Posts Tagged ‘Badezimmer’

Badezimmer

Montag, November 28th, 2011

Die meisten Leute wollen es im Badezimmer warm haben. Bei mir ist es eher kühl. Denn ich halte mich ja nicht lange im Bad auf, jedenfalls nicht stundenlang.

Im Arbeitszimmer sitze ich Stunde um Stunde, und da kann einem schon kalt werden, wenn nicht ordentlich geheizt ist. Oder im Wohnzimmer. Beim Fernsehen oder so.

Aber Bad – nä! Schnell waschen, Stuhlgang, Zähne putzen – und das war’s. Da müssen es keine zwanzig Grad für sein.

Spinne in der Badewanne

Samstag, Oktober 8th, 2011

Wie kommen bloß immer Spinnen in die Badewanne? Was wollen sie da? Sie kommen jedenfalls ohne fremde Hilfe nie wieder dort hinaus, denn sie schaffen es nicht, sich an den glatten Keramikwänden bis nach oben zum Rand zu kämpfen. Vielleicht wäre der Abfluss ein Ausweg? Vielleicht sind sie gar von dort gekommen?

Oder sind sie durch das offene Badezimmerfenster in die Wohnung gekrabbelt? Vielleicht gar vom Wind hereingeweht worden und zufällig in der Badewanne gelandet? Alles sehr unwahrscheinlich, finde ich. Es ist und bleibt ein Rätsel.

Gut, es sind ja nicht Hunderte. Es passiert ja nur ganz selten mal. Neulich Abend zum Beispiel entdeckte ich so ein verzweifeltes Tierchen in meiner Wanne. Und ich stellte mir halt die Fragen, die ich auch euch nun mit diesem kleinen Blogartikel stelle.

Ja. Schön. Muss aber jetzt keiner beantworten.

Männer, die im Stehen urinieren

Dienstag, September 20th, 2011

Es gibt sie tatsächlich immer noch: Männer, die es für unmännlich halten, im Sitzen Wasser zu lassen, und die sich weigern, sich hinzusetzen.

Nach meinen Beobachtungen sind dies allerdings alles Geschlechtsgenossen, die nicht selber zu Hause putzen. Lieber muten sie ihrer Ehefrau oder Lebensgefährtin zu, das Klo, den Boden und die Kacheln an der Wand zu schrubben.

Ganz schlimm finde ich, wenn Handtücher in so manchem Badezimmer direkt neben dem Klo hängen. Also, ich würde mir, nachdem passionierte Standpinkler der Toilette einen Besuch abgestattet haben, mit so einem Handtuch nicht gern das Gesicht abtrocknen wollen. Noch nicht mal die Hände.

Und noch einen Nachteil gibt es, wenn man im Stehen uriniert: Es fallen immer mal Schamhaare auf den Toilettenrand. Auch das ist beim Putzen ein zusätzlicher Ekelfaktor.

Na ja, das Urinieren im Stehen wird den Paschas unter den Männern wohl nicht auszutreiben sein. Sie scheuen ja auch die Anschaffung einer Geschirrspülmaschine. Klar. Die Frau spült ja.

Ohrenkneifer

Montag, Juni 20th, 2011

Heute entdeckte ich ein komisches, längliches, braun-schwarzes Ding auf den kalten, ungemütlichen Bodenfliesen meines Badezimmers, als ich just am Waschbecken stand, um meine Hände gründlich zu reinigen.

Aber es war kein lebloses Ding, sondern, wie sich herausstellte, ein armes Lebewesen, das auf dem Rücken lag und schwach mit den Beinen strampelte, als ich vorsichtig mit dem Fuß daran stieß. Genauer gesagt: ein sogenannter Ohrenkneifer. Er musste wohl bei dem regnerischen Wetter durch das offene Dachfenster in mein Bad gepurzelt sein.

Nun bin ich zwar ein Tierfreund, aber … hm … nicht immer und überall und in jedem Fall. Natürlich hat ein Ohrenkneifer durchaus seine Daseinsberechtigung, und draußen in der freien Natur würde ich ihn zweifelsohne in Frieden lassen. Aber nicht in meinem Badezimmer.

Ein Stück Klopapier, das ich mit reichlich Rasierwasser zur Betäubung und gleich daran anschließender Zerquetschung des Tieres tränkte, tat seinen Dienst. Die Klospülung besorgte die Bestattung.

Tja, das Leben ist manchmal eklig. Wenn du ein Mensch bist. Und extrem gefährlich. Wenn du ein Ohrenkneifer bist.

Toilettenpapier mit Winterduft

Mittwoch, Januar 27th, 2010

Im Plus/Netto-Prospekt für diese Woche findet man »Toilettenpapier mit Winterduft«. Abgebildet ist eine Packung mit der hübschen Illustration einer Winterlandschaft. Ja gut, klar, kotieren muss man nicht nur im Sommer, und eine Packung mit dem Foto einer Blumenwiese würde nicht so recht passen.

Die Illustration ist also in Ordnung. Aber was ist »Winterduft«? Und dann noch im Zusammenhang mit dem Toilettengang und dem dazugehörigen Papier? Ich dachte bei dem Begriff »Winterduft« spontan an die eisige Luft, die einem in die Nase dringt, wenn man im Winter nach draußen geht.

Aber das entsprach nicht der Vorstellung, die sich der Hersteller des Klopapiers von einem Winterduft macht. Denn auf der abgebildeten Packung konnte ich entziffern: »Mit winterlichem Dekor auf jedem Blatt und zartem Vanillekipferlduft auf dem Rollenkern«.

Bilder auf jedem Blatt des Toilettenpapiers sind ja schon Verschwendung (von Druckfarben), aber dann auch noch Parfüm auf der Rolle! Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser Vanillekipferlduft meinen Fäkalgestank übertönen könnte. Also, ich helfe mir gewöhnlich dadurch, dass ich für eine gewisse Zeit einfach das Fenster öffne.

Außerdem will ich beim Kacken gar keinen Appetit auf Weihnachtsgebäck bekommen.

Im Winter duschen

Montag, Januar 25th, 2010

Im Sommer ist alles anders. Da springe ich in aller Herrgottsfrühe, so gegen neun Uhr fünfundvierzig, schwitzend aus dem Bett und stelle mich kurz unter die lauwarme bis kühle Dusche, um schnell wieder frisch zu sein. Aber im Winter verschwende ich regelrecht das Wasser.

Im Winter duschen: da muss das Wasser heiß sein, da genießt man die Wärme auf der Haut. Gänsehaut kriecht an dir hoch, du kannst gar nicht genug kriegen von der angenehm prickelnden Wärme. Und dann noch ein lecker riechendes Duschgel dazu – eine Wohltat!

Im Sommer ist alles anders. Schnell unter die Dusche, Fotoapparat an den Gürtel gehängt und raus in die Natur!

Dusche

Badewanne

Donnerstag, Oktober 15th, 2009

Manche Menschen singen in der Badewanne. Mir hingegen kommen Gedanken. Zum Beispiel:

»Jetzt ist mir endlich schön warm. Im Sommer dusche ich lieber, in der kalten Jahreszeit bade ich. Womit waschen sich andere Menschen die Intimzone? Ich nehme ganz gern das Haarshampoo. Was für den Kopf gut ist, kann für die Genitalien nicht schlecht sein. Eukalyptus-Badeöl lindert keine Erkältung, riecht aber gut.«

So ein Zeug kommt mir halt in den Sinn. Nie beim Duschen. Immer nur beim Baden in der Wanne.

Sommerhitze

Samstag, August 8th, 2009

Komischer Sommer dieses Jahr. Entweder es regnet oder die Tage sind furchtbar heiß.

Nun gut, ich leide zwar etwas unter der Hitze, aber die hat ja auch ihr Gutes. Denn wenn in unserer Kommune die Frauen bei diesen extremen Temperaturen splitternackt rumlaufen, dann kann man der Sonne die Hitzestrahlung doch locker verzeihen.

Das erinnert mich an das damals skandalöse Foto von John Lennon und Yoko Ono. Die zeigten sich ja der ganzen Welt als Nackedeis im Bett. Und warum auch nicht. Sie waren halt verliebt und hippiemäßig verrückt. Und außerdem: hätte die Yoko mit echtem Pelzmantel im Bett gelegen, da wären doch die Tierschützer auf die Barrikaden gegangen. Dann doch lieber nackig.

So, der Schweiß muss jetzt mal runter vom Körper. Ich geh mit den Mädels in die Wanne.

Chlor

Dienstag, Juli 28th, 2009

Ich gehe nicht sehr gern Schwimmen. Entspannt in der Badewanne liegen: ja. Aber in einem überfüllten Schwimmbad sich der Körperertüchtigung hingeben: nein, danke.

Heute entscheide ich natürlich selbst, was ich tue oder nicht tue. Früher allerdings wurde ich mehr oder minder gezwungen. Eltern: noch vor der Einschulung den kleinen Torsten ins Lehrschwimmbad geschickt. Schule: Schwimmen im Rahmen des Sportunterrichts. Freundin: »Lass uns doch mal ins Freibad gehen!« Na ja, die hatte dann letztendlich aber keinen großen Spaß dabei, weil nämlich ich keinen großen Spaß dabei hatte und ziemlich muffelig fast die ganze Zeit nur auf der Wiese herumlag. Wenigstens blieben mir aufgrund dieses Verhaltens weitere Freibadbesuche erspart.

Und heute wurden diese ganzen unliebsamen Erinnerungen ins Bewusstsein zurück befördert: ich schlug etwas im Duden Nr. 1, »Die deutsche Rechtschreibung«, nach.

Die weiß gebleichten Seiten rochen nach Chlor.