Archive for the ‘Prügel vom Windmühlenflügel’ Category

Vatertag

Donnerstag, Juni 2nd, 2011

Heute ist Vatertag, und was bedeutet das? Nun, jede Menge besoffener Männer auf den Straßen, egal ob Vater oder nicht. Hier grölen sie schon den ganzen Tag herum. Asoziales Pack. Mögen sie von meinen Windmühlenflügeln gepeinigt werden.

Bessere Baumwolle?

Samstag, Mai 7th, 2011

In einem Artikel von Utopia wird über die negativen Folgen des Baumwollanbaus für Natur und Mensch berichtet:
Die neue Nachhaltigkeit von H&M und Co.
Zitat: »Einige Unternehmen setzen jetzt auf ›Better Cotton‹. Klingt nach Bio, ist es aber nicht.«

Wenn man den erschreckenden Artikel liest, kann man wirklich nur eine einzige Konsequenz daraus ziehen: Konsumverzicht. Man muss ja schließlich auch nicht jeden Modetrend mitmachen und die Klamotten im nächsten Jahr wegschmeißen. Und eine Batterie von Kleiderschränken voller Anziehsachen ist völlig unnötig.

Utopia empfiehlt, weniger, aber dafür höherwertige und zeitlose Kleidung zu kaufen. Und am besten dann etwas mehr Geld auszugeben für aus Bio-Baumwolle hergestellte Sachen.

Die WELT 2008 und 2011: Atomkraft, ja bitte!

Sonntag, März 27th, 2011

Die konservative Tageszeitung WELT der Axel Springer AG hatte im Jahr 2008 versucht, die Argumente gegen Atomkraftwerke als »Mythen« zu verunglimpfen. Utopia.de blieb nach der Lektüre skeptisch und hat den Reaktor-Experten Christian Küppers vom öko-Institut in Darmstadt gebeten, seine Einschätzung zu den Pro-Atomkraft-Argumenten des Welt-Artikels zu geben.

Utopia-Artikel vom 23.03.2011.

Und trotz des Unglücks in Fukushima schürt WELT ONLINE nach wie vor die Angst vor einem Atomausstieg – mit dem »billigen« Argument, die Strompreise würden teurer werden.

WELT-Artikel vom 15.03.2011.

Jo! Und mit Atomkraft sind die Preise etwa nicht ständig immer nur teurer geworden? Stopfen sich die Großkonzerne denn nicht, wo es nur geht, die Taschen voll?

Die WELT bekommt für ihre großkapitalismus-freundliche Gesinnung hiermit Prügel vom Windmühlenflügel.

Gen-Mais: Nur ein Verbot schützt

Sonntag, Januar 9th, 2011



www.campact.de

Atomkraft jetzt abschalten!

Samstag, Januar 8th, 2011



www.campact.de

FreeMail-Newsletter abbestellen?

Freitag, Dezember 24th, 2010

Der Newsletter von Web.de nervt! Es gibt wenig Wissenswertes darin, aber dafür umso mehr Werbung und ständige dubiose Angebote.

Gerade aktuell: Eröffne ein Girokonto bei Postbank und erhalte eine 1,5-Terabyte-Festplatte umsonst! Wenn man sich die Sache näher anschaut, stellt man fest, dass das Konto aber regelmäßig genutzt werden muss, mindestens 1000 Euro monatlich eingehen müssen und und und. Da kaufe ich mir so eine Platte doch lieber selbst für 60 Euro oder so.

Also, was macht man mit solchen Newslettern, die einen nur nerven und von der Arbeit abhalten? Man bestellt sie ab, richtig. Bei Web.de ist das allerdings nicht möglich.

FAQ:
Wie kann ich den FreeMail-Newsletter abbestellen?
WEB.DE FreeMail ist für unsere Nutzer kostenlos. Eine Abbestellung des Newsletters ist daher nicht möglich – wir bitten um Ihr Verständnis.

Verständnis, hmm… Gut, ich verstehe ja, dass sich kostenlose Dienste irgendwie finanzieren müssen. Trotzdem habe ich auf diesen penetranten und für mich nutzlosen Newsletter keinen Bock.

Die Filter, die ich in meinem Web.de-FreeMail-Postfach angelegt hatte, haben wohl eine Zeitlang genützt, aber jetzt offensichtlich nicht mehr:
Absender enthält ‘neu@web.de’ E-Mail sofort löschen
Absender enthält ‘keineantwortadresse@web.de’ E-Mail sofort löschen

Tja, wenn gar nichts hilft, kann man ja immer noch den ganzen Account löschen. Schade, ich fand die recht preisgünstige SMS-Funktion ganz schön, denn eine SMS über die Computertastatur einzutippen ist für mich bequemer, als mit dem Mobiltelefönchen rum zu fummeln.

Schau ’mer mal. Jedenfalls bekommt Web.de jetzt erst mal Prügel vom Windmühlenflügel in Form dieses Blogartikels.

Bürger gegen die Atomlobby

Mittwoch, September 15th, 2010

In der Vergangenheit hat sich immer wieder gezeigt, dass die Avaaz-Organisation durch ihre Unterschriftensammlungen und Petitionen tatsächlich etwas bewirken kann. Vielleicht auch jetzt wieder im Falle der von der Bundesregierung geplanten Verlängerung der Atomkraftwerks-Laufzeiten.

Ich habe mehrere Sendungen im Fernsehen angeschaut, in denen Wissenschaftler, Ingenieure und ehemalige Politiker die Meinung vertraten, dass die Laufzeitverlängerung den Bau neuer alternativer Kraftwerke verhindert. Dabei gibt es zum Beispiel Windkraftwerke mit neuartigen Rotoren, die extrem viel Energie erzeugen können.

Fatal ist, dass Atomkraftwerke in Energieüberschussphasen nicht zeitweise abgeschaltet werden können, weil das erneute Hochfahren viel zu aufwändig und teuer wäre; statt dessen werden dann Windkraftwerke abgeschaltet. Logische Konsequenz müsste also eigentlich sein, die Atomkraftwerke nach und nach vom Netz zu nehmen und dafür gleichzeitig neue Alternativkraftwerke in Betrieb zu nehmen, da diese sich viel besser an den schwankenden Energiebedarf anpassen lassen.

Doch die Betreiber von Kernkraftwerken, also die großen Energieversorgungsunternehmen, machen bei Laufzeitverlängerungen Zusatzgewinne in Milliardenhöhe. Niedrigere Stromkosten für den Endverbraucher wird dies mit Sicherheit nicht bedeuten.

Die Zeit für uns Bürger, Druck auf die Regierung auszuüben, ist knapp: Die Bundesregierung will am 28. September 2010 ihr neues Energiekonzept beschließen. Wenn wir jetzt noch schnell genug unsere Opposition kundtun, könnte der Wille der Bürger die Atomlobby übertrumpfen.

Unterzeichnet deshalb bitte die dringende Petition – sobald Avaaz.org 100.000 Unterschriften gesammelt hat, sollen ganzseitige Inserate in deutschen Zeitungen geschaltet werden, um sicherzustellen, dass unsere Stimmen gehört werden.

Hier geht es zur Petition: Ausstieg jetzt.

Und hier sind weitere Informationen: Laufzeitverlängerung deutscher Kernkraftwerke

Beichthaus

Donnerstag, August 5th, 2010

Sünden beichtete man früher gewöhnlich in der Kirche. Wikipedia erklärt das näher:

»Die Beichte (lat. confessio; christlich auch Amt der Schlüssel) ist das mündliche Eingeständnis einer schuldhaften Verfehlung, gewöhnlich während eines Gesprächs unter vier Augen mit einem Beichtvater (die sogenannte Ohrenbeichte, Einzelbeichte oder Privatbeichte). … In christlichen Kirchen unterscheidet sich die Beichte dadurch von anderen Seelsorgegesprächen, dass sie auf eine formelle, meist sakramentale Sündenvergebung im Namen Christi hinzielt, gewöhnlich ausgedrückt mit den Worten Deine Sünden sind dir vergeben oder Ich spreche dich los von deinen Sünden

Und das Erzbistum München erklärt die Tatsache, dass man als Mensch zwangsläufig Fehler macht, sehr zeitgemäß:

»Unterschiedlich sind die Begabungen und Stärken der Menschen, unterschiedlich auch die Lebensbedingungen und Belastungen, denen sie ausgesetzt sind. Ihnen entsprechend ist auch die jeweilige Verantwortung und das Versagen des Einzelnen.«

Auf jeden Fall kann einen das Gewissen ganz schön plagen, wenn man nicht gerade ein durch und durch gewissenloser, egoistischer Mensch ist. Was ist zum Beispiel mit KiK-Gründer Stefan Heinig? Er nimmt anscheinend bewusst in Kauf, dass Näherinnen in Bangladesch zu so niedrigen Löhnen arbeiten müssen, dass sie außer Reis nichts zu Essen kaufen können, in Slums leben müssen und kein Geld für die Behandlung kranker Kinder haben.

Natürlich habe ich nicht selbst mit ihm gesprochen, deswegen kann ich persönlich nicht behaupten, dass es ihm tatsächlich an einem normalen, gesunden Gewissen mangelt. Aber nach der Darstellung in einer Sendung des ARD am 04. August 2010 kann man nicht umhin, genau dies anzunehmen.

Gut, Herr Heinig, Sie werden vermutlich nicht in die Kirche gehen. Sie können aber ihre Sünden auch hier beichten: Beichthaus. Sichtbar für die öffentlichkeit.

Newsletter-Seuche

Montag, August 2nd, 2010

Newsletter sind eine gute Sache, wenn man gelegentlich über wichtige Themen, günstige Software-Updates und Schnäppchen informiert werden will. Manche Firmen übertreiben es aber maßlos, weil sie einem auf Teufel komm raus irgendwelche Waren andrehen wollen.

Ganz oben auf meiner Negativliste finden sich Ashampoo und Pearl.

Ashampoo vertreibt Software anderer Hersteller unter eigenem Label, es wird dort aber wohl auch selber programmiert. Ihr Brennprogramm »Burning Studio« zum Beispiel gefällt mir sehr gut, weil es übersichtlich und einfach zu bedienen ist und sogar noch einen guten Cover-Editor dabei hat.

Pearl ist dieser Versandhandel, der Restposten, veraltete Software, Scherzartikel, Computerzubehör, Bürobedarf, Leuchtmittel und ich weiß nicht, was noch alles verkauft. Das aber zu teilweise sehr günstigen Preisen.

Wenn man aber von diesen beiden Firmen derart extrem mit Werbemails vollgeballert wird, dass man mehrmals in der Woche was von denen im Posteingang findet, dann nervt das einfach nur noch. Was erwarten die denn? Dass man – wie in einem Film von Loriot – irgendeine Ware, die man nicht wirklich braucht, gleich palettenweise einkauft, nur weil sie stark im Preis reduziert ist?

Dennoch scheue ich mich, diese Benachrichtigungen abzubestellen. Man hat ja immer Angst, vielleicht doch was zu verpassen. Auch wenn man in Wirklichkeit inmitten der ständigen Werbeflut äußerst, äußerst selten das wirklich hammermäßig ultrageile Angebot findet.

Diese Werbetypen. Sie haben uns Verbraucher fest im Griff.

Glas, das Material von morgen

Freitag, Juli 23rd, 2010

»Glas, das Material von Morgen!« lautet die überschrift einer Doppelseite im Prospekt eines Wuppertaler Küchenstudios.

Moment, Moment! Also, erst einmal wird »morgen« in diesem Zusammenhang kleingeschrieben – oder ist die Küche etwa am Morgen aus Glas, am Abend aber vielleicht plötzlich aus Holz? Zweitens, wieso soll Glas ein zukünftiges Material sein? Glas gehört schließlich zu den ältesten Werkstoffen der Menschheit.

Modern ist es allerdings, Oberflächen von Küchenmöbeln aus Quarzglas herzustellen. Dieses sieht sehr edel und glänzend aus, ist extrem hitzebeständig und gegen fast alle Säuren unempfindlich.

Aber putzen möchte ich in so einer Küche nicht.