Posts Tagged ‘Lebensmittel’

Mit Essen spielen

Sonntag, Dezember 11th, 2011

Hallo, liebe Kinder, heute möchte ich eure zarten Seelen mit einem wunderschönen Gebot quälen, das da lautet: Mit Essen spielt man nicht. Oder nein, machen wir doch gleich ein Verbot daraus: Mit Essen zu spielen ist dir strengstens verboten!

Warum man das nicht soll, ist mir allerdings selbst nicht so ganz klar. Aber meine Eltern haben mir das auch schon immer gesagt und deren Eltern ihnen, als sie Kinder waren.

Also gut, ehrlich gesagt, finde ich das Quatsch. Von mir aus könnt ihr ruhig mit dem Essen spielen. Zum Beispiel lustige Gesichter daraus legen, wie auf Weebees Blog Kreagenzglas zu sehen ist. Was soll daran schlimm sein?

Natürlich ist Essen etwas Wertvolles, mit dem man ehrfurchts­voll und nicht verschwen­derisch umgehen sollte. Leider wird in unserer Überfluss­gesell­schaft viel zu viel weggeschmissen, während es Länder gibt, in denen arme Menschen hungern müssen und manchmal sogar vor Hunger sterben.

Also ist sicherlich das Gebot, dass man mit Essen nicht spielen soll, so gemeint, dass man nicht achtlos damit umgehen soll. Nahrungsmittel und Wasser sind etwas sehr Wertvolles, eigentlich etwas Heiliges, auch wenn es bei uns einfach nur als Ware gilt. Als billige Massenware. Aber ohne Speisen und Getränke kann der Mensch nicht leben.

Dennoch mag ich es, wenn man sich trotz der schlimmen Probleme in der Welt die Fröhlichkeit bewahrt. Lustige Gesichter zu legen finde ich völlig in Ordnung. Butterbrote achtlos wegzuwerfen hingegen finde ich nicht wirklich lustig.

Große blaue Katze

Mittwoch, Dezember 7th, 2011

Eine große blaue Katze
hüpf hüpf hüpf
große blaue Katze
brötz brötz brötz
stahl den Grillkäse
aus dem Markendiskonter
stahl den Käse
aus dem Supermarkt

Sie sagte: Ich mag nun mal
die Grillmäuse gern mit Käse
ich esse eben alles
mit Käse überbacken
mit Käse überbraten
mit Käse übergrillt
auch am Ende des Herbstes
ja am Ende vom Herbst

Die fette blaue Katze war
ein dreistes Biest
die fiese blaue Katze war
ein freches Viech und sprach:
Es ist so einfach
den Käse zu stehlen
es ist so leicht
den Käse zu Clown

Große blaue Katze

Global, regional, scheißegal

Sonntag, November 13th, 2011

Hier wollte ich mal über die Verbraucherverarsche mit den ach so regionalen Lebensmitteln schreiben. Denn wie kann zum Beispiel Milch aus Schleswig Holstein, die hier in Nordrhein-Westfalen verkauft wird, ein regionales Produkt sein? Oder die Zutaten zu Produkten stammen gar nicht aus der Region, sondern werden hier nur weiter verarbeitet.

Das Umweltgewissen der Käufer wird missbraucht, um umweltschädliche Produkte (umwelt­schäd­lich wegen der langen Transportwege) trotzdem an den Mann oder die Frau zu bringen.

Wie eingangs gesagt: ich wollte über diese Dinge schreiben – aber das ist schon eine Weile her, und jetzt habe ich keine Lust mehr. Außerdem wäre es heuchlerisch. Denn wenn ich den mahnenden Zeigefinger erhebe, müsste ich selbst erst einmal bei Bauern hier vor Ort einkaufen statt im Supermarkt.

Mandel-Spekulatius

Montag, Oktober 31st, 2011

Der Winter lässt noch auf sich warten, zum Glück, aber ich habe mir letztens einen weihnachtlichen Joghurt gekauft und heute verspeist: Mandel-Spekulatius von Ehrmann. Ach, ich mag diese perversen Sorten mit ihren künstlichen Aromen und Farbstoffen.

Muss ja nicht immer alles nur natürlich sein.

Schreiben bis die Maus kotzt

Dienstag, Oktober 18th, 2011

So, bevor ich in die Heia gehe und mich fallen lasse in die wundervolle Welt der skurrilen Träume, fühle ich mich verpflichtet, einen Blogartikel zu schreiben. Ja, das Bloggen ist leider ein wenig unregelmäßig geworden.

Und auch jetzt habe ich keine rechte Lust. Manchmal, ja manchmal muss ich einfach – dann müssen Dinge einfach aus mir raus geschrieben werden. Aber heute gab es nur das alltägliche Einerlei, Berufsstress eben. Da fällt einem dann so schnell kein Thema für einen Blogartikel ein.

Aber was mich dann doch motiviert, seid ihr, liebe Leserinnen und Leser, denn ihr mögt das Zeug, das ich schreibe, und ich will euch nicht enttäuschen, indem ich die Schreiberei zu sehr schleifen lassen.

Nun denn. Schreiben wir irgendeinen Blödsinn. Also, ich. –

Ach, ich werde wieder beschissen schlafen, weil ich einen trockenen Mund und einen tierischen Durst in der Nacht haben werde, was mich bestimmt mehrmals aufwecken wird. Denn ich habe am Abend (doch mal wieder) Tortilla-Chips gefressen beim Fernsehen (V – Die Besucher). Ich hatte mir geschworen, das nie, nie, nie wieder zu tun.

Aber ich hatte kaum was gegessen tagsüber (wie gesagt, Stress!), und da war ich zum Abend hin natürlich tierisch hungrig und dachte: »Hey, dann ist es doch legitim, zum Fernsehabend sich Drecksfraß rein zu ziehen.« Blöd. Käse und Gürkchen wären bekömmlicher gewesen. Ich Depp. Aber lecker war das Zeug ja. Echt! Chili-Geschmack, ziemlich grandios.

Mein Bauch ist jedenfalls total voll (es war eine 300-Gramm-Tüte), ich fühle mich überfüllt und elend, und das Schlimme ist, dass ich trotzdem nie reihern muss. Denn dann würde man vielleicht vernünftig werden und wirklich nächsten Montag die Finger im Supermarkt von dem Scheiß-Knabberzeug lassen.

Kotzen muss höchstens meine Maus, weil ich nun so einen langen Artikel geschrieben habe. Und das ist jetzt totaler Quatsch, weil man ja nicht mit Hilfe der Maus, sondern der Tastatur schreibt.

Mann, bin ich durch den Wind. Tortilla-Chips, na ja.

Wurm muss Fisch schmecken

Samstag, September 3rd, 2011

»Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler«, sagt man. Das stimmt.

Doch ich möchte in dem Fall kein Fisch sein, und sei der Wurm auch noch so köstlich. Denn dann fände ich mich zunächst am Angelhaken und bald darauf an Land und an der Luft wieder. Das gefiele mir als Fisch sicherlich gar nicht.

Und ich möchte auch kein Wurm sein. So lebendig am Stahlhaken zu hängen, das ist doch bestimmt schmerzhaft, auch wenn man nur ein Wurm ist. Da ist der Biss des Fisches womöglich eine Erlösung, doch kein Wurm wird sich wohl nach so einem Tod sehnen.

Von einem passionierten Angler habe ich gehört, dass es aber auch gar nicht unbedingt ein Wurm sein muss. Sondern die Fische würden auch Kügelchen gern mögen, die der Angler aus dem Inneren von Brötchen geformt habe.

Einfache Methode. Und Tierleid halbiert.

Urin für Soßen

Freitag, September 2nd, 2011

Ich habe ja schon so manche – sagen wir: ungewöhnliche – Suchanfragen in meinen Blog-Statistiken gefunden, aber »urin für soßen« ist ja wohl die bisher ekligste Suche. Und damit die Sackmühle mit so einer schönen Suche in Zukunft sogar noch besser gefunden wird, schreibe ich mal gleich einen Blogartikel über diese appetitliche Thematik und packe auch schön viele gute Schlüsselwörter in den Text.

Es ist doch nun mal so: ohne Provokation, ohne Schweinkram, ohne reichlich dicke Steine des Anstoßes wirst du heutzutage nicht beachtet. Das Gute, Schöne und Wahre ist mir zwar eigentlich lieber, aber das Fiese hat eben doch immer seinen besonderen Reiz.

Nun denn, fangen wir an. Was gibt es denn bisher für Brechreiz fördernde Speisen? Also, in grauer Vorzeit fing es ja mal an mit dem Blubb im Spinat, der zu manch übler Gedankenassoziation anregte. Die Herstellerfirma wollte jedoch mit Bestimmtheit nicht den Ekel, sondern eigentlich den gesunden Appetit anregen. Das misslang ja offensichtlich so ein bisschen.

Unappetitlich ging es fortan hier und da freiwillig und ganz bewusst weiter. Die Ekel-Krönung bisher, jedenfalls nach meinem Kenntnisstand, war das mit den zwei Mädels und dem Eisbecher. Ich habe mir das auf YouTube niemals angesehen, ehrlich nicht, aber in 2008 (oder wann das war) redete ja die halbe Welt darüber, man konnte sich also zumindest eine Vorstellung machen.

Tja, und nun diese Suchanfrage mit den Soßen. Mit dem Ergebnis, dass der oder die Suchende zu meinem sonst doch so anständigen Blog gelangte. Das hat mich schon erschüttert. Leider weiß ich ja nun nicht, was sich die suchende Person bei dieser Fragestellung gedacht hat und wie genau das gehen soll und wozu.

Eins aber weiß ich: Ich möchte nie – und ich meine: NIE! – auf eine Party geraten, wo es Soßen gibt, in die nicht Zitronensaft und saure Sahne geträufelt, sondern lustvoll hinein gepullert wurde.

Schwindel mit regionalen Lebensmitteln

Donnerstag, September 1st, 2011

In der aktuellen Septemberausgabe lässt Ökotest eine Bio-Bombe platzen: „Regionale Lebensmittel sind bei Verbrauchern beliebt und sie sind bereit, dafür mehr zu bezahlen. Doch unser Test zeigt: Es ist zumeist rausgeschmissenes Geld“. So lautet das ernüchternde Fazit der Untersuchung.

(Quelle: Utopia)

Tausend bunte Gummitierchen

Sonntag, August 21st, 2011

Ich möchte tausend bunte Gummitierchen essen, alle nacheinander, dieses ganze Weingummi, diese Speisegelatine, diese Farb- und Aromastoffe. Ich möchte tausend gummiartige Tierkreationen verspeisen, bis ich kotzen muss und dieses Zeug nie mehr anrühren mag. Ich möchte Bären essen und Hasen und Fische und Spinnen und Regenwürmer.

Besonders Regenwürmer.

Würmerfresser

Tee

Sonntag, Juli 10th, 2011

Hab mir grad Tee gekocht. Man muss ja schließlich irgendwas trinken, während man bloggt oder am Bildschirm arbeitet. Schmeckt aber nach nichts. Billiger Rooibos-Tee aus dem Supermarkt. Angeblich mit Karamell-Geschmack. Na ja. Was soll’s. Man kann ja nicht den ganzen Tag lang Kaffee saufen.