Einfaches Leben
2010-07-05 von TorstenAch, das Leben könnte so einfach sein, wenn … tja, wenn man keinen Computer hätte. Aber eine böse, dunkle Macht hat heute mal wieder schwer zugeschlagen, um mich zu peinigen, zu demütigen und auf gemeine Weise fertig zu machen.
Und diese böse Macht, nein, sie hat nicht in Form eines BSOD, dieses berüchtigten Blue Screen of Death unter Windows, ihr Unheil getrieben, sondern diesmal war mein schönes, schönes Kubuntu-Linux betroffen. Und ich wollte doch nur ein schon überfälliges System-Update auf die aktuelle Zehner-Version machen.
So etwas dauert ja Stunden, und wenn kurz vor Beendigung die Meldung kommt, dass was schief gelaufen ist, dann ist das schon sehr erschreckend. Doch wenn man du dann feststellst, dass sich der PC gar nicht mehr neu booten lässt, nun ja, dann kriecht eine grausame Verzweiflung an dir hoch.
Nun gut, jetzt habe ich mich bloßgestellt, indem ich zugegeben habe, dass ich es fertig bringe, sogar Linux platt zu machen. Windows-Fehler, hm, die kenne ich, da kann ich mir meist ganz gut helfen, und für den allerschlimmsten Fall habe ich ja noch Sicherungen ganzer Partitionen. Die 50 Euro für Acronis True Image sind gut angelegtes Geld, in Anbetracht der Zeitersparnis nach einem Super-GAU.
Aber Linux? Zugegeben, ich habe bereits vor vielen Jahren damit angefangen; SuSE sechs Punkt irgendwas war meine allererste Distribution. Später habe ich Mandriva benutzt, und inzwischen bin ich halt bei Kubuntu gelandet, dem Ubuntu mit dem KDE-Desktop. Doch ich habe Linux eigentlich immer nur quasi als Ausweich-System benutzt, wenn der Windows-PC mal streikte. Ja klar, allein wenn du ein Mainboard wechselst, musst du ja Windows komplett neu installieren, auch wenn die selbe Festplatte drin geblieben ist. So einen Schwachsinn gibt es bei Unix-Systemen wie Linux natürlich nicht.
Trotzdem kenne ich mich nicht wirklich gut aus mit Linux. Zumindest, wenn so etwas passiert wie heute, stehe ich dumm da. Na ja, ich habe mir gerade die aktuellste Distri runter geladen, werde sie auf CD brennen und dann installiere ich eben auf diesem Weg ganz neu.
Computer und Menschen. Was vereint sie, was hält sie zusammen? Es muss wohl so eine Art Hassliebe sein.
Tags: EDV
Schnäppchentiger
2010-07-06 um 07:30
Also ich will mal eben meinen halbscharfen Senf dazu geben um mittzuteilen, dass ich jetzt seit einnigen Monaten, aufgrund der a
Anschaffung eines MacBooks auch (neben Windows 7) unter MAC OS X arbeite uns sehr begeistert bin! Der Apfel steht nicht nur für den “proll” faktor sondern auch für ein intuitives Betriebssystem.
Mit Linux habe ich keine bis wenig Erfahrung denn ich finde zwei Betriebsysteme reichen völlig aus… Oder soll ich mir doch noch einen Pinguin anschaffen?!
2010-07-11 um 01:39
So was will ich auch haben. Sicher, ich liebe meine alten, selbst zusammen gebauten PCs: einer mit Windows XP (+), einer mit Windows Vista (-), einer mit Ubuntu-Linux (++) … aber trotzdem.
Muss man alle drei Betriebssysteme haben? Ich denke, im Normalfall nicht. Doch wenn man Websites erstellt und vernünftig testen will: ja! Wobei ich der Meinung bin, dass Windows plus Linux oder Windows plus Mac ausreicht, da ja sowohl Linux als auch Mac OS X auf UNIX aufbauen.