Großteil des Lebens im Bett

2010-02-13 von Torsten

Eine Sache habe ich euch noch gar nicht erzählt.

Vor ein paar Wochen bekam ich einen Anruf, und zwar von einem freien Journalisten. Er war bei der Recherche im WWW auf mein Blog gestoßen und fragte mich nun, ob ich noch andere Menschen kennen würde, die einen Großteil des Lebens im Bett verbringen. Er sammelte nämlich, wie er mir erklärte, solche Informationen für einen Artikel, den zu schreiben er vorhatte.

Na ja, ich klärte ihn auf, dass mein Blog eher satirischen Charakter hat und ich es mir leider in Wirklichkeit nicht erlauben kann, meine Tage untätig im Bett zu verbringen. Trotzdem unterhielten wir uns noch eine ganze Weile – es war ein ganz netter Mensch.

Jedenfalls zeigte mir das auf eine etwas ungewöhnliche Weise, dass das Gammelthema bei »Im Bett mit Torsten« offensichtlich ganz glaubwürdig vermittelt wird.

So, jetzt hab ich das erzählt und kann mich schön wieder hinlegen. Ins Bett.

Tags: ,

5 Antworten zu »Großteil des Lebens im Bett«

  1. Follygirl sagt:

    Ach, da war das alles gar nicht wahr?
    Und damit Du jetzt im Bett bleiben kannst, hast Du Werbung geschaltet?

    Na, ja gut… ich muß zum Glück nicht arbeiten, lebe ja in Saus und Braus…
    und kann auch mein Geschreibsel & Geknipsel ganz “ohne” unters Volk bringen…
    Dreh Dich noch mal gemütlich um, LG, Petra

  2. Torsten sagt:

    Tja, ich tue halt gerne sinnlose Dinge wie Werbung schalten, während sowieso niemand Bettwäsche kaufen will.

    In Saus und Braus leben ohne zu arbeiten, das ist genial. Ich will das auch! Kannst du mir nicht dein Erfolgsgeheimnis verraten? Ich will aber nicht meinen Körper verkaufen oder so was.

    Wozu ich mich überwinden könnte, wäre, einen Frosch zu küssen, der sich dann in eine Prinzessin verwandelt, die mich fortan mit in ihres Vaters Königreich nimmt, wo ich dann tagsüber im riesigen Schlosspark lustwandeln, mich meinen trübsinnigen Gedanken hingeben und ein paar kleine Gedichtlein schreiben könnte.

    Diese verdammten Frösche sind nur so schwer zu fangen.

  3. Follygirl sagt:

    Tja, tut mir echt leid, aber wenn ich hier so öffentlich über das Geheimnis meines glücklichen Lebens schreibe…. dann befürchte ich, geht keiner mehr malochen…
    Und irgendwer muß doch den Staat am (Sch… , oh sorry) meinte am Laufen halten.
    LG, Petra

  4. Katy sagt:

    Ähm, wen oder was genau sucht denn dieser Journalist? Hast du seine Nr. noch? Ich hätte da so einen Kandidat, der zum Thema “Tage vergammeln” bestimmt was zu sagen hätte. Aber derjenige wäre bestimmt sehr sehr böse, wenn er wüßte, dass ich das jetzt so über ihn schreibe und ich glaube auf einen Journalisten hätte der auch keinen Bock. Mmh, oder gibts da Kohle dafür? :-)
    Obwohl ich, Menschen die “Rumgammeln” hiermit absolut nicht verurteilen will.
    Pluralität der Lebensformen eben. Jeder möge das Leben wählen, das ihm behagt. Und wer rumgammelt hat ja auch eigentlich mehr vom Leben und wird bestimmt nicht eines durch Stress verursachten Herzinfarktes sterben.

  5. Torsten sagt:

    Hi Katy,

    na, ich glaube nicht, dass es Knete gibt. Freie Journalisten sind meines Wissens im Regelfall nicht gerade Krösusse.

    Es ging wohl bei dem zu schreibenden Artikel um Menschen, die nicht unbedingt gammeln müssen, die aber die meiste Zeit im Bett verbringen. Also, auch im Bett liegend zu arbeiten gilt. Der Journalist nannte ein Beispiel von einem Regisseur, der im Schlafanzug zum Dreh geht und sich im Bett zu Konferenzen schieben lässt oder so.

    Wie auch immer, seien wir doch ehrlich: Wenn wir nicht arbeiten müssten, würden wir es doch tun. Und das wäre die Gefahr dabei. Wir würden verlottern, es sei denn, wir setzten uns selber Ziele und verfolgten diese in sehr konsequenter und disziplinierter Weise. Aber da gehört ein ziemlich starker Wille dazu.

    Oder eine Art Fanatismus.

Hinterlasse eine Antwort

* = erforderliche Angaben

girl-crosstown