Gut ruhen
Mittwoch, Juli 27th, 2011»Nach getaner Arbeit ist gut ruh’n«, so lautet eine alte Volksweisheit. Und es stimmt. Man hat ein gutes Gefühl, wenn man tagsüber viel geschafft hat, und kann dann abends zum Beispiel einen Blogartikel schreiben.
Okay, blödes Beispiel. Blogartikel zu schreiben ist auch eine entsetzlich anstrengende Arbeit, die mit Ausruhen nicht all zu viel gemeinsam hat. Schau mal, du musst dir erst mal was einfallen lassen, also ein Thema setzen. Dann denkst du über die Struktur nach. Am besten baust du deinen Artikel ganz klassisch auf, wie du es in der Schule gelernt hast: Einleitung, Hauptteil, Schluss.
Puh. Einfach drauf los schreiben gilt also nicht. Entspannung? Fehlanzeige. Nun gut, es gibt ja noch andere Möglichkeiten, sich vom anstrengenden Tagewerk auszuruhen.
Nehmen wir mal an, es ist Dienstag. Dann kannst du dir nach getaner Arbeit schön um 23:45 Uhr »Broken Comedy« mit der göttlichen Carolin Kebekus anschauen. Ja, ich verehre sie wirklich. Mirja Boes, Anke Engelke und andere gute Komödiantinnen kannst du gegen die Carolin vergessen. Echt. Irgendwann fahre ich mal nach Köln und lerne sie persönlich kennen.
Doch zurück zum Thema. Wir haben bis jetzt festgestellt: Blogartikel schreiben ist keine Erholung. Also frage ich mich doch: warum blogge ich?
Scheiße, ich weiß es echt nicht. Aber ich freue mich, wenn es euch in meiner bescheidenen Sackmühle gefällt. Das ist doch schon mal ein guter Grund zu bloggen.
Schnäppchentiger