Am Aschermittwoch ist alles vorbei
2010-02-17 von Torsten»Am Aschermittwoch ist alles vorbei«, und das ist für die Karnevals–Jecken immer was ganz Trauriges. Ach ja, das Wort »Aschermittwoch« erzeugt aber auch traurige Assoziationen und deprimierende Vorstellungen im Kopf: Asche, grau, verbrannte Luftschlangen, kalter Ofen, der Ofen ist aus, kein Feuer, keine Hitze und – ach – kein Leben, wenn man so will.
Das ist Katerstimmung pur. Ja, und der echte Kater nach durchzechten Nächten mag bei dem einen oder der anderen auch noch dazu kommen.
Doch dass »alles« vorbei ist, das ist ja Quatsch. Freunde, das Leben geht weiter, auch ohne die erzwungene Lustigkeit des Fastnachttreibens. Ja, ehrlich, man kann sich auch ohne Faschingskostüm, Luftschlangen, Alkohol und Seitensprung des Lebens freuen.
Einfach mal zwischen Ende Februar und elftem November ausprobieren!
Tags: Alkohol, Feier, Gesellschaft, Tod
Schnäppchentiger
2010-02-17 um 20:37
Hi Torsten,
ich glaube, die Asche an Aschermittwoch hat nix mit Traurigkeit zu tun. Sie ist das Zeichen für erteilte Absolution nach dem Bußgang in der Katholischen Kirche. Nach der Zeit der Völlerei und vor dem Fasten soll Mensch von seinen Sünden befreit werden. Wikipedia schreibt:
“Die Bezeichnung Aschermittwoch kommt von dem Brauch, in der Heiligen Messe am Aschermittwoch die Asche vom Verbrennen der Palmzweige des Vorjahres zu segnen und die Gläubigen mit einem Kreuz aus dieser Asche zu bezeichnen.”
Nach dieser Messe beginnt die 46 tägige Fastenzeit in Erinnerung an die Tage, die Jesus in der Wüste verbracht hat. Diese Zeit endet an Karsamstag.
Soweit die Erklärung von Aschermittwoch.
Ich bin übrigens das ganze Jahr über jeck oder auch nicht. Das ist bei mir nicht an die Zeit zwischen 11.11. und Aschermittwoch geknüpft.
LG,
Thomas