Archive for the ‘Prügel vom Windmühlenflügel’ Category

Regenschirm aus Blech

Sonntag, Mai 12th, 2013

Kürzlich erzählte Vati mir, er sei ausnahmsweise mal, da es so stark geregnet hätte, mit dem Auto zum Krankenhaus gefahren, um Mutti zu besuchen. Ich weiß selbst nicht, warum ich darauf nichts erwidert habe. Ich war wohl einfach sprachlos.

Denn die Klinik ist ein paar hundert Meter von der Wohnung entfernt. Man muss, je nachdem, wie man geht, entweder eine oder zwei Fahrbahnen überqueren, geht noch ein bisschen einen bebäumten Gehweg entlang, und schon ist man da.

Und um so einen kurzen Weg zu Fuß bei Regen zurückzulegen, bieten sich ein Anorak mit Kapuze, zusätzlich meinetwegen wahlweise eine Mütze oder ein Hut und nicht zuletzt ein guter alter Regenschirm an. Alle diese Utensilien dürften sich auch im Haushalt meiner Eltern finden lassen.

Doch dieser Mann fährt mit dem Auto, unfassbar! Und ich erwachsener Depp sage noch nicht mal was, noch unfassbarer!

Unser Wasser ist keine Ware!

Freitag, April 19th, 2013


Unser Wasser ist keine Ware!

Monsanto gegen Mutter Erde

Donnerstag, April 18th, 2013

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Avaaz meldet: »Es ist unfassbar, doch Monsanto und Konsorten schlagen wieder zu. Die profitgierigen Biotech-Firmen wollen die alleinige Kontrolle über das Saatgut haben – die Quelle unserer Nahrung. Alltägliche Obst- und Gemüsesorten, wie Gurken, Broccoli und Melonen, wollen sie patentieren und Züchter quasi dazu zwingen, sie für das Saatgut zu bezahlen oder eine Anklage zu riskieren, wenn sie es nicht tun.«

Klicke den oben genannten Link an und unterzeichne den Appell! Ziel sind zwei Millionen Unterschriften, wir sind schon nah dran!

Zeitumstellung

Sonntag, März 31st, 2013

Wann wird endlich diese lästige, so gut wie sinnfreie Sommerzeit abgeschafft? Ich muss bei jeder Zeitumstellung immer überlegen, ob die Uhr jetzt eine Stunde vor oder nach gestellt werden muss. Sämtliche Uhren, die sich nicht selbst anpassen, muss man umstellen. Öffentliche Uhren, zum Beispiel an Rathäusern oder Kirchen, werden manchmal erst nach Tagen oder Wochen korrigiert. Die Unternehmen des Personennah- und -fernverkehrs müssen ihre Fahrpläne wechseln.

Und das wegen einer angeblichen Energieeinsparung von null Komma null irgendwas Prozent? Da lässt sich an anderen Stellen sicherlich mehr einsparen. Oder um es abends eine Stunde länger hell zu haben, weil man sommertags doch so gern bis in die Puppen beisammen im Garten sitzt? Na, ich finde es bei Schummerlicht und Kerzenschein gemütlicher.

So, mir wurde also heute eine Stunde geraubt, und ich muss jetzt reinhauen. Tschö.

Machenschaften

Donnerstag, März 28th, 2013

Als Blogger muss man genau darauf achten, was man schreibt und vor allem, wie man es schreibt. In Blogbeiträgen angegriffene Unternehmen sind halt bisweilen sehr abmahnfreudig.

Heute schreibe ich über eine Europäische Firma, die Webdesign-Dienstleistungen verkauft.

Geworben, zumindest beim Erstkontakt, wird mit der kostenlosen Erstellung einer Website. Sie soll sich durch Verlinkungen/Werbung tragen. Erst später wird der Interessent informiert, dass nach der Erstellung eine monatliche Gebühr für Hosting und Pflege erhoben wird. Diese beträgt 150 Euro (manchmal werden auch 170 Euro genannt).

Das sind also 1800 Euro oder mehr pro Jahr! Für einen solchen Betrag – aber nur als einmalige Bezahlung für die Erstellung, nicht als Jahresgebühr – würde man bei wohl jeder professionellen Webdesign-Agentur einen fetten Webauftritt bekommen!

Und gehört habe ich sogar von Vierjahres-Verträgen, wodurch sich die Kosten für die Website auf 8160 Euro summieren würden. Das ist alles andere als ein marktüblicher Preis. Denn das Webhosting an sich bei jedem x-beliebigen, seriösen deutschen Hoster schlägt nur mit rund 100 Euro pro Jahr zu Buche (bei Standard-Leistungsumfang).

Weitere Informationen:
www.kanzleikompa.de
netzpolitik.org

Natürlich sind viele Gegendarstellungen zu den Negativberichten im Netz zu finden. Ob diese lobhudelnden Artikel tatsächlich von unabhängigen Bloggern oder zufriedenen Kunden stammen, mag jeder selbst entscheiden.

Gewissen

Dienstag, März 26th, 2013

»Nein, ich habe kein schlechtes Gewissen. Würde ich es nicht tun, täte es jemand anders.«

Unerlaubte Vodafone-Werbeanrufe

Donnerstag, Februar 28th, 2013

Als hätte man nicht schon genug um die Ohren, wird man bisweilen auch noch von Call-Center-Tussis belästigt. Momentan ist Vodafone sehr aufdringlich. Sie haben mich mehrmals angerufen, obwohl ich beim ersten Anruf schon mein absolutes Desinteresse kundgetan habe. Die angezeigte Rufnummer lautet: 015223827019. Ich blockiere diese Nummer jetzt über meine FRITZ!fon-Software (ISDN-Karte im Computer). Trotzdem geht mir so ein wett­bewerbs­recht­lich unerlaubtes Verhalten auf die Nerven, und ich habe den Vorfall heute an die Wettbewerbszentrale gemeldet (wettbewerbszentrale.de).

Übrigens hat ein Freund von mir letztes Jahr nur Ärger mit diesem Sauhaufen Unternehmen gehabt. Er ist von einer Wohnung in eine andere im selben Mietshaus gezogen, und Vodafone hat es über Monate nicht auf die Reihe gekriegt, den Anschluss in der neuen Wohnung betriebsbereit zu stellen. Nach Kündigung und beinahe einem Rechtsstreit ist mein Kumpel jetzt wieder bei T-Online, und da läuft es. Einzelheiten weiß ich nicht mehr.

Ich selber, wer es wissen will, bin schon lange bei Versatel, die liegen in den Zuverlässigkeits- und Verbindungs-Statistiken sehr gut, der Support ist gut, und als einmal mein ADSL-Modem kaputt war (vor Jahren), habe ich umgehend ein neues zugeschickt bekommen. Und darüber hinaus lassen sie einen schön in Ruhe. Läuft also.