Archive for the ‘Prügel vom Windmühlenflügel’ Category

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Dienstag, Dezember 20th, 2011

Und wieder mal sind Spam-Mails/Junk-Mails in Umlauf, welche behaupten, mit dem PayPal-Konto stimme etwas nicht. Bitte nicht auf die darin enthaltenen Links klicken, sondern die E-Mail löschen und am besten an Dienste wie Spamcop.net melden.

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Weihnachtsfrau

Montag, November 21st, 2011

Warum ist der Weihnachtsmann eigentlich ein Mann, eine Art Vaterfigur? Ein fetter, bärtiger Typ, der ständig Erwartungen an die Kinder hat und verlangt, dass sie immer brav sind, nie eine eigene Meinung haben und niemals aufmucken? Ein patriarchalischer Archetypus; mit einer gewissen Güte vielleicht, ja, aber auch mit viel Strenge. Statt Geschenken gibt es für unartige Kinder die Rute. Immer schön den Hintern versohlen, damit sie sich der Macht der Erwachsenen beugen.

Nein, ich will das nicht mehr, ich will keinen Weihnachtsmann mehr, ich will eine Weihnachtsfrau. Eine gütige Mutter, eine gefühlvolle Dame, die meine Wünsche versteht, die mich in den Arm nimmt und mich nicht bestraft, wenn ich mal nicht nach der Pfeife irgendwelcher Machtfuzzis tanze. Die mich nicht verkloppt, bloß weil ich mich weigere, mich unsinnigen Konventionen zu beugen. Die mich bedingungslos liebt, wie ich bin, und weil ich so bin, wie ich bin.

»Mutter ist das Wort für Gott auf den Lippen und in den Herzen von kleinen Kindern.«
(William Makepeace Thackeray, 1811-1863, englischer Dichter)

Wie viele Sklaven arbeiten für dich?

Sonntag, November 20th, 2011

… Eine Frage, die mich neugierig machte. Darauf gestoßen bin ich durch den RSS-Feed von grafiker.de.

Zitat: Ohne, dass wir es bewusst wahrnehmen, müssen für unsere Lebensstandards andere Menschen hart arbeiten.

Grafiker.de wiederum verweist auf die Website von Slavery Footprint. Sehr interessant und interaktive gestaltete Website! Und man kann einen Test machen, wie viel der eigene Konsum zur Ausbeutung von Menschen beiträgt.

Sich wehren gegen Call-Center-Spam

Samstag, November 19th, 2011

Werdet ihr auch manchmal von Call-Center-Agents (wie es im Neudeutschen gern heißt), also Telefonzentralen-Mitarbeitern angerufen? Die euch staatliche Förderungen, Steuerersparnisse und lohnende Geldanlagen verkaufen wollen? Oder behaupten, ihr hättet bei einem Gewinnspiel gewonnen? Oder die euch einfach nur ausfragen wollen und sich als Angestellte irgendeiner statistischen Behörde ausgeben?

Es kann lästig werden. Und manchmal versteht man den Namen des Unternehmens nicht, in dessen Auftrag sie anrufen. Oder sie nennen ihn einfach gar nicht.

Oder der Anrufbeantworter ging dran, aber es wurde nichts aufgesprochen, sondern wortlos aufgelegt. Doch wie findet man heraus, wer denn eigentlich angerufen hat, falls eine Rückwärtssuche ergebnislos bleibt?

Nun, indem man diese Website besucht: www.tellows.de, denn hier teilen Menschen, die von dubiosen Leuten angerufen worden sind, ihre Erfahrungen mit. So hat man dann im schlimmsten Fall, also bei Dauerbelästigung/Telefonterror desselben Anrufers, die Möglichkeit, mit Hilfe der herausgefundenen Daten die Bundesnetzagentur einzuschalten.

Gute Sache, dieses tellows, finde ich! Und die Sackmühle verteilt für unerwünschte und darüber hinaus ja auch unerlaubte Telefonwerbung (Kaltanrufe) reichlich Prügel mit dem Windmühlenflügel.

Global, regional, scheißegal

Sonntag, November 13th, 2011

Hier wollte ich mal über die Verbraucherverarsche mit den ach so regionalen Lebensmitteln schreiben. Denn wie kann zum Beispiel Milch aus Schleswig Holstein, die hier in Nordrhein-Westfalen verkauft wird, ein regionales Produkt sein? Oder die Zutaten zu Produkten stammen gar nicht aus der Region, sondern werden hier nur weiter verarbeitet.

Das Umweltgewissen der Käufer wird missbraucht, um umweltschädliche Produkte (umwelt­schäd­lich wegen der langen Transportwege) trotzdem an den Mann oder die Frau zu bringen.

Wie eingangs gesagt: ich wollte über diese Dinge schreiben – aber das ist schon eine Weile her, und jetzt habe ich keine Lust mehr. Außerdem wäre es heuchlerisch. Denn wenn ich den mahnenden Zeigefinger erhebe, müsste ich selbst erst einmal bei Bauern hier vor Ort einkaufen statt im Supermarkt.

Nazi-Dreck im Briefkasten

Samstag, November 5th, 2011

Heute hat sich die NPD erdreistet, ein extrem ausländerfeindliches Flugblatt in unseren Briefkasten zu werfen. Anlass ist der geplante Neubau einer Moschee hier in Remscheid, die sich in schlechtem Zustand befindet. Einen Muezzinruf soll es nicht geben; insofern dürfte sich eigentlich kein Bürger gestört fühlen, jedenfalls nicht mehr als durch das Bimmeln der Rathaus- oder Kirchenglocken.

Doch die NPD lässt auf ihrem Flugblatt eine Hasstirade gegen Muslime und überhaupt gegen alle nichtdeutschstämmigen Menschen, die in Deutschland leben, los.

Moscheen und Minarette werden als »fremdländische Machtsymbolik« und »Landnahme auf fremdem Territorium« bezeichnet. Weiter heißt es, 25 Prozent der in Nordrhein-Westfalen lebenden Menschen hätten eine nichtdeutsche Abstammung. Der flüchtige Leser könnte (und soll bestimmt) nun den Schluss ziehen, diese 25 Prozent seien alles Muslime, die Deutschland durch den Bau von Moscheen unter­wandern wollen.

Hier wird ganz bewusst Angst geschürt vor einer angeblichen Gefahr, die überhaupt keine ist – muslimische Mitbürger wollen schließlich nur ihren Glauben leben. Und diese Religions­freiheit sichert ihnen das deutsche Grundgesetz in Artikel 4 ausdrücklich zu: »Die ungestörte Religions­ausübung wird gewährleistet.«

Ferner ist in dem Flugblatt (in einem weiter gefassten Zusammen­hang) verallgemeinernd die Rede von Ghettobildung, Kriminalität und Verwahrlosung durch nichtdeutsche Bevölke­rungs­schichten. Der Gipfel des Ausländer­hasses, und zwar in Form einer Verunglimpfung der türkischen Sprache, ist (als Computergrafik) ein umgestaltetes Stadtausgangsschild, das nun nicht mehr »Remscheid« heißt, sondern »Rümschüd«.

Traurig, dass eine Partei, die solch ein widerwärtiges Hass-Gedanken­gut verbreitet und offen­sicht­lich am liebsten alle nicht­deutschen Menschen aus Deutschland entfernen würde, immer noch nicht verboten worden ist.

»Aus Liebe zu Deutschland« ist der Slogan der NPD. Diese Liebe sollte aber auch unbescholtene, friedliche Einwanderer mit einschließen.

Die Fotoalben in Fa(r)cebook

Montag, September 26th, 2011

Also, ich schaffe es doch einfach nicht, in Facebook ein Foto zu einem bestehenden Album hinzuzufügen. Es wird hochgeladen, eine Meldung erscheint, dass der Upload geklappt hätte, tja und dann ist da aber nichts.

Oder von einem Album ins andere verschieben: Fehlanzeige. Löschen ging wenigstens. Vielleicht bin ich zu müde, vielleicht schnallen es andere Leute besser als ich, aber die Benutzerfreundlichkeit und Übersichtlichkeit von Farcebook sind unter aller Sau.

Na ja, jedefalls wieder mal ein Grund mehr für mich, Facebook zu hassen. Google wird mit Google+ nach der Betaphase hoffentlich so einige Dinge besser auf die Reihe gekriegt haben als dieser Zuckerberg-Heini mit seinem Fuckbook.

Männer, die im Stehen urinieren

Dienstag, September 20th, 2011

Es gibt sie tatsächlich immer noch: Männer, die es für unmännlich halten, im Sitzen Wasser zu lassen, und die sich weigern, sich hinzusetzen.

Nach meinen Beobachtungen sind dies allerdings alles Geschlechtsgenossen, die nicht selber zu Hause putzen. Lieber muten sie ihrer Ehefrau oder Lebensgefährtin zu, das Klo, den Boden und die Kacheln an der Wand zu schrubben.

Ganz schlimm finde ich, wenn Handtücher in so manchem Badezimmer direkt neben dem Klo hängen. Also, ich würde mir, nachdem passionierte Standpinkler der Toilette einen Besuch abgestattet haben, mit so einem Handtuch nicht gern das Gesicht abtrocknen wollen. Noch nicht mal die Hände.

Und noch einen Nachteil gibt es, wenn man im Stehen uriniert: Es fallen immer mal Schamhaare auf den Toilettenrand. Auch das ist beim Putzen ein zusätzlicher Ekelfaktor.

Na ja, das Urinieren im Stehen wird den Paschas unter den Männern wohl nicht auszutreiben sein. Sie scheuen ja auch die Anschaffung einer Geschirrspülmaschine. Klar. Die Frau spült ja.

Begrenzter Zugang zu Ihrem Pay–Pay Konto

Donnerstag, Juli 21st, 2011

Ach ja, die Spammerarschgeigen, sie denken sich immer neuen Mist aus. Kürzlich bekam ich mal wieder eine »Warnmeldung«, die angeblich von PayPal stammen sollte. Der Absender lautete aber no.reply@paypal-de.de. Aha. Nur: paypal-de ist mit Si­cher­heit nicht das echte PayPal.

Der Betreff war auch gut: Warnung! Zur Zeit haben Sie nur begrenzten Zugang zu Ihrem Pay–Pay Konto [CDXFO007]. Was, bitte schön, ist denn ein »Pay–Pay Konto«?

Ähnliche Meldungen vom echten PayPal kann es tatsächlich geben, nämlich wenn bei einer Transaktion irgendetwas nicht so funktioniert hat, wie es sollte. Dann sperrt PayPal vorsichts­halber das Konto, bis man sich mit denen in Verbindung setzt, die An­gelegen­heit klärt und das Konto mit neuem Passwort wieder freischalten lässt. Diese Vorgehensweise ist natürlich völlig im Sinne der Sicherheit.

Und gerade diese Vorsichtsmaßnahmen nutzen nun die Schpämmer aus. Man soll dann auf einen verschleierten Link klicken, der angeblich zu PayPal führt, aber man landet dann ganz woanders (von mir in gesperrter Schrift gesetzt, damit kein echter Link erzeugt wird):

h t t p : / / m e i n – k o n t o n u m e r – b a n k . c o m

Die Website ist quasi leer, es erscheint nur die »Apache 2 Test Page« (die anzeigt, dass eine Website angelegt, aber noch kein Inhalt erstellt wurde). Wer steckt hinter der Domain? Eine Anfrage bei einem Whois-Dienst brachte Folgendes zu Tage:

Whois Search Results

Domain Name: mein-kontonumer-bank.com
Registrant:
Contact Privacy Inc. Customer 0128309703
96 Mowat Ave
Toronto, ON M6K 3M1
CA

Der Name ist doch ein Witz: »Contact Privacy Inc.«! Übersetzt ungefähr: Kontakt-Privatsphäre AG. Lustig sind die Spamheinis ja, das muss man ihnen lassen!

Panzer, Profit, Politiker

Samstag, Juli 9th, 2011

Von Deutschland solle nie wieder ein Krieg ausgehen, hieß es nach dem Ende der grausamen Naziherrschaft und bei dem Aufbau der deutschen Demokratie.

Der Verkauf von deutschen Waffen unterstützt jedoch kriegerische Handlungen. Und ist es etwa moralischer, zwar nicht selbst zu morden, aber mit dem Töten in anderen Ländern Geld zu verdienen? Warum beschränken sich Deutschlands Industrie und Politik nicht auf den Export von friedlicher Technologie?

Nun sollen 200 Panzer nach Saudi-Arabien verkauft werden – ein Land, in dem die eigene Bevölkerung unterdrückt wird.

Einfach unfassbar! Die Skandale der amtierenden deutschen Regierung reißen einfach nicht ab! Was wollen die sich denn noch alles erlauben?

Bei Campact könnt ihr einen Appell zum Stopp dieses Waffengeschäftes unterzeichnen:
http://www.campact.de/waffen/sn1/signer



Kampagne: Panzer-Export nach Saudi-Arabien stoppen