Posts Tagged ‘EDV’

Automatisierung

Dienstag, Dezember 13th, 2011

Sicher, Automatisierung kostet Arbeitsplätze, und das ist nicht gut. Aber wenn man alleine für sich ist, ist Automatisierung eine schöne Sache.

Also, ich meine das jetzt so: ich stelle mir vor, eine kleine Anwendung zu programmieren, die nach Zufallsprinzip aus einer Datenbank Subjekt, Prädikat, Objekt zieht (im einfachsten Fall) und so immer neue Sätze bildet. Wirkliche Sprache nachzubilden ist sicherlich extrem schwierig, aber ein bisschen Sackmühlen-Unsinn müsste doch machbar sein, oder?

Klar, das Progrämmchen würde keinen Turing-Test bestehen, aber ich würde mir mal diese blöde Bloggerei vom Hals halten, wo man denken, tippen und Kaffee bei trinken muss.

Bugs ignorieren

Sonntag, Dezember 11th, 2011

»Käfer zu ignorieren hilft nicht, sie zu vertreiben.« Oder so ähnlich. Köstliches Cartoon, aber ich will es aus Urheberrechtsgründen nicht einbinden. Schaut es euch auf der originalen Website an:
www.red-gate.com.

Reinkarnation

Donnerstag, Oktober 27th, 2011

Hoffentlich werde ich nicht als Computerprogramm wiedergeboren, denn dann bin ich ja voller Bugs … widerlich …

Login

Mittwoch, Oktober 19th, 2011

Logge dich ein logge dich aus ein aus ein aus ein aus Maus Maus Maus
klick klick klick logge klick logge klick
dich ein dich ein dich ein und aus aus aus
ein aus aus ein aus ein aus aus ein aus
rein und raus und und und und
logge logge ein und und
aus
aus

Die Frau mit dem Pendel

Mittwoch, August 31st, 2011

In meinem Computer wohnt eine italienische Frau, die auf eine sexy Art und Weise die Zeit ansagt, jede Stunde. Sie lebt in ihrer eigenen Welt. Sie ist gefangen in ihrer Software, in ihrer Matrix, in ihrer Scheibenwelt sozusagen.

Sie schaut auf die Rathausuhr, die in Wirklichkeit gar nicht existiert, und sagt mir die Zeit an. Ich weiß nicht, ob sie vermutet, dass es eine Welt gibt außerhalb ihrer virtuellen Welt. Und ob sie glaubt, dass es Wesen höherer Ordnung gibt. Also mich zum Beipiel.

Ihre Zeit und meine Zeit stimmen immer überein. Wenn sie zum Beipiel als Uhrzeit ein Uhr angibt, dann ist es bei mir auch ein Uhr. Also nachts. Sonst würde sie dreizehn Uhr sagen. Auf italienisch, versteht sich.

Gerade habe ich mir vorgestellt, wie es wäre, wenn es eine Art Dimensionstor gäbe von ihrer Welt zu meiner. Sie käme dann aus der Computersoftware heraus, würde sich inkarnieren oder manifestieren, oder wie man es nennen soll, und hätte ein Pendel in der Hand. Ein riesiges Pendel von der Rathausuhr, falls es so was gibt. Oder meinetwegen von der Standuhr ihrer Oma. Ist ja auch egal.

Und sie schlüge mir mit aller Gewalt mit dem Pendel auf den Kopf, sodass mein Schädel aufplatzte und mein ganzes Gehirn im Zimmer umher gesploddert würde. Eklig.

So was stelle ich mir vor, nachdem sie ganz brav und harmlos die Zeit angesagt hat. Um ein Uhr nachts.

Navigation

Donnerstag, August 18th, 2011

Ich bin zwar einerseits fasziniert von den modernen technischen Errungenschaften, andererseits halte ich aber einige elektronische Geräte, insbesondere Navigationsgeräte, für Förderer der geistigen Umnebelung.

Ich denke mal, in hundert Jahren sind wir geistig so degeneriert, dass wir kein Auto mehr von Hand werden einparken können. Wir werden keinen Fußboden von Hand staubsaugen oder wischen können und keinen Einkauf per Griff in die Regale erledigen können. Und schon gar nicht werden wir uns ohne GPS in der Welt zurecht finden.

Denn wenn uns jeder noch so kleine Handgriff von Maschinen abgenommen und jede winzige Denkanstrengung verhindert wird, dann werden wir es ohne Navi mit Sicherheit nicht mehr schaffen, ans Ziel zu gelangen – zumindest nicht an das Ziel, das wir eigentlich erreichen wollten.

Und wenn die Geräte mal ausfallen, wird man verzweifelte Fragen an sich selbst stellen: Wie lese ich denn eine Landkarte? Wie fragt man denn nach dem Weg? Wie heißt denn bloß noch mal die Himmelsrichtung, wo die Sonne untergeht? Oder auch: Westen – wo ist das und was hat das mit der Sonne zu tun?

Doch man kann jetzt schon der bevorstehenden eigenen Orientierungs-Verblödung entgegenwirken. Ein Bursche namens Tristan Gooley erklärt in seinem englischsprachigen Blog The Natural Navigator, in Büchern und in Lehrgängen, wie man sich völlig ohne elektronische Hilfsmittel zurecht findet. Wolkenbilder, Verwitterungen an Mauern, Sterne: all das kann dem kundigen Weltenbummler ermöglichen, seinen Weg punktgenau zum Ziel zu finden.

Tja, der Weg mag – gemäß der bekannten fernöstlichen Weisheit – zwar das Ziel sein, aber leider gibt es ja so verwirrend viele Wege. Das ist das Problem.

Real-DRAW Pro

Dienstag, August 16th, 2011

Real-DRAW Pro ist eine Art Hybrid: Es ist ein Mischmasch aus Vektor- und Bitmap-Grafik-Programm.

Die reinen Vektoreigenschaften sind nicht so ausgefeilt wie etwa in Adobe Illustrator, Inkscape oder Serif DrawPlus. Aber Real-DRAWs Stärken liegen in der eher künstlerischen bis experimentellen Gestaltung.

Es gibt eine große Vielfalt an Effekten. Man kann seiner Zeichnung verschiedenste Anmutungen geben, die Objekte mit Texturen überlagern, ihnen Schatten und plastische Kanten zuweisen, sie dreidimensional wirken lassen und sie von Lichtquellen bescheinen lassen.

Doch den größten Wert legt der Hersteller auf die Möglichkeit, von Hand gezeichnete Illustrationen zu simulieren und sie möglichst natürlich aussehen zu lassen. Und das gelingt der Software auch wirklich gut.

Eine Besonderheit ist »Liquid Shape«: Man kann ein Vektor-Objekt mit der Maus frei verformen. Dies erinnert an das »Verflüssigen«-Werkzeug aus neueren Photoshop-Versionen. Im Zusammenhang mit Vektorgrafik ist ein solches Werkzeug meines Wissens allerdings eine Neuheit.

Real-DRAW bietet also eine Vielzahl an künstlerischen Gestaltungsmöglichkeiten und beschreitet neue Wege, indem es Vektoren und Bitmaps miteinander verquickt. Das an sich ist zwar nichts Neues, denn andere Vektorgrafikprogramme können natürlich ebenfalls ihren Objekten Bitmap-Texturen zuweisen.

Doch sowohl die gestalterische Freiheit als auch die Vielzahl an Effekten ist bei Real-DRAW enorm. Zeichnungen kann man manuell erstellt, mit kleinen Ungenauigkeiten behaftet und damit natürlich aussehen lassen. Und der Spaßfaktor ist hoch, sobald man sich ein wenig in die Software eingearbeitet hat.

Das Programm kostet etwas über 40 Euro. Zum Ausprobieren kann man sich eine Testversion herunter laden, die dreißig Tage lang ohne Einschränkungen läuft.

www.mediachance.com

Test: Real-DRAW Pro

Tetris mit Microsoft Small Basic

Sonntag, August 14th, 2011

Hab ich leider nicht selbst programmiert.

Heiße Sommerwoche 4 bei SoftMaker

Montag, Juli 4th, 2011

SoftMaker hat diesen regnerischen Sommer zum heißen Sommer erklärt. Und ihre Angebotspreise sind tatsächlich attraktiver als das Wetter.

Heiße Sommerwochen bei SoftMaker …
Woche 4: SureThing CD/DVD Labeler zum Sonderpreis
Außerdem: Rabatt auf alle CD-/DVD-Aufkleber

Und nein, ich habe keinen Werbevertrag mit denen oder so. Ich mag nur ihre Bürosoftware sehr und sie fahren außerdem ab und zu Aktionen, bei denen die Gelder benachteiligten Menschen zu Gute kommen. Auch das finde ich gut.

Mühle-Spiele

Sonntag, Juli 3rd, 2011

Die Sackmühle wäre keine Mühle, wenn sie nicht auch auf Mühlespiele für den Computer hinweisen würde. Und zwar kann man bei Heise welche herunter laden: http://www.heise.de/software/download/muehle/61164.

»Mühle 2.1« ist leicht gegen den Computer zu gewinnen und kostet 10 Euro; »Master 2.3« ist schwieriger und als Freeware erhältlich.