soll ich nun mit diesem Traum anfangen? Immerhin war er nicht so bedeutungslos, dass ich nicht darüber nachdenken muss. Und gerade das macht mich ja so verrückt.
Die Horrorträume machen es einem da leichter. Man wacht erschrocken auf, sagt sich, dass ja zum Glück alles nur ein Traum war und fertig, das war’s. Aber über Träume mit Tieren oder Menschen oder Engeln muss ich immer nachdenken.
Hoffentlich kommt heute mal wieder ein schöner Albtraum, aus dem ich aufschrecke, geweckt von meinen eigenen Schreien, schweißnass. Das ist doch famos. Ich liebe es.
Schnäppchentiger