Archive for the ‘In Mühlen wohl fühlen’ Category

Im falschen Blog

Mittwoch, Mai 16th, 2012

Manchmal glaubt man, im falschen Film oder im falschen Märchen zu sein. Oder im falschen Körper. Oder im falschen Blog. Die letzten beiden Beiträge hätten sicherlich genauso gut oder besser in mein geschäftliches Blog gepasst, aber das war in den letzten Tagen gewissermaßen eine Baustelle. Denn ich war dabei, die Blogsoftware zu wechseln.

Doch ab jetzt geht es hier in der Sackmühle wieder privater zu. Obwohl die sachlichen Themen eigentlich mehr Besucher bringen. Hm. Manchmal ist man echt in der Zwickmühle, um bei der Mühlen-Thematik zu bleiben. Und meine CD-Spieler-Mühle dudelt und nudelt gerade Portishead, diese Band, die so langsam und melancholisch spielt.

Manchmal brauche ich solche Mucke, zum Beispiel auch so was wie das alte depressive Zeug von The Cure oder Joy Division oder Echo and the Bunnymen. Ach ja, oder Swans. Lange nicht gehört. Aber Portishead passt momentan am besten.

nPage: Homepage-Baukasten in schlecht

Samstag, Mai 12th, 2012

Manche von euch wissen, dass ich diese ganzen Homepage-Baukästen echt nicht ab kann. nPage zum Beispiel. Man kann bei diesem Hosting-Service kostenlosen Speicherplatz bekommen und hat eben gleich so einen Baukasten dabei. Aaaaaaber:

  1. Du hast dann jede Menge Werbung auf deinen Webseiten.
  2. Die Seitenvorlagen sind zum großen Teil grottenschlecht (in Bezug auf Standardkonformität, Suchmaschinenfreundlichkeit und – meiner Meinung – Gestaltung).
  3. Du kannst den Quellcode nicht bearbeiten.
  4. Du hast keinen eigenen Domainnamen.

Nun gut, für eine eigene Domain und sogenannte »Premium-Funktionen und Premium-Designs« kann man das Konto aufstocken von kostenfrei nach kostenpflichtig. Der Preis: 60 Euro pro Jahr.

Hallo? Dafür kann ich doch locker bei jedem normalen Webhoster massig Speicherplatz inklusive Domain anmieten. Und bei einigen ist sogar ein CMS oder Blogsystem vorinstalliert, das man nur zu aktivieren braucht (Joomla!, WordPress, Serendipity, …) – falls man nicht in der Lage ist, selbst ein CMS hoch zu laden und zu installieren.

Na ja, ich bin halt immer neugierig und probiere ganz gern mal so einen Schrott aus. Alternative zu nPage: Jimdo. Das ist ganz gut zu bedienen, hat hübschere Templates und keine nervende Werbung (außer einem Hinweis auf deren eigenes Angebot). Aber auch hier gilt: will man aufstocken, kostet es 60 Euro pro Jahr für die Pro-Version oder gar 180 Euro für die Business-Version.

Die Sackmühle läuft übrigens auf einem selbst installierten WordPress bei webhoster.de AG und das Design ist Marke Eigenbau. Geht doch.

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Spät genug

Dienstag, Mai 8th, 2012

So, spät genug jetzt, Mitternacht nämlich. Ich mache heute nix mehr, jedenfalls keinen Blogartikel schreiben. Mal sehen, ob ich noch einen interessanten und möglichst gruseligen Film auf DVD finde, den ich noch nicht gesehen habe und mir anschauen könnte. Ansonsten: noch ein Computerspielchen und dann bettwärts. Keine Chance also für euch, heute hier jetzt noch was Interessantes zu lesen. Pech gehabt. Tut mir Leid. Verzeihung. Vielleicht morgen wieder. Oder ihr stöbert einfach im Archiv. Tschüss. Nacht.

Immer wieder Anfragen

Mittwoch, April 25th, 2012

Immer wieder werde ich angeschrieben von irgendwelchen Menschen, die irgendwas mit mir aushandeln wollen und in irgendeine Geschäftsbeziehung mit mir, Torsten Sackmüller, treten wollen. »Ihr Blog ist uns positiv aufgefallen«, schreiben sie, und sie haben so wundervolle Ideen wie:

  • Linktausch.
  • Gastartikel bei mir einstellen.
  • Ich soll für andere was schreiben.
  • Oder wat weiß ich, wat noch alles.

Ich sag’s jetzt noch mal, in so arrogantem Tonfall, wie es nur geht: Ich bin an dem Scheiß nicht interessiert, denn:

  • Ich verlinke nach eigenem Gutdünken.
  • Ich bin selbst des Schreibens fähig.
  • Ich habe keinen Bock, für andere aktiv zu werden.
  • Ich find’s geil, rotzfrech »Nö!« zu sagen.

Ich weiß, ich weiß, es geht um Suchmaschinengedöns und so. Die Thematik ist mir nicht fremd, auch wenn es sich so anhört. Aber trotzdem. Kein Interesse. Na gut, für sehr, sehr viel Geld schon.

Die Sackmühle lebt!

Mittwoch, April 11th, 2012

Ich habe Wünsche ans Universum gesendet, Affirmationen und Visualisierungen durchgeführt, getrommelt, getanzt und hundertmal am Tag laut gesprochen: »Es geht der Sackmühle von Tag zu Tag in jeder Hinsicht immer besser und besser«, und nun ist die Sackmühle wieder gesund und lebendig wie nie zuvor! – Na schön, es kann auch sein, dass ich einfach eine Domainübertragung zu einem anderen Webhoster beantragt habe.

Als ich noch Kind war, hat meine Mutter immer zu mir gesagt: »Es wird alles wieder gut.« Das bezog sich eher auf kleine Knieverletzungen, wenn ich mal hingefallen war. Die Sackmühle gab es damals noch nicht. Und ich war noch kein Zyniker, sondern ein anständiges Kind.

Die Sackmühle ist ein Wohnplatz!

Mittwoch, April 11th, 2012

Es ist schier unglaublich, aber die Sackmühle ist nicht nur ein virtueller Ort bzw. ein Blog, sondern auch ein sogenannter Wohnplatz in Leutkirch im Allgäu!

Screenshot: Wikipedia, Leutkirch

Quelle: Wikipedia

facebook.com/sackmuehle

Freitag, März 23rd, 2012

Heute bin ich, Torsten Sackmüller, der glücklichste Sack Müller der Welt. Denn aufgrund der zwanzig lieben Menschen, denen die Facebook-Seite der Sackmühle gefällt, darf sie nun eine schön einfach zu merkende Adresse, in Fachkreisen Vanity-URL genannt, tragen: facebook.com/sackmuehle.

Danke, Freund(inn)e(n)!

Ja, was hätte ich denn ohne euch tun sollen?!

Von den Schlagworten befreit

Montag, März 19th, 2012

So, ich habe alle Schlagworte oder Schlagwörter, oder wie sie korrekt heißen, hier im Blog gelöscht. Und mich damit von dieser Last befreit. Wer braucht schon Schlagworte. Schwachsinn.

Von vielen Dingen will ich mich befreien dieses Jahr. Und habe letztes Jahr schon damit angefangen. Bücher verschenkt. Spiele verkauft. Zeitschriften weggeschmissen. Und dieses Jahr: alte Computer zum Wertstoffhof gebracht. Und immer noch ist zu viel Zeug in meiner Wohnung. Zu viel altes Zeug in meinem Leben.

Kinders, ich freue mich schon richtig auf den Tod. Freier kann man ja wohl nicht sein als vom Leben befreit. Gut, dauert bestimmt noch ein bisschen und ich habe bis dahin auch noch so einiges vor.

Alles soll schlanker und leichter und einfacher und übersichtlicher werden.

Google-Bildersuche

Freitag, Dezember 30th, 2011

In meinen Blogstatistiken sehe ich, dass oft Leute durch Googles Bildersuche auf die Sackmühle stoßen. Mich macht das immer ein kleines bisschen traurig. Natürlich gibt es ab und zu auch Bilder in den Blogartikeln. Ich bin ja schließlich ein visueller Mensch – als Medienverunstalter Bild und Ton, Freizeitpinselschwinger und Hobbyfotografeur.

Aber bin ich nicht eigentlich noch viel eher ein sprachlicher Mensch? Gerade deswegen blogge ich ja. Und schreibe weit mehr Gedichte oder Kurzprosa als ich Bilder male. Interessant in diesem Zusammenhang: mit fünf Jahren konnte ich bereits gut lesen, aber meine Buntstiftzeichnungen waren für die Tonne.

Doch viele Menschen suchen nicht nach Texten, sondern nach Bildern, besonders Fotos. Oder fotografieren selbst. Es gibt mit Sicherheit mehr Personen, die fotografieren, als solche, die Belletristik schreiben. Warum ist das so? Wo doch die Sprache uns so sehr vom Tier unterscheidet.

Denn malen können zur Not auch Tiere. Zumindest malende Katzen soll es ja geben. Wenn ich ihre Erzeugnisse auch eher als Müll bezeichnen würde denn als Kunst. Und ich kann mir auch fotografierende Affen vorstellen.

Dichtende Affen weniger.

Fröhliche Weihnachten

Sonntag, Dezember 25th, 2011

Schöne Weihnachten allen, denen etwas daran liegt. Mir nicht. Ich finde zwar Jesus Christus einen coolen Typen, der saugute Sachen gesagt, Ausbeuter angeprangert und immer zu den einfachen, aber gutherzigen und ehrlichen Leuten gehalten hat. Diese Einstellung gefällt mir total gut.

Aber ich verstehe nicht so recht, warum man zweitausend Jahre lang so einen Kult betreibt. Noch zumal Jesus die Menschen aufgefordert hat, gleiche Werke zu vollbringen wie er selbst, wenn nicht gar größere. Er hielt sich also nicht für etwas Besonderes, sondern sein Ziel war es, den Menschen deutlich zu machen, dass jeder etwas für sich und die Welt tun kann und sollte. Jedenfalls verstehe ich das so, wenn ich die Evangelien lese.

Nun gut, ich will hier keine theologischen Auseinandersetzungen anzetteln, die ja eh zu nichts führen. Statt dessen wünsche ich euch allen fröhliche Weihnachten, egal was sie für euch bedeuten. Und wenn ihr auch nur die kleinste Möglichkeit seht, irgendwas in eurem Umfeld wenigstens ein bisschen zu verbessern, gesünder zu machen (im weitesten Sinne): haut rein!