Archive for the ‘Dinkel im Winkel’ Category

Flyer

Montag, März 5th, 2012

Da hat doch heute ein neuer Kommentator zu zwei Artikeln je einen Kommentar geschrieben. Erst mal danke schön, ich freue mich immer über neue Leser oder Kommentatoren.

Und natürlich bin ich dann auch schon mal neugierig, auf welche Website verwiesen wird. Ihr wisst ja vielleicht, dass ich es erlaube, einen Link zu setzen, der übrigens auch ein Follow-Link ist. In diesem Fall wurde auf eine Online-Druckerei bzw. deren Shop verwiesen.

Und das ist völlig in Ordnung so. Denn ich habe im Normalfall nichts dagegen, wenn jemand in meinem Blog auf eine kommerzielle Website verlinkt, solange er oder sie auch tatsächlich etwas zum Artikel Passendes geschrieben hat – es sich also nicht einfach nur um Spam handelt.

Den Online-Shop habe ich also mal näher beäugt. Er ist in himmelblau und knallrot gestaltet, wirkt aber dabei doch seriös und ist darüber hinaus einfach zu bedienen. Die Preise liegen im Normbereich, andere Online-Druckereien haben ganz ähnliche Preisgestaltungen. Leider kann ich zur Qualität und zum Service nichts sagen, weil ich noch nichts dort bestellt habe. Ich kannte ja den Shop vorher noch gar nicht.

Im Laufe des Jahres werde ich aber wohl Flyer drucken lassen, die man auch in gutem alten Deutsch Flugblätter oder Handzettel nennt. Dann kann ich die Druckerei ja mal ausprobieren. Sie heißt »print24« und hier ist die Webadresse:

http://print24.com/de/

Grumpy wizards make toxic brew for the evil Queen and Jack

Montag, März 5th, 2012

Jau, eine Wahnsinns-Artikel-überschrift, und dazu auch noch in englischer Sprache. Aber ich will nur mal eine Schrift ausprobieren, die mir auf den ersten Blick ganz gut gefallen hat. Ich hätte auch schreiben können:

The quick brown fox jumps over the lazy dog.

Demnächst vielleicht mehr zu dem Typo-Thema. Oder auch nicht. Kommt auf meinen Lustpegel an. Also, wegen Lust zum Schreiben und so.

Sünderlein

Sonntag, März 4th, 2012

»Wir sind alle kleine Sünderlein, ’s war immer so, ’s war immer so …«, so lautete ein alter Schlager, vielleicht war es ein Karnevalsschlager.

Ach, warum lasse ich immer den Kaffee kalt werden? Das ist doch eine Sünde. So ein teurer, leckerer Kaffee. Und dann kalt werden lassen. Was soll das? Wo soll das hinführen? Wohin soll das führen?

Ist mein Artikel zu lang, ist er zu kurz? Was ist kurz? Ein Minirock, ja klar, aber das meinte ich jetzt nicht.

Und gerade hat die Rechtschreibprüfung meines E-Mail-Programmes das Wort »Pfefferminztee« in »Pfefferminitee« verschlimmbessern wollen. – Hä?!?

Da fällt mir jetzt echt nichts mehr zu ein. Höchstens eine kleine Skizze.

Pfefferminitee

Ich soll schöne

Freitag, März 2nd, 2012

Ich soll schöne Dinge schreiben? Der Erbauung dienen, die spirituelle Weiterentwicklung vorantreiben oder auch nur zur Belustigung, zum Amüsement beitragen? Ich soll dich unterhalten, dich fordern, fördern, dir alles Gute dieser Welt zukommen lassen?

Scheiße, nein, das können andere besser.

Ich soll dich verwirren, dein Weltbild durcheinander bringen, dich anekeln, mich einen Scheiß um deine Spiritualität kümmern? Ah … klingt gut für mich. Ich will’s versuchen.

Nimm dich nicht so ernst. Nimm mich nicht so ernst. Nimm die Sackmühle nicht so ernst. Nimm das Leben nicht so schwer. Es geht ja vorbei.

Ziehen

Freitag, März 2nd, 2012

Zieh mich in die Hölle
Ziehe mich wohin du willst
Schubse mich
Stoße mich die Treppe hinunter
In den Abgrund in die
Unterwelt

Wo die Dämonen auf mich lauern
Und die Teufel nach mir lechzen
Die Ungeheuer mich vernaschen wollen
Die Scheißhöllenscheißdrecksdämonenscheißviecher mir an die
Wäsche gehen wollen
Verdammt

Und zieh mich hinunter hinab
Du höllisches Weib
Du gemeine Sau die nur das Beste
Für mich will
Den Kot den Dreck den Mist ja du sorgst
Du sorgst für mich du sorgst dich um mich

Du Vamp
Du Vampir
Du Hure
Du Sau
Du Scheißmissgeburt aus der Hölle
Himmel wie ich dich liebe

Mein Körper

Freitag, März 2nd, 2012

Mein Körper flüstert mir zu:
»Füttere mich
Mit Süßigkeiten
Mit fettem Zeug
Mit Scheißdreck
Damit ich dick werde
Die dünnen Zeiten sind vorbei
Sie seien vorbei
Sie sollen für immer vorbei sein
Und nie
Nie
Nie
Niemals
Wiederkommen.«

Heute will ich

Freitag, März 2nd, 2012

Heute will ich mal wieder ein bisschen
Unsinn schreiben
Und Zinn schreien
Uns in Schweinen
Schreinereien
Leihen
Leise weihen weinen
Ja die Melancholie
Die Melancholie
Die Melala die Mela
Nie
Melancholie
Melatonin
Melamin
Meine Fresse ich will doch nur
Ein bisschen
Schwachsinn
Schrei
Ben

Es ist nicht gut

Freitag, März 2nd, 2012

Es ist nicht gut
Morgens unausgeschlafen zu sein
Tagsüber wenig leistungsfähig zu sein
Ständig müde zu sein
Und sein Pensum nicht zu schaffen

Es macht keinen Spaß
Ein Müßiggänger zu sein
Nichts getan zu kriegen
Abgeschlafft herumzuliegen
Und unnütze Gedanken zu haben

Es ist blöd
Nichts auf die Reihe zu kriegen
Weil man am Tag davor
Gefeiert hat geeiert hat gereihert hat
Den Tag vertrödeln ist blöd echt blöd

Forschungsmagazin kostenlos

Dienstag, Februar 28th, 2012

Wer sich für Wissenschaft und Forschung interessiert, für den dürfte die Website der Max-Planck-Gesellschaft eine gute Informationsquelle sein. Und man kann sich das vierteljährlich erscheinende Magazin sogar kostenlos bestellen. Um Papier und Transport zu sparen, kann man es sich als PDF-Datei herunter.

http://www.mpg.de/mpForschung

Süßer

Sonntag, Februar 26th, 2012

Ich habe gerade so einen verdammten Heißhunger auf etwas Süßes gehabt. Leider befand sich keine Schokolade in meinem Haushalt, keine Pralinen waren zu finden und weder Kuchen gab es noch Torte noch Plätzchen.

Immerhin fand ich einen Vanillepudding mit Sahne im Kühlschrank. Kein Bioprodukt, sondern herkömmlich, und das heißt: mit viel Zucker und noch mehr künstlichen Aromastoffen. Ein intensiver Vanillegeschmack machte sich auf meiner Zunge breit. Zweifelsohne schmeckt echte Vanille edler, gediegener. Aber sie ist auch recht teuer.

Was soll’s. Ich mag das ganze künstliche Zeug, so aufdringlich und unecht es auch daherkommen mag. Wir leben halt in einer dekadenten Gesellschaft, in einer dekadenten Kultur mit wenig Natürlichkeit und viel Künstlichkeit. Mit übertriebenen Aromen in Plastikbechern. Wir sind die Plastik-Leute*.

Und wie jede dekadente Gesellschaft wird auch unsere zugrunde gehen. Bald.

*
»Plastic people
Oh baby, now
You’re such a drag«
— Frank Zappa and the Mothers of Invention