Posts Tagged ‘Sommer’

Ach, der Herbst

Sonntag, Oktober 9th, 2011

Ach, der Herbst zieht nun unaufhaltsam übers Land, und auf einen neuen Sommer müssen wir ein Dreivierteljahr lang warten.

Ich bin ein bisschen traurig. Zugegeben, der Sommer war dieses Jahr nur sehr begrenzt wirklich schön, und der Herbst kann durchaus seine wundervollen Seiten haben: bunte Blätter, herrlich anzuschauende Pilze, manchmal noch recht viel Sonne und gemäßigte Temperaturen.

Dennoch präferiere ich den Frühling und den Sommer. Im Frühling mag ich das Licht. Die Sonne steht noch nicht so hoch am Himmel und wirft ihr Licht auf so wunderbare Weise durch das saftig gelb-grüne Laub, dass man hinreißende Gegenlichtaufnahmen mit dem Fotoapparat anfertigen kann.

Und der Sommer: ah, wie die Sonne auf den Körper des Spaziergängers – auf meinen Körper – brennt, das gibt mir ein solches Gefühl von Lebendigkeit, von Aktivität, von Lebensfreude … keine andere Jahreszeit kann mir das in dieser Intensität bieten.

Und man braucht keine dicken Pullover anzuziehen, keine gefütterten Hemden, keine umständlichen Jacken oder Mäntel. Nein, ein T-Shirt genügt und die dünnste Leinenhose oder Jeans.

Es ist alles so luftig-leicht im Sommer: bei offenem Fenster schlafen und früh von der aufgehenden Sonne geweckt werden; mit Elan sich den Schweiß vom Körper duschen und wundervoll erfrischt den Tag beginnen; einen Kaffee kochen, der im Sommer nicht wachzumachen braucht, sondern einfach nur gut schmecken soll. Und der Geist ist so rege, die Gedanken strömen und fließen mit einer Geschwindigkeit, dass man sie schnell, ganz schnell aufschreiben muss, bevor sie wieder weiter geflogen sind.

Aber der Herbst … der Winter … nein. Ich möchte nicht heizen müssen. Ich will nicht bei geschlossenem Fenster schlafen. Ich will nicht diese ganzen dicken Klamotten tragen. Und ich mag nicht diese trüben Tage, diesen Mangel an Sonnenlicht.

Doch was hilft das Seufzen. Der Herbst ist da und er kündigt irgendwie auch schon den nahenden Winter an.

Winterschlaf müsste es geben für Menschen. Einfach die dunkle, kalte Jahreszeit verschlafen. Und dafür im Frühling und im Sommer auch nachts wach bleiben.

Mundtrockenheit

Mittwoch, Juni 8th, 2011

Leute, Leute, so viel wie ich in diesen heißen Juninächten ausschwitze, kann ich morgens kaum nachtrinken. Was soll das denn noch geben, wenn es erst mal Hochsommer ist und nachts vielleicht immer noch an die dreißig Grad heiß?

Jedenfalls wache ich frühmorgens mehrmals auf und gehe dann jedesmal zum Wasserhahn, weil an manchen Tagen mein Mund ganz trocken ist. Hier in Remscheid ist die Trinkwasserqualität ja gut.

Und später wird reichlich Kräutertee gekocht.

Sonne im Herzen

Freitag, April 8th, 2011

Ja, Freunde des Lichts, nun kommen die sonnigen, warmen Tage übers Land, Pflanze und Mensch blühen beide gleicher­maßen auf, und der Mensch ist geneigt, sich ausgiebigen Sonnenbädern hinzugeben.

Das ist leider keine gute Idee. Denn das Ozonloch über der Arktis ist wieder (bedingt durch den kalten Winter) riesig groß geworden, was sich auch in Europa durch eine höhere UV-Einstrahlung bemerkbar machen könnte. Die Strahlung könnte schon jetzt im Frühling so intensiv sein wie sonst im Hoch­sommer.

Also: wenn schon Sonne, dann ordentlich Sonnenmilch auf den Pelz ballern! – Gegen viel Sonne im Herzen ist dagegen nichts einzuwenden, denn die ist ohne ultraviolette Strahlenbelastung, und gute Laune steckt auch noch die Mitmenschen an!

Feuerschalen

Donnerstag, März 10th, 2011

Bisher kannte ich Feuerkäfer, aber Feuerschalen noch nicht, bis ich sie in IsisMonds Blog fand. Und von Haithabu-Lampen hatte ich erst recht noch nichts gehört.

Zwar ist die ganz, ganz dunkle Jahreszeit jetzt, in der Mitte des Märzes und hier in Nordrhein-Westfalen, vorbei, aber abends ist es ja doch noch ganz schön dunkel. Und wenn IsisMond schreibt, dass ihre hohe Feuerschale auch »ideal zum Grillen geeignet« ist, dann hat man doch zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen!

Sehr schön wirken auf den Fotos auch die Haithabu-Lampen. Sie sind abends bestimmt eine hübsche Wegbeleuchtung. So etwas Handgefertigtes ist doch mal was anderes als diese doofe, maschinell hergestellte Baumarkt-Massenware.

Nähere Informationen findet ihr, wie gesagt, bei IsisMond.

Nachtrag:

Markus hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass man bei der Verwendung der Feuerschalen zum Grillen nur bestimmte Kohle, aber kein Holz verbrennen sollte, da letzteres gesundheitsschädliche Gase freisetzt. Bitte lest auch seinen Artikel.

»Feuerschalen sind etwas schönes, man sollte sie aber NICHT mit normalem Feuerholz betreiben wenn man denn Grillen möchte.

Habe das auch in Bezug auf die Feuerschalen einen Bericht geschrieben:
http://grillfans.de/grillen-mit-holz-ist-ungesund/761
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Endlich wieder Scheißwetter

Montag, Juli 26th, 2010

Ach, ich bin so froh, dass endlich wieder Scheißwetter herrscht. Regen, Wind und kühle Luft sind doch etwas Wunderbares, im Gegensatz zu Hitze, Sonnenschein und blauem Himmel. Ja, dieser wunderbar bewölkte Himmel hält die entsetzliche Hitzestrahlung der Sonne fern.

Man kommt bei so trübem Wetter, das alle Farben irgendwie grau aussehen lässt, gar nicht auf den Gedanken, spazieren gehen zu wollen, was man sowieso nicht tun kann, weil man aufgrund der Umstände doch gezwungen ist zu arbeiten.

Ja, es ist wahr: Ich hasse es zu schwitzen. Zu frieren auch, zugegeben, aber da kann man ja was gegen tun, zum Beispiel einen Bären erlegen und das Fell als Mantel benutzen. Gibt es nicht in Berlin wieder Bären wie vor tausend Jahren oder verwechsele ich da was? Kaninchen in Köln auf einer Verkehrsinsel, die habe ich jedenfalls schon mit eigenen Augen gesehen. Warum soll es da nicht auch Wölfe, Waschbären, Eichhörnchen und mutierte Riesenspinnen in unseren Großstädten geben.

Zurück zum Wetter: Nass werden, wenn man einkaufen geht, das Fenster öffnen, um zu frieren, eine gedrückte Stimmung von den grauen Wolken bekommen, das finde ich alles gut, das ist mir lieber als bei schönstem Sonnenschein so eklig zu schwitzen und dreimal am Tag duschen zu müssen.

Aber wahrscheinlich bin ich der einzige Mensch auf dem Planeten Erde, der das so sieht. Egal, es musste einfach mal gesagt werden. Musste einfach mal raus.

Der Vorteil von Autoabgasen

Mittwoch, Juli 21st, 2010

Ach, diese heißen Temperaturen. Aber ich musste heute in die Innenstadt gehen, um ein bestelltes Fachbuch in der Buchhandlung meines Vertrauens abzuholen.

Und ich genoss es richtig, die Autoabgase einzuatmen. Ja klar! Oder ist dir etwa der Pissgestank lieber? Denn es gibt doch keine Mauer, keinen Gartenzaun und keinen Baumstamm, an den nicht irgendein Hund dran geschifft hätte. Wenn es kühl ist, riecht man das als Mensch nicht, aber bei einer Hitze von fast dreißig Grad? Da werden die Geruchsmoleküle – aber hallo! – millionenfach von dem getrockneten Urin abgelöst und steigen wunderbar vom Boden auf und direkt in deine Nase hinein.

Die Abgase aus den Autos überdecken aber diese Gerüche wunderbar; also, liebe Autofahrer: danke schön!

Aber noch was zu den Hundehaltern: Nach meinen Beobachtungen gibt es offensichtlich zahlreiche Hundehalter, die der Meinung sind, es reiche aus, mal kurz mit dem Fifi oder Bello um den Block zu gehen. Sicher, er kann seinen Blasen- und Darminhalt entleeren. Aber was ist mit der Bewegung, dem Auslauf? Schaut euch mal Hundefutterwerbung an, liebe Hundebesitzerinnen und -besitzer. Da rennen die Tiere richtig wild über endlose grüne Wiesen.

Oder ein Waldspaziergang: der ist artgerecht. Da findet der Hund tausend interessante, natürliche Gerüche. Außerden, über Waldboden zu laufen ist sicherlich nicht nur für Menschen, sondern auch für Haustiere angenehmer als über Asphalt und Steinplatten. Und Autoabgase riechen möchte ein Hund sicherlich auch nicht. Kiefernadelduft ist einfach besser.

Vielleicht lese ich mein Buch im Wald.

Hitze und Elektronik

Donnerstag, Juli 15th, 2010

Nun ist ja die ganz grausame Hitze erst einmal vorbei, scheint’s. Doch vor ein paar Tagen noch mussten sowohl Mensch als auch Elektronik fürchterlich leiden.

Denn ich hatte Probleme mit meinem Internetzugang. Die Windows-PCs quittierten meine verzweifelten Versuche eines Verbindungsaufbaus mit einer Fehlermeldung, manchmal sogar mit dem gefürchteten Blauen Bildschirm des Todes. Unter Linux gibt es zwar keinen BSOD, Blue Screen of Death, aber der Verbindungsaufbau scheiterte auch unter meinem Kubuntu-Linux.

Tja, was blieb mir übrig, als den Support meines Internetzugangs-Anbieters anzurufen. Gut, dass die auch sonntags arbeiten, weil ich eben auch sonntags arbeiten kann/will/muss. Zunächst wird einem ja immer erst unterschwellig unterstellt, wenn auch freundlich, man sei geistig unterbelichtet und wüsste nicht, wie ein Zugang unter Windows einzurichten sei. Da kann ich ja gar nicht drauf, auf solche Unterstellungen. Leider bin ich deswegen etwas ungehalten geworden, trotzdem fing sich die Situation wieder, und letztendlich verabschiedeten wir uns sehr freundlich. Die Angelegenheit wurde an die technische Abteilung weitergegeben, wie ich per SMS erfuhr. Guter Service.

Doch wirklich hilfreich waren zwei Telefonate mit Thomas, einem fotografierenden und zusätzlich technisch begabten Freund von mir. Denn in der gemeinsamen Analyse kamen wir darauf, dass es nur an meinem Switch liegen konnte.

Ich hatte den PC gemäß den Hinweisen des Supportmitarbeiters einmal separat an das DSL-Modem angeschlossen, ohne über den Switch zu gehen (was zunächst aber seltsamer Weise auch nicht funktioniert hatte, sondern erst nach einer Weile wieder). Ein Switch sammelt, mal doof ausgedrückt, die Datenpakete der verschiedenen PCs ein und leitet sie – in meinem Fall – vom Arbeitszimmer zum Flur weiter, wo Telefonanschluss und DSL-Modem sind.

Beim Abtrennen der Kabel vom Switch bemerkte ich, dass das Gerät ungewöhnlich heiß war. Und das war dann eben auch die Fehlerursache gewesen.

Darüber hinaus hatte auch vorher schon der eine PC ein Hitzeproblem gehabt: das Netzteil war total überhitzt. Nachdem ich die Seitenabdeckung des Gehäuses geöffnet hatte und einen Ventilator Luft hinein pusten ließ, ging es.

Fazit und gut zu wissen: Umgebungstemperaturen von 30 Grad Celsius sind tödlich für Elektronik. Auch wenn laut Herstellerangaben bis zu 40 Grad vertragen werden sollen.

Sonne und Erde

Montag, Juli 12th, 2010

Ja, auch diese Woche wird die unbarmherzige Sonne mit ihren brutalen Strahlenfäusten auf uns wehrlose Menschen einschlagen. Sicher, die Sonne ist eine Lebensspenderin, jedenfalls in Zusammenarbeit mit dem Wasser unseres gutmütigen blauen Planeten Erde, aber dennoch macht es ihr offensichtlich Spaß, das durch sie ermöglichte Leben zu ärgern und zu quälen.

Sie ist eine sadistische Domina, diese Sonne, ein Sado-Stern, nur eben nicht in Lack und Leder gekleidet und nicht aus Fleisch und Blut, sondern eher aus Wasserstoff und Helium.

Aber die Erde ist, im Grunde genommen, auch nicht viel besser. Gutmütig? Ha! Wir können bitten, betteln, flehen, dass sie doch um Himmels Willen eine dicke Wolkenschicht über die nördliche Halbkugel legen möge, sodass die ungeheure Macht der Sonne doch ein wenig gebrochen werde, aber nein, unsere Mutter Erde tut uns diesen kleinen Gefallen nicht.

Die Sonne, die eigentlich männlich ist, außer im Deutschen – also, Vater Sonne und Mutter Erde, das sind doch Scheiß-Eltern, die es nur zeitweise gut mit uns Kindern, genannt Menschen, meinen. Aber immer wieder rasten sie aus und beschließen aus einer üblen Laune heraus, uns zu malträtieren und zu peinigen.

Sei es sommers durch flirrende Hitze oder winters durch klirrende Kälte.

Wovon ich nie genug kriegen kann

Sonntag, Februar 14th, 2010

Ich denke daran, wovon ich nie genug kriegen kann
(Schlaf
Kaffee
Speiseeis
Spaziergänge in der Hitze des Sommers),
während mir eine kleine Träne sacht die kühle Wange hinunter
rinnt.

Im Winter duschen

Montag, Januar 25th, 2010

Im Sommer ist alles anders. Da springe ich in aller Herrgottsfrühe, so gegen neun Uhr fünfundvierzig, schwitzend aus dem Bett und stelle mich kurz unter die lauwarme bis kühle Dusche, um schnell wieder frisch zu sein. Aber im Winter verschwende ich regelrecht das Wasser.

Im Winter duschen: da muss das Wasser heiß sein, da genießt man die Wärme auf der Haut. Gänsehaut kriecht an dir hoch, du kannst gar nicht genug kriegen von der angenehm prickelnden Wärme. Und dann noch ein lecker riechendes Duschgel dazu – eine Wohltat!

Im Sommer ist alles anders. Schnell unter die Dusche, Fotoapparat an den Gürtel gehängt und raus in die Natur!

Dusche