Die Sackmühle soll positiver werden
2012-01-24 von SusannaHeute schreibe ich, die Mürrische Susanna, mal einen Artikel, weil Torsten momentan so wenig Zeit hat. Oder zumindest glaubt er, wenig Zeit zu haben. Es gilt ja heutzutage als schick, wenn man so furchtbar geschäftig tut und angeblich immer im Stress ist.
Jedenfalls hat er die depressive Phase überwunden oder glaubt, sie überwunden zu haben, oder erzählt einfach nur rum, er habe sie überwunden. Ist mir eigentlich auch egal; aber ich weiß ehrlich gesagt nicht, was er denn dann so schreiben will. Wir dürfen gespannt sein.
Leichte Kost, die keinem weh tut oder was. Na ja, die Welt braucht das, was die Welt nicht braucht. Paradox, gell? Die Menschheit ist eben verrückt. Neil Postman schrieb schon in den Was-weiß-ich-was-Jahren, dass wir uns zu Tode amüsieren. Nun ist Deutschland nicht Amiland, aber wenn ich mir so das Fernsehprogramm anschaue … meine Fresse. Über mangelnden Unterhaltungsscheiß bis hinab in die untersten und peinlichsten Kategorien kann man sich nicht beklagen.
Sprachlich gehobene und dabei witzige Unterhaltung würde der Sackmühle gut zu Gesicht stehen, meint Torsten. Wenn er darauf aus ist, viele Leserinnen und Leser zu haben – na gut, soll er mal machen. Ich lache ja auch ganz gern mal ab und zu. Man darf es halt nur nicht übertreiben, finde ich, mit dem Amüsement. Alles zu seiner Zeit und alles in Maßen.
Juchhe und holladiho.
Schnäppchentiger