Posts Tagged ‘Kunst’

Google-Bildersuche

Freitag, Dezember 30th, 2011

In meinen Blogstatistiken sehe ich, dass oft Leute durch Googles Bildersuche auf die Sackmühle stoßen. Mich macht das immer ein kleines bisschen traurig. Natürlich gibt es ab und zu auch Bilder in den Blogartikeln. Ich bin ja schließlich ein visueller Mensch – als Medienverunstalter Bild und Ton, Freizeitpinselschwinger und Hobbyfotografeur.

Aber bin ich nicht eigentlich noch viel eher ein sprachlicher Mensch? Gerade deswegen blogge ich ja. Und schreibe weit mehr Gedichte oder Kurzprosa als ich Bilder male. Interessant in diesem Zusammenhang: mit fünf Jahren konnte ich bereits gut lesen, aber meine Buntstiftzeichnungen waren für die Tonne.

Doch viele Menschen suchen nicht nach Texten, sondern nach Bildern, besonders Fotos. Oder fotografieren selbst. Es gibt mit Sicherheit mehr Personen, die fotografieren, als solche, die Belletristik schreiben. Warum ist das so? Wo doch die Sprache uns so sehr vom Tier unterscheidet.

Denn malen können zur Not auch Tiere. Zumindest malende Katzen soll es ja geben. Wenn ich ihre Erzeugnisse auch eher als Müll bezeichnen würde denn als Kunst. Und ich kann mir auch fotografierende Affen vorstellen.

Dichtende Affen weniger.

Torsten, Frau und Storch

Mittwoch, August 24th, 2011

Ach, es ist ja längst überfällig, dass ich mich als stolzer Besitzer eines Acryl-Gemäldes von Antonina Pieczarkowska zeige. So witzig kann zeitgenössische Kunst sein!

Torsten, Frau und Storch

Real-DRAW Pro

Dienstag, August 16th, 2011

Real-DRAW Pro ist eine Art Hybrid: Es ist ein Mischmasch aus Vektor- und Bitmap-Grafik-Programm.

Die reinen Vektoreigenschaften sind nicht so ausgefeilt wie etwa in Adobe Illustrator, Inkscape oder Serif DrawPlus. Aber Real-DRAWs Stärken liegen in der eher künstlerischen bis experimentellen Gestaltung.

Es gibt eine große Vielfalt an Effekten. Man kann seiner Zeichnung verschiedenste Anmutungen geben, die Objekte mit Texturen überlagern, ihnen Schatten und plastische Kanten zuweisen, sie dreidimensional wirken lassen und sie von Lichtquellen bescheinen lassen.

Doch den größten Wert legt der Hersteller auf die Möglichkeit, von Hand gezeichnete Illustrationen zu simulieren und sie möglichst natürlich aussehen zu lassen. Und das gelingt der Software auch wirklich gut.

Eine Besonderheit ist »Liquid Shape«: Man kann ein Vektor-Objekt mit der Maus frei verformen. Dies erinnert an das »Verflüssigen«-Werkzeug aus neueren Photoshop-Versionen. Im Zusammenhang mit Vektorgrafik ist ein solches Werkzeug meines Wissens allerdings eine Neuheit.

Real-DRAW bietet also eine Vielzahl an künstlerischen Gestaltungsmöglichkeiten und beschreitet neue Wege, indem es Vektoren und Bitmaps miteinander verquickt. Das an sich ist zwar nichts Neues, denn andere Vektorgrafikprogramme können natürlich ebenfalls ihren Objekten Bitmap-Texturen zuweisen.

Doch sowohl die gestalterische Freiheit als auch die Vielzahl an Effekten ist bei Real-DRAW enorm. Zeichnungen kann man manuell erstellt, mit kleinen Ungenauigkeiten behaftet und damit natürlich aussehen lassen. Und der Spaßfaktor ist hoch, sobald man sich ein wenig in die Software eingearbeitet hat.

Das Programm kostet etwas über 40 Euro. Zum Ausprobieren kann man sich eine Testversion herunter laden, die dreißig Tage lang ohne Einschränkungen läuft.

www.mediachance.com

Test: Real-DRAW Pro

Eier, Schmuck und Witziges

Montag, Juli 4th, 2011

Und wieder habe ich ein interessantes Blog gefunden! Eine Frau namens Tinko graviert und fräst Ornamente in Eier und gestaltet außerdem Eier aus Fimo. Doch nicht nur das: auch sehr hübschen Schmuck bastelt sie aus Fimo.

Daneben gibt es manchmal Witziges in ihrem Blog.

Ach, und ich sehe gerade: seit Sonntag, dem 03. Juli, hat sich der erste Mann auf ihrem Blog eingehäkelt. Häkeln hatte ich als junger Bursche auch mal probiert. War mir dann aber doch zu fummelig. Männer können eben meist nur Modellflugzeuge basteln. Na gut, ich fand auch das doof.

tinko’s Eier-Atelier

Storch

Mittwoch, Juni 22nd, 2011

Antonina Pieczarkowska ist Modedesignerin, Industriedesignerin und Künstlerin. Und ich mag ihre Acrylgemälde total. Ich war auf der Vernissage am 16. Juni im Art-Eck in Solingen, und ich muss sagen: Wow! Was für gekonnte, oft humorvolle Bilder und was für eine sym­pa­thi­sche Künstlerin!

Ich freue mich schon darauf, dass ihr Bild mit dem ges­chlach­te­ten Storch bald bei mir zu Hause hängen wird. Schon lange hatte ich mir vorgenommen: Irgendein Bild von ihr kaufe ich!

Nähere Informationen zu Antonina Pieczarkowska: WERFTART.

Flüssige Partikel

Mittwoch, Mai 11th, 2011

Auf Spielzeugz.de ist ein Experiment veröffentlicht worden, das zeigt, was mit dem HTML-5-Canvas-Element in Verbund mit JavaScript möglich ist.

»Flüssige« Partikel folgen der Bewegung der Computermaus, sammeln sich, wenn der Mauszeiger still bleibt, und explodieren, wenn man eine Maustaste klickt.

Solltet ihr euch mal anschauen – erstens sehe ich es als eine moderne Form der Kunst an und zweitens macht es einfach Spaß, damit eine Weile herumzuspielen!

Zurück zum Paradies

Sonntag, Mai 8th, 2011

Wer an internationaler zeitgenössischer Kunst interessiert ist, in der Nähe von Düsseldorf wohnt und noch Ausflugsziele für die Wochenenden im Mai 2011 sucht, sollte sich die von Dirk Balke veranstaltete Ausstellung »Zurück zum Paradies« ansehen.

Ich war auf der Vernissage am 03. Mai und schwer begeistert von den Exponaten. Das Ambiente ist angenehm außergewöhnlich: Die Ausstellungshalle »Kunst im Hafen« liegt in einem ehemaligen Werftgelände in Düsseldorf-Reisholz. Die alte Lagerhalle, der Rhein mit seinen vorbeifahrenden Schiffen, die Backsteingebäude des ehemaligen Werft-Komplexes: das alles wirkt sehr – wie soll ich sagen – bodenständig und nicht irgendwie künstlerisch-elitär-abgehoben, und das gefällt mir eben sehr gut.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 29. Mai 2011, geöffnet ist sie samstags und sonntags von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr.

Die Adresse und nähere Informationen findet ihr bei WERTART.

Kirre machen

Freitag, Januar 14th, 2011

So, Leutz, heute hab ich mal wieder ein am Computer entstandenes Bild für euch, das euch beim Anschauen total kirre machen wird. Es ist grell, es ist disharmonisch, es ist nicht nach dem Goldenen Schnitt aufgeteilt und es ist total psychedelisch.

Ich sage: Drogen, nein danke! Dieses Bild wird euer Bewusstsein erweitern, ohne dass ihr chemische (oder auch zweifelhafte natürliche) Substanzen zu euch nehmen müsst und womöglich eure Gesundheit gefährdet. Süchtig macht das Betrachten von Bildern sicherlich auch nicht. Wenn ihr trotzdem Verlangen nach mehr bekommt, schreibt es in den Kommentarbereich hinein!

Dann schwinge ich bald mal wieder auf die mir eigene Art Maus und Tastatur. Nächtens.

Kirre machen

Aus die Maus

Samstag, November 27th, 2010

Kunst anschauen und über einen Weihnachtsmarkt lustwandeln – das kann man an diesem Wochenende laut WERFTART beides tun.

Denn gleichzeitig mit dem historischen Liedberger Weihnachtsmarkt findet am ersten Adventswochenende
eine Ausstellung namens »aus die maus« statt, und zwar im Schloss Liedberg in 41352 Korschenbroich am Niederrhein.

Aus zuverlässiger Quelle weiß ich, dass der Künstler Dirk Balke nicht nur seine Gemälde zeigen wird, sondern auch ein lustiges selbst gedrehtes Kurzvideo, passend zur Thematik …

aus die maus

Tote-Flagge-Blues

Samstag, November 20th, 2010

Neulich zitierte ich einen poetischen Textfetzen, den ich irgendwo im Netz gefunden hatte, und Katy, die interessierte Sackmühlen-Leserin und fleißige Kommentatorin fragte sich alsdann, woher das stammen könnte.

Also, das ist von einer kanadischen Band namens Godspeed You! Black Emperor oder auch godspeed you! black emperor (so durchgestrichen und kleingeschrieben schreibt die Band ihren Namen selber) oder auch GY!BE. Ehrlich gesagt, habe ich mir die Mühe der Recherche aber erst nach Katys Kommentar auferlegt (schäm!) – bei einem privaten Blog peinlich, im Journalismus dagegen bisweilen katastrophal. Nun denn, hier meine Ergebnisse:

de.wikipedia.org/wiki/Godspeed_You!_Black_Emperor
www.brainwashed.com
dead_flag_blues_intro.mp3

Und dann habe ich noch eine Zeichnung gefunden, die sich wahrscheinlich auf den Songtext von GY!BE bezieht:
http://www.richardolmsted.com/lastdays.htm